Einzigartige Tools
So eng wie erwartet sind die Klassen dann aber gar nicht geschnürt. Jede Klasse besitzt eine spezifische Sekundärwaffe, kann aber auch jederzeit die Waffen anderer Klassen nutzen. Die Formulierung auf der Webseite erweckt den Eindruck, als gäbe es für jede Klasse ein »optimales« Standard-Loadout, das zum Spielstil passt. Das können wir aber jederzeit ändern.
Nicht austauschbar sind die Gadgets der Spezialisten, die sind tatsächlich einzigartig. Da gibt’s dann Imran, der einen Exosuit mit schwerem Geschütz dran hat. Oder Devlin, die Brandgranaten nutzt, und Foster, der eine Säure schießende Drohne im Gepäck hat.
Jeder Charakter hat außerdem drei eigene Fertigkeiten-Bäume, mit denen er seine passiven und aktiven Fähigkeiten verbessert. Die benötigten Erfahrungspunkte erhalten wir durchs Erfüllen von Missionen. Zum Launch werden erst einmal sechs Charaktere zur Verfügung stehen, später sollen noch mehr Figuren nachgeliefert werden.
Unser Team kann auch aus beliebig vielen Versionen der einzelnen Spezialisten bestehen. Wer sich also mit sechs Ninjas gleichzeitig ins Gemetzel stürzen will, kann das gerne tun. Übrigens werden sich unsere Charaktere auch untereinander unterhalten, wie man das aus Left 4 Dead oder Warhammer 40k: Darktide kennt. Wen das stört, kann das Gesabbel aber auch einfach ausschalten.
Mehr Farben, mehr Cyberpunk
Von dem, was man bisher in Trailern sah, schlägt Killing Floor 3 außerdem eine andere Stilrichtung als die Vorgänger ein.
Killing Floor 2 spielte ungefähr in der Mitte 2010er Jahre. Die Umgebungen sahen zwar teilweise futuristisch, aber immer realistisch aus. Teil 3 scheint einen größeren Sprung in die Zukunft zu machen. Areale, Waffen und Charaktere sehen wesentlich mehr nach Cyberpunk aus als noch in Teil 1 und 2. Auch die Zeds haben jetzt überall Metallplatten im Fleisch und Laser-Displays statt Augen.
Durch das neue Setting hat das Entwicklungsteam einerseits mehr Freiheiten bei Bewaffnung, Ausrüstung und Fähigkeiten. Andererseits entfernt man sich so natürlich auch von einem geerdeten Setting. Na gut, so geerdet die Zed-Apokylpyse eben sein kann.
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Jetzt mit Greifhaken: Killing Floor 3 zeigt das grausige Comeback eines alten Feindes
Den Stil-Wechsel sieht man auch an den Spezialisten. Bis auf Frontmann Mr. Foster sieht der Rest der Bande eher aus wie Charaktere aus Apex Legends, nicht wie Überlebende in der Postapokalypse. Zusätzlich zu den exklusiven Perks wirkt Killing Floor 3 damit eher wie ein Hero-Koop-Shooter.
Die Charaktere stechen umso mehr heraus, weil der Rest des Spiels nur in Grau- und Rottöne getaucht ist. Graue Monster in grauen Gängen mit roten Augen und rotem Blut. Etwas mehr Farbe in der Umgebung wäre dann doch ganz ansehnlich.
Das ist natürlich alles Geschmackssache, aber das Auge zockt ja bekanntlich mit. Mal schauen, wie bunt etwaige Skins für Waffen und Charaktere im fertigen Spiel werden, bevor wir uns ein Urteil erlauben. Wir wollen ja nicht direkt den Zed an die Wand malen.
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