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The Mandalorian: Wie gut startet Staffel 2? Unser spoiler-freies Fazit zur ersten Folge

Mit Kapitel 9 "Der Marshall" gelingt The Mandalorian ein grandioser Start in die zweite Staffel. Wir liefern euch ein spoiler-freies Fazit.

von Vali Aschenbrenner,
30.10.2020 15:40 Uhr

The Mandalorian: Trailer zu Staffel 2 schickt Mando & Baby Yoda auf eine Quest 1:00 The Mandalorian: Trailer zu Staffel 2 schickt Mando & Baby Yoda auf eine Quest

2020 passiert nicht allzu viel im Star-Wars-Universum - zumindest auf der großen Leinwand: Erst 2023 geht es mit dem nächsten Kinofilm weiter, bis dahin fokussiert sich Disney auf TV-Serien, wie zum Beispiel Obi-Wan Kenobi, ein Prequel zu Rogue One und eben The Mandalorian.

Seit heute, dem 30. Oktober 2020, ist die erste Folge der zweiten Staffel The Mandalorian endlich verfügbar. Und wir verraten euch in einem ersten Fazit, ob die neue Episode »Der Marshall« das hohe Niveau von Season 1 halten kann - möglichst spoiler-frei natürlich.

Und um es schon einmal vorwegzunehmen: The Mandalorian ist immer noch die beste Star-Wars-Produktion, die Disney seit der Übernahme der Marke veröffentlicht hat. Wer also zuletzt mit Episode 8 - Die letzten Jedi oder eben Episode 9 - Der Aufstieg Skywalkers alles andere als glücklich wurde, ist bei der Disney-Plus-Serie weiterhin an der besten Adresse.

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Darum geht's in Der Marshall: Seid ab dieser Stelle vor minimalen Spoilern gewarnt. Wir werden euch natürlich nicht die gelungenen Plot-Twists und Überraschungen vorwegnehmen, aber die Ausgangssituation wollen wir an dieser Stelle dann doch anreißen.

Nach den Geschehnissen von Staffel 1 (über die ihr übrigens in unserem Story-Recap alles nachlesen könnt) versucht Din Djarin (Pedro Pascal) die Heimat des von Fans »Baby Yoda« getauften Kindes ausfindig zu machen. Sein erster Schritt zum Ziel stellt dabei das Aufspüren weiterer Mandalorianer dar, die ihn bei seiner Quest unterstützen sollen.

Eine erste Spur führt nach Tatooine - Dreh- und Angelpunkt des Krieg-der-Sterne-Universums. Dort trifft er auf den titelgebenden Marshall der Episode (Timothy Olyphant) und wird wie schon in Staffel 1 in eine völlig neue Geschichte gezogen.

Timothy Olyphant stellt übrigens eine gelungene Ergänzung zur Charakterriege von The Mandalorian dar: Der Darsteller aus Serien wie Justified oder Deadwood passt zur Western-Stimmung der Star-Wars-Produktion wie die Faust aufs Auge. Und auch Pedro Pascal liefert eine gewohnt gelungene Performance ab - obwohl sein Gesicht eigentlich die ganze Zeit von einem Held verdeckt wird.

Natürlich ist Baby Yoda genauso süß wie noch in der ersten Staffel von The Mandalorian. Bildquelle: Disney/Lucasfilm Natürlich ist Baby Yoda genauso süß wie noch in der ersten Staffel von The Mandalorian. Bildquelle: Disney/Lucasfilm

The Mando of the Week

So bleibt euch die zweite Season der Struktur treu, die schon vorangegangene Episoden verfolgten: In bester »Monster-of-the-Week«-Manier stehen der Mandalorianer und Baby Yoda im Mittelpunkt einer in sich abgeschlossenen Handlung, während das übergeordnete, große Ganze nur gemächlich vorangetrieben wird.

Damit ähnelt The Mandalorian auch in Staffel 2 sehr stark einer klassischen Western-Serie oder sogar einem Videospiel: Bevor die Hauptquest angegriffen werden kann, gibt es erstmal ein paar Nebenaufträge abzuarbeiten.

Das ist natürlich Geschmackssache, könnte man an diesem Serien-Aufbau kritisieren, dass die eigentliche Story nur so große Schritte macht wie Baby Yoda. Hat man sich mit dieser Serienstruktur aber erstmal angefreundet, fühlt sich das Star-Wars-Universum dadurch umso facettenreicher und lebendiger an.

Immerhin muss es nicht gleich immer um die Rettung der Galaxis, dem Bezwingen eines bösen Imperators oder eine unsinnige Schnitzeljagd durch das halbe Universum gehen. Stattdessen reicht es auch mal aus, wenn der Mandalorianer einem kleinen Dörfchen aus der Patsche hilft und - wie bei einem Videospiel - am Ende sogar ein spektakulärer Bosskampf mit neuem Loot als Belohnung winkt.

Und obwohl die Story im Vergleich zu anderen großen TV-Serien wie zum Beispiel Game of Thrones verhältnismäßig simpel ausfällt, gelingt dennoch die ein oder andere Überraschung in der Form eines Plot-Twists oder eines plötzlich auftretenden Charakters. Doch die wollen wir euch an dieser Stelle natürlich nicht spoilern.

Der Auftakt der zweiten Staffel The Mandalorian kehrt nicht nur nach Tatooine zurück, sondern zeigt auch neue Winkel der Galaxis. Bildquelle: Disney/Lucasfilm Der Auftakt der zweiten Staffel The Mandalorian kehrt nicht nur nach Tatooine zurück, sondern zeigt auch neue Winkel der Galaxis. Bildquelle: Disney/Lucasfilm

Kinoreif.

Apropos spektakulär: Technisch wie inszenatorisch hält sich The Mandalorian weiterhin auf einem kinoreifen Top-Niveau. Tatsächlich sind in Folge 1 von Staffel 2 noch mehr kuriose Star-Wars-Kreaturen zu sehen, deren Computer-generierten Effekte täuschend echt aussehen. Den Fehler der Prequels, sich komplett auf CGI zu verlassen, begeht The Mandalorian auch in Staffel 2 nicht, was zum Beispiel die zotteligen Banthas wie real existierende Tiere wirken lässt.

Dank der weiterhin detaillierten Kostüme und des großartigen Set-Designs könnten Planeten, Städte, Aliens und Kreaturen kaum echter rüberkommen und uns fast glauben lassen, dass vor langer, langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis tatsächlich ein Krieg der Sterne stattgefunden hat.

Die Bildgewalt von »Der Marshall« beziehungsweise The Mandalorian allgemein profitiert natürlich auch von dem Händchen des Regisseurs und Showrunners Jon Favreau: Der Macher von Filmen wie Iron Man oder Der König der Löwen weiß seine TV-Serie in Szene zu setzen. Auch die Verwendung von IMAX-Kameras für eine spektakuläre Action-Sequenz lässt davon träumen, wie beeindruckend The Mandalorian auf einer Kinoleinwand aussehen würde.

Dasselbe hohe Niveau hält auch weiterhin der fantastische Soundtrack von Ludwig Göransson, der den Western-Vibe der Star-Wars-Serie zusätzlich unterstreicht. Der Komponist hinter Filmen wie Creed oder Black Panther schafft es, dass die musikalische Untermalung von The Mandalorian wie ein eigener Charakter wirkt.

Effekte, Kostüm- und Kreaturendesign bleibt in Staffel 2 von The Mandalorian auf demselben, hochwertigen Niveau. Hier hockt ein Tuskenräuber auf einem Bantha. Bildquelle: Disney/Lucasfilm. Effekte, Kostüm- und Kreaturendesign bleibt in Staffel 2 von The Mandalorian auf demselben, hochwertigen Niveau. Hier hockt ein Tuskenräuber auf einem Bantha. Bildquelle: Disney/Lucasfilm.

Eine Serie für Fans und solche, die es werden wollen

Auch in der ersten Folge der zweiten Staffel belohnt The Mandalorian die Fans, die einen etwas aufmerksamen Blick auf das Geschehen werfen: Der Marshall strotzt schon wie Episoden von Season 1 vor kleinen Details, die das Herz eines jeden Krieg-der-Sterne-Liebhabers höher schlagen lässt.

Sei es ein Speederbike, das verdächtig stark an das umgebaute Triebwerk eines ganz bestimmten Podracers aus Episode 1 - Die dunkle Bedrohung erinnert. Oder ein wieder aufgegriffener Handlungsstrang, der in den Nachspiel-Romanen von 2015 angeteast, aber bis heute nie vertieft wurde.

The Mandalorian verknüpft so weiterhin die klassische Trilogie mit den Sequels, aber lässt selbst das Vermächtnis der Prequels nicht zu kurz kommen, ohne es zu sehr mit Fan-Service zu übertreiben - wie es zum Beispiel bei Kapitel 5: Der Revolverheld noch der Fall war. Manchmal ist weniger eben mehr.

Doch keine Sorge: Staffel 2 könnt ihr weiterhin genießen, wenn ihr mit Star wars nicht einmal unbedingt etwas am Hut hat. Selbst mit Querverweisen in alle Richtungen des Star-Wars-Kosmos oder gar wiederkehrenden Figuren, steht The Mandalorian weiter für sich alleine und funktioniert als erwachsener Sci-Fi-Western mit gemächlichem Erzähltempo.

Die erste Season solltet ihr aber natürlich gesehen haben, wenn ihr wissen wollt, was es mit dem Typen im silbernen Helm und seinem kleinen, grünen Baby auf sich hat.

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