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Kotor 2: Remake des Star-Wars-Klassikers jetzt so gut wie bestätigt - und es soll sogar dessen größte Story-Schwäche beheben

Die turbulente Geschichte der Kotor-Remakes (ja, Plural) geht weiter und die klingt auf dem Papier erst mal gar nicht so schlecht.

Kotor-Fans haben es nach wie vor nicht leicht, doch noch besteht etwas Hoffnung - sogar auf gleich zwei Remakes. Kotor-Fans haben es nach wie vor nicht leicht, doch noch besteht etwas Hoffnung - sogar auf gleich zwei Remakes.

Star-Wars-Fans sind auf vielen Ebenen eine leidgeprüfte Community. Liebhaber der Rollenspielklassiker Knights of the Old Republic 1 und 2 warten seit Langem auf die Neuauflagen. Während das Remake von Teil 1 bestätigt, aber irgendwo im Entwicklungs-Limbo gefangen ist, gibt es zum Zweiten nur Leaks und Gerüchte. Doch damit ist jetzt Schluss.

Kotor-2-Remake von Lucasfilm Games bestätigt

Im Zuge des Gerichtsprozesses um den Fan-DLC für den Switch-Port von Kotor 2 kamen neue Informationen ans Tageslicht. Laut einem Bericht von Game File sprach der Vizepräsident von Lucasfilm Games, Douglas Reilly, über den Stand des Franchises.

Laut den Gerichtsakten erklärte er im März 2025 zum Remake von Kotor 2, das unter dem Projektnamen »Juliet« im Anschluss an den Switch-Port vom Studio Aspyr entwickelt werden sollte:

Juliet war der Codename für ein Projekt, bei dem wir Kotor 2 komplett neu auflegen wollten, mit moderner Grafik, modernem Gameplay, aber unter Beibehaltung der Geschichte, der Charaktere und des allgemeinen Inhalts von Kotor 2. Es sollte für moderne Hardware und moderne Maschinen neu aufgelegt werden, mit aktualisierter Grafik und all diesen Dingen. Das war etwas, das wir mit Aspyr besprochen haben.

Laut Reilly ist das Projekt »nach wie vor auf der Roadmap« und soll sogar die Inhalte des Fan-DLCs aufgreifen, die beim Switch-Port gestrichen wurden. »Der Plan war, dass wir die Inhalte, die sich im [Fan-DLC] auf Star Wars beziehen, in diesem Juliet-Projekt neu gestalten würden«, erklärt er.

In Entwicklung ist die modernisierte Fassung von Kotor 2 also noch nicht, es gibt aber immerhin noch den Plan, das Projekt in Angriff zu nehmen.

Video starten 54:31 Was lief schief beim Kotor-Remake?

Was hat es mit diesem Fan-DLC auf sich?

Kotor 2 gilt trotz der großen Beliebtheit als unfertig unter den Fans und gerade das Ende lässt viele Fragen offen. Diese Lücken schloss die Restored Content Mod.

Aspyr wollte diese Mod als DLC für den Switch-Port von Kotor 2 anbieten, machte aber dann nach dem Release einen Rückzieher. Die Folge war eine Klage von enttäuschten Fans, aus deren Akten auch die oben genannten Informationen stammen.

Laut dem Bericht von Game File wurde der DLC damals von den Anwälten der Rechteinhaber Disney gestrichen, da diese befürchteten, die Inhalte der Modder nicht rechtssicher nutzen zu können.

Das Remake von Kotor 1 wurde von Reilly parallel ebenfalls bestätigt. Das Projekt liegt schon länger nicht mehr bei Aspyr Entertainment und sollte zwischenzeitlich bei einem Studio von Saber Interactive umgesetzt werden. Laut Reilly ist aber jetzt Mad Head Games verantwortlich, die aktuell an Hellraiser: Revival sitzen und vorher bereits Scars Above veröffentlicht haben.

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