"EA muss mithalten": Ex-Marken-Manager sieht Battlefield durch Call of Duty bedroht

Call of Duty: Modern Warfare wird immer mehr als Konkurrent zu Battlefield wahrgenommen. So sieht das auch ein ehemaliger Marketing-Chef bei EA.

von Philipp Elsner,
06.08.2019 11:40 Uhr

Ende 2019 geht BF5 in eine Content-Offensive mit drei Japan-Maps und neuen Fraktionen. Ende 2019 geht BF5 in eine Content-Offensive mit drei Japan-Maps und neuen Fraktionen.

Nach dem großen Multiplayer-Reveal von Call of Duty: Modern Warfare, sehen immer mehr Fans die Battlefield-Reihe in Bedrängnis. Denn mit seiner Neuausrichtung scheint die CoD-Serie ganz aktiv in den Gewässern des großen Konkurrenten zu fischen.

So sieht das auch Casey Al-Kaisy, der ehemalige Brand- und Engagement Manager für Battlefield 1 und Battlefield 5. Er postete eine Video-Analyse von Youtuber Jackfrags auf Twitter und schrieb dazu:

"Ein super Erklärungsvideo von Jackfrags. Ich verspreche euch, Call of Duty wird mit der Zeit immer mehr in Richtung Battlefield gehen. EA/DICE müssen da mithalten. Schluss mit dem Fokus auf Grafik, die Leute interessiert das Gameplay."

CoD 2019 als Battlefield-Konkurrent?

Jackfrags beschreibt in seinem Video "Modern Warfare ist ein Problem für Battlefield", dass CoD vor allem durch höhere Spielerzahlen und Fahrzeuge im Jahr 2019 viele Battlefield-Spieler zu einem Wechsel bewegen könnte, die mit der aktuellen Situation (Bugs, schleppender Map-Nachschub, etc.) von Battlefield 5 unzufrieden sind.

Andere bekannte Battlefield-Youtuber wie LevelCap schließen sich dieser Meinung an und führen eine Reihe von Punkten und Features an, die CoD Modern Warfare für Battlefield-Spieler so attraktiv machen könnten:

  • Höhere Spielerzahlen: In CoD Modern Warfare soll es Spielmodi mit 100 Spielern und 50vs50-Varianten geben, CoD würde damit die Spielerzahl von Battlefield mit maximal 64 Teilnehmern schlagen. Bereits die 20vs20-Variante soll laut Spielern Battlefield-Flair versprühen.
  • Echte Ballistik: CoD ersetzt 2019 seine veraltete Hitscan-Technik vollständig mit einer echten Ballistik. Ein Treffer wird also nicht beim Abdrücken erzielt, sondern das Projektil fliegt tatsächlich über die Map. Auf Distanz muss man dadurch vorhalten und den Geschossabfall berücksichtigen.
  • Weniger schnelles Run&Gun: Generell setzt Call of Duty im Jahr 2019 weniger auf Geschwindigkeit, als in den Vorgängern und führt taktische Elemente in den Multiplayer ein, wie das langsame Öffnen von Türen oder Auflegen von Waffen. Die Maps sind asymmetrisch und keine 3-Lane-Arenen.

Call of Duty: Modern Warfare erscheint am 25. Oktober 2019 für PS4, PC (via Battle.net) und Xbox One. Im September findet eine Open Beta statt.

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