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Wer macht das nun?

Das Aus für Patches aus Kostengründen kommt manchmal anders als erwartet. Dann nämlich, wenn die Entwickler keine Gelegenheit mehr haben, ihr Spiele noch zu pflegen – weil sie Pleite sind oder sich mit dem Publisher überworfen haben. »Bei aufwändigen Patches gibt es häufig Streit darum, wer denn nun für die Kosten aufkommen soll«, erzählt Ralf Adam. »Kommt es hart auf hart, kann der Entwickler damit drohen, seinen Laden dichtzumachen, wenn er für die Patcherei nicht bezahlt wird.« Welche Konsequenzen der Abschied des Entwicklers hat, durfte Jowood unlängst mit Gothic 3 erfahren. Weil dessen Macher Piranha Bytes die Verträge aufkündigten und beim Konkurrenten Deep Silver unterschlüpften, steht Jowood mit dem nach wie vor bugverseuchten Spiel allein da.

Ein anderes Team mit den Reparaturen zu beauftragen, ist teuer und ineffizient. Deshalb wählte der Publisher den leichtesten Ausweg: Die Produktpflege wird einfach den Kunden selbst übertragen. Technisch versierte Spieler stopfen seitdem regelmäßig die gröbsten Lücken in Gothic 3. Den gleichen Weg war Jowood schon 2004 gegangen, als die Firma aus Finanznot das Studio Wings Simulations schloss. Der katastrophal fehlerhafte Multiplayer-Shooter Söldner wurde daraufhin vom Modding-Team Project Zero weiter betreut. Ein Klassiker der verlassenen Projekte ist das Rollenspiel Vampire: Bloodlines. Kurz nach der Veröffentlichung ging das Entwicklerstudio Troika in Konkurs, für das schwer verbuggte Spiel fühlte sich niemand mehr zu- ständig. Also sprangen die Fans ein: Von 2004 bis heute sind 41 (!) Patches erschienen, der letzte gerade erst Ende August.

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