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Seite 3: Nvidia Geforce RTX 2080 und Geforce RTX 2080 Ti - 2080 und 2080 im Test - Performance, Lautstärke, Stromverbrauch

DLSS-Benchmarks

Infiltrator-Demo (UE4)
4K-Auflösung, Core i7 8700K, 16 GByte RAM

  • DLSS
  • TAA
Geforce RTX 2080 Ti 11.264 MByte
79,2
58,1
Geforce RTX 2080 8.192 MByte
64,5
46,3
Geforce GTX 1080 Ti 11.264 MByte
0,0
40,4
Geforce GTX 1080 8.192 MByte
0,0
32,5
  • 0,0
  • 16,0
  • 32,0
  • 48,0
  • 64,0
  • 80,0

Final Fantasy 15 Benchmark
4K-Auflösung, Core i7 8700K, 16 GByte RAM

  • DLSS
  • TAA
Geforce RTX 2080 Ti 11.264 MByte
58,3
42,3
Geforce RTX 2080 8.192 MByte
46,3
33,1
Geforce GTX 1080 Ti 11.264 MByte
0,0
31,9
Geforce GTX 1080 8.192 MByte
0,0
25,2
  • 0,0
  • 12,0
  • 24,0
  • 36,0
  • 48,0
  • 60,0

Zu den Neuerungen der RTX-2000-Grafikkarten zählt auch Nvidias »Deep Learning Super Sampling«. Dabei wird zur Unterstützung der Bildberechnung ein KI-Algorithmus eingesetzt, der laut Nvidia zuvor anhand von tausenden, sehr hochauflösenden Bildern auf einem Supercomputer darauf angelernt wird, eine möglichst hohe Bildqualität im jeweiligen Spiel zu erzielen.

Entwickler müssen allerdings mit Nvidia zusammenarbeiten, damit ein Spiel DLSS unterstützen kann. Die Integrierung im Spiel läuft über Nvidias NGX-Schnittstelle (»Neural Graphics Framework«). Sie kann sowohl über Nvidias Software Geforce Experience als auch über die Engine oder den Treiber erfolgen. Die Demos konnten wir ohne installierte Experience-Software starten.

Für die entsprechende Echtzeit-Anwendung des jeweiligen Algorithmus werden die zusätzlichen Tensor-Cores der RTX-Karten eingesetzt. DLSS kann dabei entweder eine klar bessere Bildqualität im Vergleich zu Kantenglättungs-Methoden wie TAA erzielen oder aber eine vergleichbare Qualität bei besserer Performance, indem intern in einer niedrigeren Auflösung gerendert wird, was sich vor allem in 4K-Auflösung lohnen soll.

Nvidia Geforce RTX 2000 - Alle Spiele mit Raytracing und DLSS Unterstützung im Überblick

Bislang sind 25 Spiele angekündigt, die DLSS unterstützen sollen (siehe auch den Link oben). Zum Testzeitpunkt konnte uns Nvidia allerdings nur zwei Demos zur Verfügung stellen. Zum einen die bereits von der GDC 2013 und von der Vorstellung der RTX-Karten bekannte Infiltrator-Demo in der Unreal Engine 4. Zum anderen eine Stand-Alone-Version des Benchmarks von Final Fantasy 15, die am 20. September auch für die Allgemeinheit veröffentlicht werden soll.

Da DLSS nur mit Turing-Karten (auf deren Tensor-Kernen) funktioniert, sind entsprechende Benchmarks vorerst ausschließlich mit der RTX 2080 Ti und der RTX 2080 möglich. Wir haben die Demos im DLSS-Modus für höhere Leistung bei vergleichbarer Bildqualität genutzt und nicht den 2X-DLSS-Modus. In der Infiltrator-Demo steigen die durchschnittlichen fps in 4K/UHD mit DLSS im Vergleich zu TAA von 58,1 auf 79,2 Bilder pro Sekunde, wenn die RTX 2080 Ti zum Einsatz kommt. Bei der RTX 2080 sind es 64,5 statt 46,3 fps. Die GTX 1080 Ti erreicht mit TAA etwa 40,4 fps, die GTX 1080 32,5. Die RTX 2080 Ti ist also mit DLSS fast doppelt so schnell wie die GTX 1080 Ti.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei Final Fantasy 15, nur mit insgesamt niedrigeren fps-Werten. Die RTX 2080 Ti legt in 4K von 42,3 fps auf 58,3 fps zu, die RTX 2080 Ti von 33,1 auf 46,3 fps. Nvidias GTX 1080 Ti kommt auf 31,9 Bilder pro Sekunde, die GTX 1080 auf 25,2.

DLSS Grafikvergleich

FF15, Szene #1: DLSS DLSS

TAA TAA

#2: DLSS DLSS

TAA TAA

#3: DLSS DLSS

TAA TAA

#4: DLSS DLSS

TAA TAA

DLSS kann die Bilder pro Sekunde also spürbar erhöhen, aber geht das möglicherweise auf Kosten der Bildqualität? In den beiden Demos, die wir getestet haben, ist das nicht der Fall. Beim ersten Betrachten sind uns in Bewegung kaum Unterschiede aufgefallen und auch auf den Vergleichsbildern, die wir erstellt haben, halten sich die Differenzen stark in Grenzen.

Um die Screenshots zu betrachten, empfehlen wir euch, in der Vergrößerung per Klick darauf jeweils unten links »In Originalgröße anzeigen« auszuwählen. So sind die Unterschiede am besten erkennbar.

Im Falle der Infiltrator-Demo hat TAA leichte Vorteile mit Blick auf die Schärfe des Bildes, gerade in Bewegung fällt das aber höchstens noch bei genauem Hinsehen auf. In Final Fantasy 15 ist es dagegen interessanterweise anders herum.

Teilweise verändert sich auch die Helligkeit von bestimmten Bildbereichen leicht, insgesamt liegt die Bildqualität aber sowohl mit TAA als auch mit DLSS auf einem sehr ähnlichen Niveau. DLSS ist aber deutlich schneller in der Berechnung, da es ausschließlich die neuen Tensor-Cores nutzt.

Bei all den Eindrücken ist allerdings nicht zu vergessen, dass es sich hier nur um Demos handelt, die stets mehr oder weniger die gleichen Bilder zeigen. Es wird spannend sein, zu sehen, wie gut DLSS in einem tatsächlichen Spiel funktioniert, noch müssen wir uns damit aber gedulden.

Infiltrator, Szene #1: DLSS DLSS

TAA TAA

#2: DLSS DLSS

TAA TAA

#3: DLSS DLSS

TAA TAA

#4: DLSS DLSS

TAA TAA

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