Starfield: Die 7 spannendsten Fakten aus dem gigantischen Fan-Manifest mit 400 Seiten

Ein unglaublich fleißiger Fan hat auf über 400 Seiten jedes bekannte Detail zum Bethesda-RPG gesammelt. Wir picken euch ein paar besonders interessante Infos raus.

Starfield inspiiriert manche Fans jetzt schon zu geistigen Höchstleistungen. Starfield inspiiriert manche Fans jetzt schon zu geistigen Höchstleistungen.

400 Seiten mit mehr als 45.000 Wörtern: Was Starfield-Fan Gokamo verfasst hat, könnte fast schon als eigenes Buch durchgehen. Jedes einzelne Video, sämtliche Artworks und alle Interviews hat Gokamo nach Informationen durchsiebt und wirklich jedes einzelne Detail zum kommenden Rollenspiel zusammengetragen.

Das komplette Manifest (auf Englisch) lest ihr hier. Wir haben euch einige besonders spannende Infos rausgepickt, die ihr vermutlich noch nicht kanntet.

1. Unser DIY-Begleiter

Starfield: Neuer Trailer stellt euch euren ersten KI-Begleiter vor 1:13 Starfield: Neuer Trailer stellt euch euren ersten KI-Begleiter vor

Der höfliche KI-Begleiter Vasco wurde 2021 vorgestellt. Er ist laut Bethesda-Chef Todd Howard eine »Art Roboter«, was auch immer damit gemeint ist - für uns sieht er nach einem ziemlich typischen Robo aus. Gokamo hat eindeutige Hinweise entdeckt, dass Vasco modular anpassbar ist: Offizielle Artworks zeigen ihn zum Beispiel mit verschiedenen Armen, Beinen und Rüstungsteilen. Das Feature dürfte ganz ähnlich funktionieren wie das Automatron-Modding in Fallout 4.

2. Die drei großen Städte 

Drei Städte wurden bereits näher vorgestellt, Gokamo hat die wichtigsten Infos und Bilder nochmal übersichtlich zusammengefasst.

New Atlantis: Die Hauptstadt der United Colonies liegt im System Alpha Centauri. Concept Art zeigt, wie schick der große Raumhafen und andere Teile der Siedlung aussehen. Ziemlich klassisch futuristisch:

In der Hauptstadt geht es ordentlich und sicher zu - zumindest vor den Kulissen. In der Hauptstadt geht es ordentlich und sicher zu - zumindest vor den Kulissen.

Akila City: Diese Stadt ist das Hauptquartier der Fraktion Freestar Collective und technologisch deutlich weniger entwickelt als New Atlantis. Dafür zeichnet sich Akila City durch einen ziemlich coole Space-Western-Vibe aus - und ja, wenn man Concept Art glauben darf, gibt es auch Cowboy-Hüte im Starfield-Universum.

Wilder Westen trifft Science Fiction: Fühlt sich noch jemand an Star Wars erinnert? Wilder Westen trifft Science Fiction: Fühlt sich noch jemand an Star Wars erinnert?

Neon: Eine Stadt mitten im Ozean, unter einer gewaltigen Glaskuppel und bis zum Rand gefüllt mit Cyberpunk-Optik. Hier gibt es laut Gokamo ein eigenes Schriftsystem, das zum Beispiel auf Neonreklamen zu sehen ist. Hier ist die mächtige Ryujin Industries Corporation aktiv.

Neon wirkt wie ein Mix aus Kamino und Night City. Neon wirkt wie ein Mix aus Kamino und Night City.

3. Keine Leitern im Weltraum

Bei all der Vielfalt, die Starfield verspricht (über 1.000 erkundbare Planeten, sagt Todd Howard), fehlt ein ziemlich banales Feature: Es gibt höchstwahrscheinlich keine Leitern, die ihr hochklettern könnt. Zumindest ließ Todd Howard durchblicken, dass dafür keine Animation existiert. In einem Reddit Q&A schrieb er:

Trotz Super-Computern und NextGen-Hardware sind Leitern immer noch unsere Endgegner. Es ist eine Animation und die setzen wir spärlich ein.

4. Rüstungen mit Jetpacks

Es gibt mehrere Kategorien von Rüstungen beziehungsweise Raumanzügen (im Weltraum-Setting von Starfield ist die meiste Kleidung beides gleichzeitig). Artworks zeigen bereits, dass die Fraktion der Crimson Fleet leichte, mittlere und schwere Rüstungen bietet. Außerdem haben alle Jetpacks auf dem Rücken montiert. Wahrscheinlich gilt das auch für die anderen Fraktionen von Starfield.

Die bisher gezeigten Raumanzug-Rüstungen haben alle auch Gürtel für Granaten, Pistolenholster und Messgeräte, die wichtige Umweltfaktoren anzeigen wie Sauerstoffgehalt der Luft oder Temperatur. 

5. Viele Arten von Planeten 

Gokamo hat jedes einzelne offizielle Artwork zu den Planeten von Starfield herausgesucht. Viele oder sogar alle davon sollen wir selbst erkunden können. Wobei wir mal nicht davon ausgehen, dass man auf einem Gasriesen landen kann. Folgende theoretisch betretbare Planeten-Biome sind bekannt:

  • Säuresümpfe
  • Steinwüste mit Kristallbäumen
  • Orangene Sandwüste
  • Dichter Dschungel, möglicherweise mit fleischfressenden Riesenpflanzen
  • Sumpfwald
  • Gemäßigter Wald mit Nadelbäumen
  • Alien-Korallenriff, möglicherweise unter Wasser
  • Eisige Tundra und verschneite Gebirge 
  • Welt mit schwarzen geometrischen Alien(?)-Strukturen, erinnern an Remnant-Architektur aus Mass Effect: Andromeda
  • Bunte Kristallhöhlen

6. Die Erde ist kaputt?

Unser blauer Planet ist ist vermutlich großteils zerstört oder zumindest unbewohnbar. Darauf deutet laut Gokamo zum Beispiel ein Buch hin, das in einem Trailer von 2021 auftaucht und die Zerstörung der Erde durch einen Kometen thematisiert (vielleicht durch giftige Stoffe im Kometenschweif?). Wenn die Erde noch existieren würde, läge dort sicherlich noch mindestens ein wichtiger Raumhafen, davon ist aber nirgends etwas zu sehen. Aber trotzdem scheint der Heimatplanet der Menschheit immer noch wichtig zu sein, denn irdische Zeitmessung und Einheiten wurden offensichtlich übernommen.

In der Story von Starfield wird es laut Entwicklern um die Vergangenheit der Menschheit gehen, ausdrücklich auch um die Erde. Ob wir unseren eigenen Planeten auch selbst erkunden, ist bisher noch unklar.

7. Diebische Finger

Taschendiebstahl ist schon seit jeher ein Bestandteil der Bethesda-Rollenspiele. Geklaut wird in Elder Scrolls und Fallout gleichermaßen - und auch in Starfield. Das verrät eine Sekunde aus einem der Gameplay-Trailer, in der sich der Spielcharakter an einen Gegner anschleicht und ganz kurz die Option »Pickpocket« aufblitzt.

Es handelt sich dabei wohl um einen aufwertbaren Skill, wie Gokamo entdeckt hat. Ob es den Graufuchs aus Elder Scrolls wohl auch in Starfield gibt?

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