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Seite 2: Ark: Survival Evolved System-Anforderungen - Performance-Check zum Release

Maximale Details: Extrem anspruchsvoll

Ark: Survival Evolved - Grafik-Presets
Ragnarok, Full HD, Geforce GTX 1080 Ti @ Core i7 7700K

  • Native Auflösung
  • Upsampling laut Preset
  • 0
  • 54
  • 108
  • 162
  • 216
  • 270

Bevor wir auf unsere Performance-Eindrücke näher eingehen noch zwei Hinweise: Die folgenden Grafikarten-Tests haben wir mit einem Core i7 7700K und 16,0 GBYte DDR4-RAM unter Windows 10 durchgeführt, außerdem ist das standardmäßig stets mehr oder weniger stark greifende Upsampling deaktiviert.

Von Haus aus senkt Ark bei der Wahl eines der vier Grafik-Presets die intern gerenderte Auflösung und skaliert das Spiel auf die tatsächlich ausgewählte Auflösung hoch. Das erhöht zwar die fps, gleichzeitig wird das Bild aber unschärfer.

Ja nach Preset setzt Ark das Upsampling unterschiedlich stark ein, was sich auch über den Regler zum »Auflösungs-Verhältnis« (beziehungsweise zum »Resolution Scale«) nachvollziehen lässt. Wir haben den Regler stets auf das Maximum gestellt, was das Rendern in der nativen Auflösung bedeutet.

In Sachen Hardware-Anspruch ist Ark nach aktuellem Stand immer noch ein Leistungsfresser: In maximalen Details erreicht selbst eine Geforce GTX 1080 Ti nur etwa 50 fps – und wir reden hier nicht etwa vom Spielen in 4K, sondern vom Spielen in Full HD (!). Für die Benchmarks haben wir dabei den bereits für Ark optimierten Nvidia-Treiber in der Version 385.41 genutzt.

VRAM-Auslastung

An zu wenig VRAM liegt die vergleichsweise schlechte Leistung der GTX 1080 Ti nicht: In 1080p reserviert Ark auf der Detailstufe »Episch« maximal etwa 4,7 GByte, selbst in 2160p sind es nur knapp 6,3 GByte. Mit 11,0 GByte VRAM ist die GTX 1080 Ti also grundsätzlich gut versorgt, beim Spielen in 4K und mit maximalen Details erreicht sie aber trotzdem nur 17 fps. Wechseln wir in derselben Auflösung auf hohe Details, sieht es mit 26 fps immer noch nicht viel besser aus.

Unsere Benchmark-Sequenz auf der Karte Ragnarok in einem dicht bewaldeten Gebiet stellt dabei zwar recht hohe Ansprüche, sie ist aber kein absolutes Worst-Case-Szenario. Um höhere fps zu erreichen, bietet sich übrigens neben dem Wechsel zu niedrigeren Presets unseren bisherigen Erfahrungen nach vor allem das Reduzieren der Schattendetails, der »Nachbearbeitung« und der Sichtweite von Objekten sowie das Deaktivieren der entfernten Umgebungsverdeckung an.

Minimale Details: Hässlich, aber flüssig

Preset »Episch« Ark: Survival Evolved – Preset »Episch« (GTX 1070 @ Core i7 7700K)

Preset »Hoch« Preset »Hoch«

?Preset »Mittel« Preset »Mittel«

Preset »Niedrig« Preset »Niedrig«

Preset »Hoch« + »Extremly Low Memory«-Modus Preset »Hoch« + »Extremly Low Memory«-Modus

Reduzieren wir die Grafikdetails auf die Stufe »Niedrig« wird Ark zwar einerseits sehr unansehnlich (siehe auch die Vergleichsbilder oben), andererseits erreicht dann selbst eine über vier Jahre alte Radeon HD 7790 mit dem aktuellen Treiber Crimson Edition 17.8.2 noch spielbare 33 fps.

Aktivieren wir beim Spielstart zusätzlich noch den »Extremly Low Memory«-Modus sind es sogar 47 fps, Ark sieht dann aber eher nach einem Titel aus den Anfangszeiten der GameStar als nach einem aktuellen Survival-Spiel aus.

In Kombination mit den generell eher niedrigen Anforderungen an den Prozessor und den Speicher sorgt das dafür, dass Ark trotz des sehr hohen Anspruchs bei maximalen Details gleichzeitig bei sehr niedrigen Details auch auf sehr langsamer Hardware noch spielbar ist – wenn man mit den extrem reduzierten Grafikdetails leben kann.

Eine Geforce GTX 460 kommt bei niedrigen Details und aktivem Extremly-Low-Memory-Modus übrigens auf ungefähr 40 fps. Damit ist die Radeon HD 7790 bei identischen Settings nur etwa 17 Prozent schneller, während sie im GameStar-Test aus dem Jahr 2013 im Durchschnitt 44 Prozent vor einer GTX 460 liegt.

Auch beim Duell von AMDs aktueller Radeon RX Vega 56 und der Geforce GTX 1070 zeigt sich ein besseres Abschneiden der Nvidia-Karte: Während sie in unserem regulären Testsystem im Durchschnitt zwei Prozent langsamer als die Vega 56 ist, liegt sie bei Ark in hohen Details unter Full HD 13 Prozent vor der AMD-Karte (51 statt 45 fps).

Zu den optischen Stärken von Ark zählen vor allem die Beleuchtung und die überzeugende Darstellung verschiedener Tag- und Nachtzeiten sowie Wetterbedingungen. Zu den optischen Stärken von Ark zählen vor allem die Beleuchtung und die überzeugende Darstellung verschiedener Tag- und Nachtzeiten sowie Wetterbedingungen.

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