Nach Erfolg von CoD Warzone: Activision will mehr Free2Play-Spiele machen

Der große Erfolg des Battle Royale dient als Vorlage dafür, dass auch andere Marken von Activision den kostenlos spielbaren Weg gehen.

von Christian Just,
06.02.2021 17:12 Uhr

Die weitere Geschäftsstrategie von Publisher Activision Blizzard orientiert sich an Call of Duty. Die weitere Geschäftsstrategie von Publisher Activision Blizzard orientiert sich an Call of Duty.

Der Erfolg von Call of Duty: Warzone spricht für sich: Über 250 Millionen Spieler haben das kostenlos spielbare Battle Royale im Jahr 2020 ausprobiert. Wie Activision in einem Finanzbericht bekanntgab, erweist sich der Free2Play-Modus auch als erfolgreich darin, die Spielerbasis von CoD: Modern Warfare ins neue CoD: Cold War zu locken.

Das hatte einen Anteil daran, dass Activision Blizzard alleine im vierten Quartal 2020 rund 2,4 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielen konnte. Insgesamt erreichte der Publisher im Jahr 2020 quer über alle Spiele verteilt etwa 400 Millionen aktive Spieler pro Monat.

Das reicht Activision Blizzard aber nicht, man will die Nutzerzahlen langfristig auf eine Milliarde anheben. Gelingen soll das, indem weitere Spielemarken in Richtung Free2Play gehen.

Ein möglicher Kandidat

Während Activision Blizzard zwar keine konkreten Titel nennt, die künftig den kostenlos spielbaren Weg einschlagen, gibt es doch Möglichkeiten im Portfolio.

Etwa Overwatch 2 könnte sich für ein Free2Play-Modell eignen. Oder aber Activision könnte das Spiel in Premium- und Free2Play-Inhalte aufteilen, wie es eben bei Call of Duty erfolgreich praktiziert wird.

Overwatch 2 erscheint vermutlich, ebenso wie Diablo 4, nicht mehr 2021:

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Mobile wird wichtiger

Activision will in Zukunft auf den stark wachsenden Mobile-Markt aufsatteln: Erfolgstitel wie Call of Duty Mobile könnten dabei als Vorlage dienen.

Mit dem voraussichtlichen 2021er Release von Diablo Immortal hat Activision Blizzard schonmal ein heißes Eisen im Feuer. Und gleich mehrere mobile Warcraft-Spiele sind ebenfalls bereits in Entwicklung:

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Bestehende Spiele sollen zudem weiterhin mit neuen Inhalten frisch gehalten werden, wie es kürzlich etwa in World of Warcraft mit der Erweiterung Shadowlands geschah. Auch Warzone lebt dank wechselnder Modi sowie zuletzt einer neuen Map und neuer Waffen von dem regelmäßigen Nachschub an neuen Inhalten.

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