Cheater der Closed Beta blühte mit dem Release des finalen Spiels eine böse Überraschung: Nachdem sie bereits in der Vorab-Version wegen Schummeln von Riot aus dem Verkehr gezogen wurden, bleiben sie gebannt oder werden abermals von Valorant ausgesperrt.
»Keine zweite Chance« für Cheater
Dabei handelt es sich um kein Versehen: Auf Nachfrage eines Users verriet Riot-CEO Nicolo Laurent, dass es in Valorant »keine zweite Chance für Cheater« geben würde.
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Später ging Riots Anti-Cheat-Developer Matt Paoletti genauer auf Laurents Aussage ein und stellte klar: Betrüger, die durch häufiges und konstantes Cheaten während der Closed Beta aufgefallen sind, bleiben gesperrt. Ebenso Cheater, die sogar Echt-Geld in die Hand genommen hatten, um sich unfaire Vorteile für Valorant zu erkaufen.
Wer allerdings bestimmte Cheat-Tools lediglich »ausprobiert« hätte (dabei erwähnt Paoletti seinen Riot-Kollegen Phillip Koskinas, der zu Testzwecken cheatete), dürfte von den Bann-Maßnahmen im fertigen Spiel verschont bleiben - sofern sie denn brav bleiben.
Auf Twitter machte im selben Atemzug der recht populäre Account Anti-Cheat Police Department darauf aufmerksam, wie sich Betrüger der Closed Beta von Valorant über Riots Maßnahmen beschweren: Die Cheater zeigen sich recht verständnislos gegenüber der Tatsache, nun mit den Konsequenzen ihres Schummelns leben zu müssen.
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Wie Riot gegen Valorant-Cheater vorgeht
Insgesamt versuchte Riot schon vor der »Keine zweite Chance für Cheater«-Erklärung rigoros gegen Betrüger vorzugehen. Das Anti-Cheat-Tool Vanguard verursachte allerdings bei Spielern so viel Kritik, dass es der Entwickler nachträglich mehrmals abändern musste.
So sorgte Vanguard beispielsweise dafür, dass zwischenzeitlich ein E-Sport-Profi gebannt wurde, weil er sein Handy während des Spielens am PC aufgeladen hatte. Außerdem sorgte Vanguard bei manchen Spielern für technische Probleme, während andere ihren Datenschutz gefährdet sahen.
Erst im Mai hat die erste von Riots Bannwellen 9.000 von Valorants Cheatern getroffen. Dabei wurden Betrüger nicht nur über ihren Account beziehungsweise ihre IP-Adresse ausgesperrt, sondern sogar darüber hinaus. Wie genau das funktioniert, verrät Riot allerdings nicht. Phillip Koskinas erklärte scherzhaft, dass man »die Seelen« dieser Cheater bannen würde.
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