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Battletech: Flashpoint - »Ich mag keine klassischen Nachfolger« - Interview mit Mitch Gitelman

Wohin geht die Reise für die haushohen Mechs von Battletech nach Release? GameStar sprach im Interview mit dem Mitgründer von Harebrained Schemes über Sequel- und DLC-Pläne, die Zusammenarbeit mit Paradox und die Unterschiede zu XCOM.

von Peter Bathge,
10.09.2018 15:00 Uhr

Battletech bekommt vorerst keinen Nachfolger - denn der Game Director Mitch Gitelman hält nicht viel von einem Battletech 2. Neue Geschichten aus dem komplexen Science-Fiction-Universum will er dennoch erzählen - mehr dazu im Interview.Battletech bekommt vorerst keinen Nachfolger - denn der Game Director Mitch Gitelman hält nicht viel von einem Battletech 2. Neue Geschichten aus dem komplexen Science-Fiction-Universum will er dennoch erzählen - mehr dazu im Interview.

Kampfroboter, Kampfroboter, Kampfroboter. Wer es wagt, diesen Begriff im Zusammenhang mit den Mechs aus Battletech oder MechWarrior in den Mund zu nehmen (geschweige denn, ihn gar drei Mal hintereinander zu schreiben), der wird von der Fangemeinde des Tabletop-Spiels schneller verbal verprügelt, als eine Autocannon Projektile Richtung Gegner ausspucken kann.

Denn schließlich handelt es sich bei den meterhohen Kampfschreitern der Science-Fiction-Serie ja nicht um autark agierende, von einer Künstlichen Intelligenz gesteuerte Drohnen. Nein, da sitzen doch tatsächlich echte Menschen im Cockpit, winzig klein im Vergleich zu ihren gigantischen und teils über Generationen hinweg vererbten Todesmaschinen.

Der freundlich lächelnde Mitch Gitelman erscheint mir nicht wie der Typ Mensch, der mir den Kopf dafür abreißt, dass ich die Begrifflichkeiten ein bisschen durcheinander bringe. Im Gegenteil, der Game Director des gleichnamigen Taktikspiels Battletech ist froh über jeden PC-Spieler, der sich auch ohne Vorkenntnisse näher mit dem spannenden Universum der Königshäuser und Lanzen, der Clan-Invasionen und Ränkespiele befasst.

Und das waren zuletzt so einige, denn Battletech hat sich seit dem Release im April 2018 mehrere hunderttausend Mal verkauft, bei Rundenstrategie-Fans und Liebhabern riesiger Kampfrobo... äh, Mechs ist der knifflige Titel eingeschlagen wie eine Bombe.

Lust auf MechWarrior bekommen? GameStar-Podcast zum Fitmachen alter Klassiker
Vier Monate später sitzt mir Mitch Gitelman in einem Hinterzimmer des Paradox-Standes auf der Gamescom gegenüber. Nebenan wird Playerunknown's Battlegrounds gespielt, beim Publisher von Stellaris, Europa Universalis 4 und Crusader Kings 2 ist im Vergleich deutlich weniger los. Und doch sind die Battletech-Fans bei unserem Gespräch allgegenwärtig. Denn für genau die entwickelt Gitelmans Spieleschmiede Harebrained Schemes gerade den DLC Flashpoint - und der Mitgründer des Shadowrun-Studios hat schon konkrete Pläne für die Zukunft ...

Aus Hass wird Liebe

Mitch Gitelman arbeitet seit 20 Jahren an Battletech-Spielen, er war unter anderem Produzent von MechCommander 2 (»Ich würde liebend gerne MechCommander 3 machen, aber wir haben nicht die Rechte dafür.«) und Mech Assault (»Niemand will davon einen Nachfolger, die Battletech-Fans haben es gehasst.«). Gitelman verbindet eine enge berufliche Partnerschaft mit Jordan Weisman.

In den 1980er-Jahren gründete Weisman die Firma FASA und veröffentlichte das Pen-&-Paper-Rollenspiel Battletech. Kurze Zeit später stieß Gitelman dazu: »Er hat mich eingestellt, um Crimson Skies [ein weiteres Tabletop-Spiel, Anm. d. Red.] zu entwickeln und ich sagte: ›Okay, Hauptsache, ich muss nicht an Battletech arbeiten. Ich hasse das, ich finde das so dumm!‹«

Bei dieser Blockhadehaltung blieb es freilich nicht lange: »Ich habe Battletech lieben gelernt. Der Grund dafür ist, dass ich gemerkt habe, es geht nicht wirklich um die riesigen Roboter, sondern um die Menschen in den riesigen Robotern. Es geht um Menschen, die riesige Roboter benutzen.« Und ja, Mitch Gitelman hat wirklich Roboter gesagt. DREI MAL. Beschwerden und verbale Prügel bitte direkt an @mitchgit.

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