Star Citizen hat noch keine wilden Tiere, aber ihr könnt schon ihren Kot sammeln

Der Detailgrad des Weltraum-MMOs ist absurd. In Alpha 3.7 könnt ihr sogar den Dung von großen Asseln einsammeln und verkaufen - für die Forschung!

von Peter Bathge,
29.09.2019 11:00 Uhr

Star Citizen dreht sich nicht nur um Raumschiffe und Dogfights - auf Planeten findet ihr wertvolle Ressourcen, die sich weiterverarbeiten und verkaufen lassen. Dazu gehören auch die Ausscheidungen von Steine fressenden Riesenasseln.Star Citizen dreht sich nicht nur um Raumschiffe und Dogfights - auf Planeten findet ihr wertvolle Ressourcen, die sich weiterverarbeiten und verkaufen lassen. Dazu gehören auch die Ausscheidungen von Steine fressenden Riesenasseln.

Neues Futter für alle Kritiker, die glauben, Spieler von Star Citizen würden »beschissen«: Es ist wahr! Denn das Weltraum-MMO ist bald voller Kot: Mit Alpha 3.7 von Star Citizen wird sogenannter Ranta-Dung auf Planetenoberflächen verteilt.

Dabei handelt es sich um die getrockneten Hinterlassenschaften von Riesenasseln, die Steine fressen. Ihre Ausscheidungen enthalten laut dem Lore im Spiel Bakterien, von deren Studium sich Wissenschaft und Medizin neue Erkenntnisse erhoffen.

Wer in Star Citizen auf einem Himmelskörper landet, sollte sich ab Alpha 3.7 genau umsehen: Vielleicht tretet ihr ja in einen wertvollen Haufen Dung!Wer in Star Citizen auf einem Himmelskörper landet, sollte sich ab Alpha 3.7 genau umsehen: Vielleicht tretet ihr ja in einen wertvollen Haufen Dung!

Star Citizen Alpha 3.7 bringt neue Ressourcen ins Spiel - inklusive Kot

Der Ranta-Dung gehört zu den »Harvestables«, also den sammelbaren, teils nachwachsenden Rohstoffen und Materialien. Dazu gehören organische (Früchte, Schoten, Flechten) wie anorganische Stoffe (Quarze, Kristalle, Schrott). In der September-Ausgabe von Star Citizens Abonnenten-Zeitschrift Jump Point werden einige dieser wertvollen Sammelgegenstände genauer vorgestellt - auf Reddit gibt's eine Übersicht mit Screenshots.

Dan Truffin, Özlem Sagbili und Will Weissbaum von Entwickler Cloud Imperium Games sprechen darüber, was die Ressourcen aktuell für einen Nutzen haben (man kann sie bei Händlern verkaufen) und welche weiterführenden Gameplay-Mechaniken für die Zukunft geplant sind (Crafting, Verzehr, Jagd, Ackerbau).

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Gesammelt werden die Items entweder per Hand (und im neuen physischen Inventar von Alpha 3.7 verstaut) oder im Rahmen von Star Citizens 3.7 Bergbau-Feature mit dem Multi-Tool. Dreimal dürft ihr raten, wie euer Charakter den Ranta-Kot aufklauben muss ...

Ach ja: Gegenstände wie den Dunghaufen könnt ihr in Star Citizen inspizieren, werfen - oder darauf schießen. Das sind die Wunder der Videospiel-Technologie des 21. Jahrhunderts!

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Star Citizens Zukunft: Tiere und Drogen

Die Asseln selbst, die den Ranta-Dung produzieren, tauchen in Star Citizens Alpha 3.7 übrigens noch nicht auf. Bislang gibt es im Weltraum-MMO nur Aquarien mit Zierfischen und eine Schildkröte, die sich Raumschiffpiloten als Haustier halten können. Später soll aber eine lebendige Fauna zu den vielen, vielen ambitionierten Features des gigantischen Projekts von Wing-Commander-Erfinder Chris Roberts gehören.

Die von Adern durchzogenen Kugeln enthalten Prota-Schleim, der in ätzenden Umgebungen und unter großem Druck entsteht. Die Industrie stellt daraus Klebstoff her.Die von Adern durchzogenen Kugeln enthalten Prota-Schleim, der in ätzenden Umgebungen und unter großem Druck entsteht. Die Industrie stellt daraus Klebstoff her.

Auch weitere »Harvestables« sind für künftige Updates der Star-Citizen-Alpha geplant. So soll eine möglichst große Bandbreite an Ressourcen entstehen, die teils nur an speziellen Orten zu finden sind. Und nicht alle sammelbaren Früchte oder Pflanzen sind harmlos: Die Schoten des »Revenant Tree« (Wiedergänger-Baum) lassen sich etwa auf illegalem Weg zu einer Droge namens Altruciatoxin verarbeiten - dem Koks des Star-Citizen-Universums.

Der Ranta-Dung, die anderen »Harvestables« und viele weitere Features von Star Citizens Alpha 3.7 werden aktuell von einer Gruppe freiwilliger Tester (der sogenannten Evocati) auf Bugs untersucht; als Live-Termin für das Update auf den öffentlichen Servern wird Anfang Oktober gehandelt.

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