Overwatch - Sechs neue Helden bereits geplant

Die 29. Heldin in Overwatch wurde gerade erst frisch vorgestellt, da gibt der Game Director Ausblicke in die Zukunft. Sechs weitere Helden sind in der Mache.

von Martin Dietrich,
05.11.2018 12:12 Uhr

In einem frühen Artwork von Overwatch versteckt sich ein noch kommender Charakter. Echo (dritte Reihe, links neben Mercy) ist ein weiblicher Androide. In einem frühen Artwork von Overwatch versteckt sich ein noch kommender Charakter. Echo (dritte Reihe, links neben Mercy) ist ein weiblicher Androide.

Bei Blizzard hat man eine sehr genaue Vorstellung darüber, welche Charaktere in den nächsten Monaten und Jahren das Overwatch-Universum ergänzen werden. Im Interview mit Eurogamer stellte Game Director Jeff Kaplan klar, dass sich nach der Unterwelt-Chefin Ashe sechs weitere Helden in der Planung befinden.

Auf der BlizzCon 2018 wurde bereits der Charakter Echo kurz erwähnt. Laut Kaplan könnte es sich dabei tatsächlich um einen dieser sechs noch kommenden Helden in Overwatch handeln. Ob Echo auf Ashe folgt, wissen die Entwickler derzeit aber selbst noch nicht: »Wir haben jetzt unsere nächsten sechs Helden für die weiteren Jahre geplant. Sie [Echo, Anm. d. Red.] ist vorläufig einer dieser Helden.«

Echo war bereits in einem der ersten Konzeptbilder von Overwatch zu sehen. Ihr Design als großer, schlaksiger Android gehört damit zu den ältesten Charakterideen von Blizzard. Ob sie eher als Unterstützungs- oder Offensivcharakter auftreten wird, wollte Kaplan im Interview nicht verraten.

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Von Lootboxen weiterhin überzeugt

Angesprochen auf die in Belgien deaktivierten Lootboxen, antworte der Entwickler-Chef, dass derzeit keine Pläne existieren, die Wundertüten langfristig für alle Spieler zu entfernen. Man respektiere die Entscheidung der belgischen Glücksspielbehörden, doch herrsche bei Blizzard die Auffassung, dass ihr Lootbox-System trotzdem fair sei.

"Wir haben das Gefühl, dass wir die Lootboxen in Overwatch so konzipiert haben, dass sie sehr spielerfreundlich sind. Es gibt keine Pay2Win-Mechaniken, sondern ausschließlich kosmetische Gegenstände. Alles, was du verdienen kannst, kannst du auch durch Credits erhalten und damit außerhalb einer Lootbox. Wir haben versucht, in unserem Lootbox-Design so nah wie möglich am Spieler zu sein. Wir glauben wirklich an die Entscheidungen, die wir guten Gewissens getroffen haben und uns erlauben, die Live-Entwicklung des Spiels zu finanzieren, während die Wettbewerbsintegrität von Overwatch nicht beeinträchtigt wird."

Daher bewundere man bei Blizzard zwar das Battle-Pass-System von Fortnite, eine Implementierung wäre jedoch einfach zu aufwendig. »Das Design von Battle Pass ist fantastisch«, sagt Kaplan, »und wirklich elegant gelöst.« Für Overwatch kommt ein solches System derzeit aber nicht in Frage. Der Arbeitsaufwand wäre zu hoch.

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Dafür könne man sich eine Free2Play-Umstellung durchaus zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen. Mit Hearthstone und Heroes of the Storm konnte Blizzard bereits Erfahrungen in diesem Segment sammeln. Die freien Wochenenden bei Overwatch seien immer ein voller Erfolg, meint Kaplan. Noch habe man aber nicht genauer darüber nachgedacht und wird in naher Zukunft erstmal beim ursprünglichen Preismodell bleiben.

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