World War 3 - Neuer Shooter der Get-Even-Macher bringt Krieg nach Berlin

Gegenwartsszenario, globale Strategiekarte und teambasierte Multiplayergefechte im Battlefield- und Battle-Royale-Stil: World War 3 will mit vielen bekannten Elementen Shooter-Spieler begeistern.

von Martin Dietrich,
28.05.2018 10:43 Uhr

World War 3 - Video zeigt erste InEngine-Szene zum Shooter 0:14 World War 3 - Video zeigt erste InEngine-Szene zum Shooter

The Farm 51 hat ein neues Projekt enthüllt, an dem das Entwicklerteam schon seit einer Weile werkelt. Mit World War 3 versuchen sie sich an einem Multiplayer-Militärshooter in der Gegenwart. An Schauplätzen wie Berlin, Warschau oder Moskau können Spieler sowohl in einem großangelegten Modus mit Infanterie und gepanzerten Fahrzeugen antreten als auch in einer Spielvariante, die dem Trend Battle Royale folgt. An einem nicht genauer spezifizierten Zeitpunkt soll noch 2018 die Early-Access-Phase starten.

Laut der offiziellen Pressemitteilung wird World War 3 zunächst mit zwei Spielmodi an den Start gehen. Warzone klingt sehr nach Battlefield. Es warten große Maps, Fahrzeuge, Drohnen und teambasierte Scharmützel um einnehmbare Punkte auf euch. Recon soll wiederum Battle-Royale-Spieler mit einem kleinen Twist zufrieden stellen. Hier muss ein kleines Squad überleben und Ziele im feindlichen Territorium erfüllen.

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Fokus auf Teamplay und realistische Waffen

Egal, für welchen Modus ihr euch entscheidet, Teamplay und eine realistische Erfahrung sollen im Vordergrund stehen. Die Entwickler preisen dabei vollmundig ihr ballistisches System an, Kugeln sollen authentische Auswirkungen auf Körper und Rüstung der Soldaten haben.

Eine globale Strategiekarte zeigt den Verlauf des bewaffneten Konflikts an und soll so jeder Multiplayer-Runde Bedeutung verleihen. Nimmt der Spieler viele Punkte ein oder schaltet viele feindliche Soldaten aus, wird er mit zusätzlichen Ressourcen belohnt und kann vielleicht das Blatt im Krieg wenden.

Neben Battle Royale gehört auch das Anpassen des eigenen Charakters zum Multiplayer-Einmaleins. Spieler können den eigenen Schießprügel mit Waffenerweiterungen nach ihrem Geschmack verändern und Soldaten sowie Fahrzeuge mit Skins, Camouflage und sonstigen Malereien individualisieren. Solange diese Anpassungen sich an der Realität orientieren, stehen dem Spieler alle Möglichkeiten offen. »Wenn es im echten Leben möglich ist, dann ist es auch in World War 3 möglich«, versprechen die Entwickler.

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Einige sehen jetzt wahrscheinlich schon Lootboxen oder sonstige Pay2Win-Systeme auf sie zukommen. The Farm 51 verneint jedoch, dass es solche Design-Entscheidungen ins Spiel schaffen werden. »Wir sind selbst Spieler und glauben, dass das Gefühl von Stolz und Leistung ohne Paywall kommen sollte.«

Die polnischen Entwickler arbeiteten zuvor an Get Even und kündigten vor einigen Wochen das Horrorspiel Chernobylite an, welches ebenfalls noch kein genaues Releasedatum hat.

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