Wenn ihr an Gabe Newell denkt, kommen euch wahrscheinlich sofort Steam und irgendwelche Summer-Sale-Memes in den Sinn. Doch die Newell-Familie macht aktuell nicht mit neuer Hardware oder Software von sich reden, sondern mit ohrenbetäubendem Motorenlärm auf der wohl berühmtesten Rennstrecke der Welt.
Gray Newell, der älteste Sohn des Valve-Chefs, geht dieses Wochenende beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans an den Start.
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Darum kein Half-Life 3: Valves nächster Megahit ist GANZ anders!
Ein Familienprojekt auf der Rennstrecke
Während ihr vermutlich darauf wartet, dass Valve endlich Half-Life 3 ankündigt, hat sich Gray Newell (28) längst einer ganz anderen Leidenschaft verschrieben: dem Motorsport. Zwar gab es 2018 noch Gespräche über eigene Projekte in der Gaming-Branche, doch inzwischen liegt sein beruflicher Fokus fest auf dem Asphalt.
Bei der 94. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans, das genau dieses Wochenende am 13. und 14. Juni 2026 seinen Höhepunkt findet, feiert er sein Debüt im Hauptrennen.
Ganz unvorbereitet geht er dieses Projekt allerdings nicht an: Bereits 2024 schnupperte er beim Nachwuchslauf Road to Le Mans auf dem Circuit de la Sarthe erste französische Rennluft und sammelte wertvolle Streckenkenntnisse.
Dass Gray für dieses Mega-Event ausgerechnet in einem britischen Sportwagen sitzt, ist keineswegs Zufall. Er fährt für das Team The Heart of Racing, das niemand Geringeres als sein Vater Gabe Newell mitgegründet hat. So wird das Motorsport-Abenteuer zu einem echten Familienprojekt.
Gray fährt dabei einen Aston Martin Vantage AMR LMGT3 mit der Startnummer 23 in der LMGT3-Klasse. Das Ziel für das Wochenende dürfte klar sein: Für einen Rookie wie Gray geht es in erster Linie darum, das Auto nach 24 Stunden sicher über die Ziellinie zu bringen.
Interessanterweise ist Gray Newell nicht der einzige Promi-Nachwuchs in seinem Team: Er teilt sich das Cockpit mit dem erfahrenen Briten Jonny Adam, der Le Mans schon zweimal gewonnen hat, und dem Brasilianer Eduardo Barrichello.
Wem der Nachname bekannt vorkommt, der liegt goldrichtig: Eduardo ist der Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Rubens Barrichello, der Anfang der 2000er-Jahre zusammen mit Michael Schumacher bei Ferrari eines der besten Fahrerduos in der F1-Geschichte bildete.
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