Dank eines Fan-Remaster erstrahlt Stalker: Clear Sky in neuer Grafikpracht

Stalker: Clear Sky könnt ihr dank eines Fans bald in moderner Grafikpracht erleben. Der Trailer sieht beeindruckend aus.

von Mathias Dietrich,
16.04.2020 08:30 Uhr

Das Remaster Studio hat eine erste (kostenpflichtige) Beta-Version ihres Grafik-Overhauls für Stalker: Clear Sky veröffentlicht. Einen Eindruck von der neuen visuellen Pracht könnt ihr euch direkt im Trailer oben verschaffen.

Aktuell gibt es die Mod nur für Unterstützer des Patreon von Remaster Studio. Ab mindestens fünf US-Dollar im Monat erhaltet ihr Zugriff auf sämtliche Projekte des Teams - und damit auch der Neuauflage von Stalker: Clear Sky. Eine kostenlose Version will man in den kommenden Monaten aber ebenfalls auf ModDB veröffentlichen.

Was verbessert das Remaster?

  • Neue Engine: Das Remaster portiert Clear Sky in die neueste 64-bit Version der X-Ray-Engine. Dadurch sollte es schnelle rund auch stabiler laufen.
  • Ultra HD: Die neuen Texturen haben eine Auflösung von 2K bis 8K. Außerdem gibt es Bump Maps mit einer Auflösung bis zu 4K. Die neuen Skyboxen haben ebenfalls eine 4K-Auflösung.
  • Verbesserte Modelle: NPCs erhalten Modelle mit 30.000 bis 70.000 Polygonen. Die Mutanten hingegen welche mit 20.000 bis 40.000 Polygonen.
  • Moderne Effekte: Neben globaler Beleuchtung gibt es auch HQ Ambient Occlusion. Zudem wurden Soft- und Grasschatten hinzugefügt und es gibt Motion Blur.
  • Vegetation: Bessere Texturen und Bump Maps für die Blätter
  • Partikel: Ein neues Partikelsystem ermöglicht unter anderem Partikelkollisionen.

Einstellungsmöglichkeiten: Sämtliche Post-Processing Effekte werdet ihr in den Optionen der Mod manuell anpassen oder - sollten sie euch nicht gefallen - auch ausschalten können.

Stalker 2 nutzt die Unreal Engine, um Modding zu erleichtern   85     3

Mehr zum Thema

Stalker 2 nutzt die Unreal Engine, um Modding zu erleichtern

Kommt noch mehr Stalker?

Ein Nachfolger zu Stalker wurde bereits im Mai 2018 angekündigt. Sonderlich viele Informationen veröffentlichte der Entwickler bisher jedoch noch nicht. Erst Ende März 2020 gab es einen ersten Screenshot, der eine riesige Anomalie in einem Wald zeigt.

Noch für das laufende Jahr 2020 verspricht der Entwickler GSC Game World mehr Neuigkeiten zu dem Shooter zu veröffentlichen, der abermals in der Sperrzone rund um das verunglückte Kernkraftwerk in Tschernobyl spielen wird.

Eine Alternative zu Stalker könnte bis dahin der Survival-Shooter Escape from Tarkov darstellen. Der orientiert sich aufgrund seines Hardcore-Ansatzes aber vor allem an Spielern mit dicken Fell und hoher Frusttoleranz. Trotzdem oder gerade deswegen erfreut sich Escape from Tarkov großer Beliebtheit und konnte eine eingesessene Fan-Gemeinde für sich begeistern.

zu den Kommentaren (17)

Kommentare(17)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen