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Total War: Arena - Was macht das Free2Play-MMO anders und wer sollte es spielen?

Das Free2Play-Taktik-MMO Total War: Arena von Wargaming und Creative Assembly startet am 22.02.2018 in die Open Beta. Doch was ist es für ein Spiel, welche Spieler spricht es an und warum sollte man es überhaupt zocken?

von Jürgen Stöffel,
21.02.2018 12:00 Uhr

Römer gegen Griechen gegen Barbaren: Total War Arena verheiratet das Prinzip von Total War mit Spielmechaniken von MMOs. Römer gegen Griechen gegen Barbaren: Total War Arena verheiratet das Prinzip von Total War mit Spielmechaniken von MMOs.

Wenn Wargaming nach Paris zu einem Terrin einlädt, dann denkt man sofort an eines der World-of-Spiele. Was steht diesmal wohl an, habe ich mich gefragt. Panzer? Schiffe? Flugzeuge? Doch weit gefehlt! Wargaming expandiert ja auch ins Strategiespiel-Genre: Da gab es schon Master of Orion und jetzt kommt Total War: Arena.

Was das sein soll? Ein MOBA mit klassischen Truppen? Oder doch so ein tiefgründiger Mix aus Echtzeit- und Rundenstrategie wie der große Namensgeber?

Die anderen Total Wars
2018 ist DAS Jahr für Total War: Neben dem MMO-Strategiespiel Arena erscheint außerdem noch Three Kingdoms, Thrones of Britannia und neuer Content zu Warhammer 2. Mehr darüber erfahrt ihr hier:

Total War Rekord-Jahr: 2018 schreibt Geschichte
Thrones of Britannia: Zurück ins Mittelalter (Plus-Preview) & Preview-Video (Plus)
Thrones of Britannia: Die 3 größten Überraschungen
Meinung: Jochen will Medieval 3!
Total War goes China: Three Kingdoms mit frischem, historischen Setting

Total War: Arena - Gamescom-Trailer zum Free2Play-Total-War 1:01 Total War: Arena - Gamescom-Trailer zum Free2Play-Total-War

Ein Echtzeit-Strategie-MMO?

Ein MOBA ist Total War: Arena definitiv nicht. Doch was ist es dann? Ich hatte gleich drei Entwickler in Paris als Interview-Partner. Deren Antwort: "Es ist ein Echtzeitstrategie-MMO". Und als weiterführende Erklärung folgte: "Es sind die Echtzeit-Schlachten aus einem Total-War-Spiel mit dem Gameplay und der Progression von World of Tanks und Co."

Man tritt als Teil einer großen Armee von rund 3.000 Kämpfern gegen ein gleich großes feindliches Heer an. Die Optik und das Interface erinnern stark an bekannte Total-War-Spiele, wie Rome 2 oder Shogun 2. Es gelten die folgenden Richtlinien:

  • Die eigene Streitmacht ist in 30 einzelne Einheiten zu je 100 Mann eingeteilt
  • Ihr seid nicht der Oberbefehlshaber. Vielmehr befehligt ihr als eine Art "Divisions-Kommandant" nur 3 Einheiten zu je 100 Mann.
  • Die anderen 9 Divisionen aus je drei Einheiten befehligen jeweils andere Spieler.
  • Einen obersten Kommandanten gibt es nicht. Alle Spieler können frei agieren.
  • Vor dem Kampf könnt ihr einen von zehn Aufstellungs-"Slots" auf einer strategischen Karte belegen. Eure 3 Einheiten erscheinen dann zu Spielbeginn dort.
  • Um mit den anderen Spielern zu kommunizieren, könnt ihr auf der Karte herummalen und so eure Marschrichtung mitteilen.
  • Ziel ist es, den Gegner restlos zu vernichten oder dessen Basis einzunehmen.
  • Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab. Alle Spieler agieren gleichzeitig.

Hopliten, Kriegshunde und Katapulte statt Tanks, Artillerie und Panzerjägern

Eure Truppen sind natürlich keine modernen Soldaten oder gar Panzer. Viel mehr ist das Spiel in der Antike angesiedelt. Ihr habt also römische Legionäre, griechische Speerträger und wilde Barbaren mit Kriegsbemalung zur Verfügung. Die Karthager mit ihren Kriegselefanten und starken Kavallerieeinheiten kommen zum Start der Open Beta am 22. Februar noch neu dazu und wurden in Paris erstmals vorgestellt.

Der Wargaming-Report: Die Geschichte der Panzermacher (Plus)

Jede Fraktion hat einzigartige Truppen, die sich jeweils optimal gegen andere Einheiten eignen, aber gegen andere Truppentypen wiederum gnadenlos im Nachteil sind. Ein klassisches "Stein-Schere-Papier-Prinzip":

  • Speertragende Hopliten schlagen Kavallerie, aber nur wenn diese von vorne angreift.
  • Bogenschützen strecken Infanterie aus der Distanz nieder, sind aber gegen flinke Kavallerieangriffe nicht gewappnet.
  • Römische Legionäre können sich ideal gegen Pfeile schützen und sind vielseitig, können aber leicht ausmanövriert werden.
  • Katapulte schleudern Felsen weit übers Schlachtfeld, sind aber im Nahkampf schnell Kleinholz
  • Barbaren-Nahkämpfer richten viel und schnell Schaden an, haben aber nicht viel Rüstung und gehen in längeren Stellungsgefechten schnell ein. Rasche Hit-&-Run-Manöver sind ihre Stärke.
  • Die mächtigen Elefanten Karthagos trampeln normale Infanterie nieder, sind aber mit langen Spießen und massivem Beschuss von Speerwerfern und Schützen schnell erlegt.
  • Tollwütige Kriegshunde zerfetzen Infanterie, aber dem Pfeilhagel von Schützen oder einer Phalanx halten sie nicht lange stand.

Ihr stellt euer Squad aus Einheiten in mehreren Tier-Stufen zusammen.Ihr stellt euer Squad aus Einheiten in mehreren Tier-Stufen zusammen.

Wie bei World of Tanks starten eure Einheiten auf der ersten von 10 Stufen, Tiers genannt. Dort finden sich nackte Wilde und einfache Miliz. Je mehr ihr spielt, desto bessere Einheiten und Ausrüstung könnt ihr freischalten. Am Ende auf Tier 10 warten Elite-Einheiten wie die spartanische Königsgarde, Praetorianer oder legendäre Berserker. Bis dahin müsst ihr aber ordentlich Zeit im Spiel versenken.

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