Star Citizen: Trotz Rekordjahr ist Squadrons 42 noch lange nicht fertig

Zum Jahresabschluss gibt Chris Roberts einen Überblick zum Erfolg von Star Citizen im Jahr 2020 und einen Zwischenstand zu Squadrons 42.

von Mathias Dietrich,
25.12.2020 09:24 Uhr

Der Entwickler redet nicht viel über Squadron 42, zeigt aber zumindest ein neues Bild. Der Entwickler redet nicht viel über Squadron 42, zeigt aber zumindest ein neues Bild.

Schon seit einigen Monaten war klar, dass Star Citizen 2020 ein sehr ertragreiches Jahr feiern wird. Jetzt spricht Chris Roberts, Gründer von Entwickler Cloud Imperium Games, über den Erfolg Spiels und auch, wie der sich auf die Spielerzahlen auswirkte. Dabei geht er zudem auf den Entwicklungsstand von Squadron 42 ein.

Die 100 Millionen USD werden nicht geknackt

Lange Zeit sah es so aus, als könne Star Citizen es erstmals schaffen, mehr als 100 Millionen US-Dollar innerhalb eines einzigen Jahres einzunehmen. Diese magische Marke konnte der Titel letzten Endes nicht erreichen. Nichtsdestotrotz zeigt Chris Roberts sich zufrieden. Denn 2020 machte sich dennoch ganze 60 Prozent besser, als das Vorjahr. Insgesamt erwartet er, dass man das Jahr mit 80 Millionen US-Dollar beenden wird.

Es wird schon fleißig gespielt: Nicht nur finanziell macht sich Star Citizen gut, es kann auch immer mehr Spieler anziehen. Im Verlauf des Jahres spielten mehr als 740.000 einzigartige Nutzer den Titel. Und damit erstmals mehr, als seit 2016. Eine halbe Millionen dieser hat entweder nie aufgehört, Zeit in Star Citizen zu verbringen, oder kam nach einer längeren Pause wieder zurück. Der Rest waren hingegen komplett neue Spieler. Insgesamt gibt es derzeit 1.177.919 Accounts, die für das Star Citizen gezahlt haben.

Wie genau die auch abseits der Missionen ihre Zeit verbringen, erklären wir euch in einem Plus-Report:

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Squadron 42 steht noch in den Sternen

Auch zu der geplanten Singleplayer-Kampagne Squadron 42 verlor er einige Worte. Die verschob man erst dieses Jahr auf unbestimmte Zeit und der neue Progress-Tracker zeigt, dass das Spiel wohl allerfrühestens 2022 in die Beta starten wird. Roberts selbst erklärt jedoch, dass die neue Roadmap nicht dazu gedacht ist, einen Release der Kampagne abzuschätzen.

Er führt weiter aus, dass es noch viel zu früh sei, um einen Release von Squadron 42 zu besprechen, was durchaus einen Wandel der vorherigen Aussagen des Teams darstellt. Denn vor der letzten Verschiebung erhielt sie bereits häufiger ein Release-Datum und ältere Aussagen der Entwickler erweckten nicht selten den Eindruck, dass die Fertigstellung bevorstünde.

Normalerweise liegt es am Publisher, Deadlines und Releasedaten festzuzurren. Star Citizen hat aber keinen Publisher und so fehlt auch der Druck. Ob das eine gute oder eine schlechte Sache ist, debattiert Kollege Peter in einer Videokolumne:

Star Citizen braucht (k)einen Publisher! - Wer kontrolliert Chris Roberts? PLUS 11:33 Star Citizen braucht (k)einen Publisher! - Wer kontrolliert Chris Roberts?

Es kommt, wenn es fertig ist: Er betont zudem noch einmal früher getätigte Aussagen und erklärt so, dass er Squadron 42 nicht schnell veröffentlichen will, nur um ein Datum einzuhalten. Erst wenn die gesamte Technologie steht, die Inhalte fertig entwickelt sind und auch Zeit für Polishing aufgewendet werden konnte, wird man es herausbringen.

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