WoW: Warum ihr jetzt starten und nicht auf Shadowlands warten solltet

Jetzt ist nicht nur die beste Zeit, sich auf WoW Shadowlands vorzubereiten, sondern auch überhaupt mit Blizzards MMO anzufangen. Wir erklären euch, warum das so ist.

von Marylin Marx,
21.10.2020 14:00 Uhr

Aktuell fällt es besonders leicht, mit WoW antzufangen und sich auf die neue Erweiterung vorzubereiten. Aktuell fällt es besonders leicht, mit WoW antzufangen und sich auf die neue Erweiterung vorzubereiten.

Ihr habt das Gefühl, den WoW-Zug schon lange verpasst zu haben? Keine Sorge, denn aktuell ist der Einstieg in die Welt von Azeroth so einfach, wie seit 2004 nicht mehr. Mit dem neuen Pre-Patch, der euch auf WoW Shadowlands vorbereiten soll, wird die Einstiegshürde verringert.

Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr ein alter WoW-Veteran seid, der lediglich einige Erweiterungen ausgelassen hat oder ob ihr als blutiger Anfänger noch niemals zuvor ein MMO in Händen gehalten habt. Dieses Spagat machen vor allem zwei Neuerungen möglich: das neue Maximallevel und die frei wählbare Erweiterung.

Was ihr beim Wechsel zu WoW: Shadowlands beachten müsst, erklären wir euch im Guide. Darin geben wir Tipps für Rückkehrer, die schon lange kein World of Warcraft mehr gespielt haben, und erklären Neulingen in Blizzards MMO die wichtigsten Grundlagen, damit ihr bereit fürs Addon seid:

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Die Autorin
Mary führte mit WoW lange eine On-Off-Beziehung, fand aber erst am Ende von Battle for Azeroth wieder den richtigen Einstieg. Jetzt wünscht sie sich, sie hätte bis zum Pre-Patch gewartet, levelt jetzt aber einfach ihre anderen Charaktere durch all die Erweiterungen, die sie verpasst hat.

Allheilmittel Level-Squish

Zum allerersten Mal in der WoW-Geschichte wird mit der neuen Erweiterung Shadowlands die Levelgrenze nicht angehoben, sondern gesenkt. Statt bald auf Level 130 zu klettern, fallt ihr mit dem aktuellen Pre-Patch ganze 80 Stufen zurück auf Level 50. Mit dem Start von Shadowlands dürft ihr dann bis Level 60 spielen.

Damit kehrt WoW zurück zu seinem ursprünglichen Level-Cap zurück, das es vor der ersten Erweiterung gab. Der Vorteil dieser Reduzierung liegt auf der Hand: Ihr spart durch die wegfallenden Level unglaublich viel Zeit. Den Entwicklern zufolge seid ihr etwa 70 Prozent schneller als vor dem Eindampfen eurer Stufen.

Neben dem Zeitfaktor hat das Ganze aber auch den Vorteil, dass ihr euch beim Aufsteigen nicht in einem endlosen Tunnel aus bedeutungslosen Levelzahlen verliert. Früher musstet ihr meistens ganze 15 Level erklimmen, um eine neue Fähigkeit in eurem Talentbaum freizuschalten, jetzt sind es oftmals nur 5 Stufen. Der Fortschritt wird also spürbarer und ihr habt wieder das Gefühl, euer Charakter wird mit jedem Level wirklich stärker.

Auch die Quest-Erfahrung verändert sich. Vor diesem sogenannten Level-Squish musstet ihr euch im Schnelltempo durch die Gebiete einzelner Erweiterungen prügeln. Dabei habt ihr nur wenig von der Geschichte des Gebiets oder der Erweiterung mitbekommen, weil ihr meist ab der Hälfte der Story schon so überlevelt wart, dass ihr ins nächste Gebiet weiterziehen musstet um voranzukommen. Jetzt könnt ihr dank Chromies Zeitwanderungskamapgne die Erweiterungen eurer Wahl in Ruhe durchspielen.

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Baukastenprinzip mit einem Haken

Chromies Zeitwanderungskampagne ist die zweite große Neuerung, die mit dem Shadowlands Pre-Patch eingeführt wurde und stellt eine Art Baukastenprinzip dar. Ab Level 10 habt ihr die Möglichkeit, Gnomin Chromie aufzusuchen und euch von ihr durch die Zeit schicken zu lassen.

Auswählen könnt ihr dabei alle Erweiterungen, außer WoW Classic und Battle for Azeroth. Um sowohl Classic als auch Battle for Azeroth zu spielen, könnt ihr einfach auf Chromies Hilfe verzichten. Der Vorteil dieser selektiven Auswahl ist, dass ihr nicht wie früher durch jede Erweiterung anreißen müsst um sie dann irgendwann abzubrechen, weil ihr zu stark geworden seid und euch die Quests keine Erfahrung mehr bringen, sondern ganz in Ruhe euch auf eine Erweiterung konzentrieren könnt.

Bei Chromie könnt ihr euch für eine Erweiterung entscheiden und in dieser dann questen und aufleveln. Bei Chromie könnt ihr euch für eine Erweiterung entscheiden und in dieser dann questen und aufleveln.

So könnt ihr ganz nach euren Wünschen verpasste Erweiterungen aufholen oder geliebte Gebiete und Storys erneut spielen. Ebenso könnt ihr auch eine Erweiterung abbrechen und mit Chromies Hilfe eine andere starten. Das Spiel passt sich dementsprechend eurem Level an, sodass ihr zur jeder Zeit selbst entscheiden könnt, welche WoW-Erfahrung ihr spielen wollt.

Das ganze System hat nur zwei Probleme: Zum einen werdet ihr automatisch aus den Zeitwanderungskampagnen rausgeschmissen, wenn ihr Level 50 erreicht, wodurch auch hier die Storys und Quests abgebrochen werden und zum anderen könnt ihr Chromies Dienste erst dann in Anspruch nehmen, wenn mindestens einer eurer Charaktere in der Geschichte von Battle for Azeroth weit schon einiges erledigt hat.

Obwohl diese beiden Faktoren auf den ersten Blick störend wirken, ist die Limitierung nicht ganz unsinnig, wenn ihr euch auf Shadowlands vorbereiten wollt. Immerhin schließt die Geschichte der kommende Erweiterung direkt an die Ereignisse aus Battle for Azeroth an. WoW zwingt euch also, euch erst auf Shadowlands vorzubereiten, bevor ihr in Erinnerungen schwelgen und leveln dürft.

Wie ist eigentlich der aktuelle Stand bei WoW Classic? Wir haben Updates, Spielerzahlen und Blizzards Pläne für die Zukunft analysiert, zwölf Monate nach der Veröffentlichung des alten neuen World of Warcraft:

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Warum ihr nicht erst mit Shadowlands anfangen solltet

Wer keine Lust auf kalten Erweiterungs-Kaffee hat, sondern heiß auf Shadowlands ist, sollte sich ebenfalls überlegen, schon jetzt wieder in WoW einzusteigen, um den perfekten Start zur neuen Erweiterung nicht zu verpassen.

Neben der aktuellen Story habt ihr jetzt noch die Möglichkeit, das aktuelle Maximallevel 50 zu erreichen und eure Berufe, sowie Ausrüstung auf Vordermann zu bringen. So seid ihr trotz kurzer Spielzeit etwa auf einer Höhe mit anderen Spielern und könnt gemeinsam ab Release Shadowlands erkunden.

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Steigt ihr später in eine Erweiterung ein, müsst ihr erstmal Level und Ausrüstungsgegenstände aufholen, um aktiv im Spiel und vor allem im Endgame mitzumischen, das sich mit jedem neuen Patch vermutlich wieder erweitern wird. Es lohnt sich also, die Gelegenheit jetzt am Schopf zu packen und mit WoW anzufangen, anstatt auf die neue Erweiterung zu warten.

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