»Mein Sohn ist leider im Oktober verstorben. Kann ich seine Steam-Spiele verschenken? Ich möchte irgendetwas Positives aus der ganzen Sache ziehen.« Mit dieser emotionalen Nachricht wendete sich Reddit-User Localone2412 an die Gaming-Community.
Zwar ist es nicht möglich, einzelne Steam-Spiele zu verschenken, auch wenn der Account-Besitzer verstorben ist. Aber trotzdem stecken in den Kommentaren – neben lieben Beileidsbekundungen – auch smarte Ideen.
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Wie ist das mit Steam-Accounts von Verstorbenen?
Einmal der Bibliothek hinzugefügte Spiele können auf Steam grundsätzlich nicht weitergegeben werden. Auch gesamte Accounts sind nach Steam-Regeln nicht übertragbar – ganz streng genommen würde ein Account einfach verfallen, wenn der Besitzer verstirbt.
Der betroffene Vater ist laut Kommentaren allerdings zuversichtlich, dass er an die Zugangsdaten für den Account kommen kann. Einige empfehlen ihm deshalb, anschließend die verknüpfte E-Mail-Adresse auf seine eigene umzuschreiben, damit Bibliothek, Achievements und so weiter sicher erhalten bleiben. Allerdings könnte der Account gesperrt werden, wenn Steam auffällt, dass ein neuer Besitzer dahinter steckt.
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Zum Teilen könnte er die Family-Sharing-Funktion verwenden, damit wenigstens bis zu sechs Personen Zugriff auf die Spiel-Bibliothek haben, zum Beispiel enge Freunde des Verstorbenen. Für dieses Feature gelten seit einem Monat neue Regeln, hier findet ihr alle Details zur Steam-Familie.
Kann man einen Steam-Account vererben? Diese Frage war lange offen, doch 2024 hat sich Steam klar dazu geäußert: Nein, eine Weiterreichung des Accounts ist auch nicht via Testament möglich. Wie uns schon 2020 ein Rechtsanwalt erklärt hat, wird das damit begründet, dass man digital nur Lizenzen erwirbt und die gekauften Spiele nicht wirklich besitzt. Physische Spiele könnt ihr natürlich vererben, wie ihr wollt.
Im oben erwähnten Fall des Vaters eines verstorbenen Steam-Spielers wird es wohl auf Family-Sharing hinauslaufen. Er schreibt dazu in einem Kommentar: »Danke euch, das könnte ein solider Plan sein. Im Moment kann ich mich noch nicht aufraffen, zu versuchen, Zugang zu seinem PC und Account zu bekommen. Ich weiß, dass ich mich irgendwann darum kümmern muss.«
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