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Resident Evil Requiem: Im neuen Gameplay sehen wir endlich mehr von Leon – und das erinnert ganz schön an Resi 4

Sechs Wochen vor Release zeigt Capcom neues Gameplay zu Resi 9. Wir dröseln auf, wie sich Leon und Grace unterscheiden.

Capcom zeigt neues Gameplay von Leon und Grace. Wir fassen euch zusammen, was es zu sehen gab. Capcom zeigt neues Gameplay von Leon und Grace. Wir fassen euch zusammen, was es zu sehen gab.

Über sechs Wochen vor dem offiziellen Release des heiß erwarteten Resident Evil Requiem hat Capcom bei einem Showcase am 15. Januar 2026 noch eine ganze Handvoll frischer Infos rausgehauen. Im Fokus standen dabei die beiden Helden des neunten Hauptteils der Serie: Leon S. Kennedy und Grace Ashcroft.

Wie spielen sich die zwei Protagonisten und wie unterscheiden sich ihre Stile? Wir fassen für euch die wichtigsten Infos zusammen.

Action-Held Leon kehrt zurück

Seit seinem Reveal bekommen wir jetzt endlich mehr Gameplay von Leon zu sehen. Director Koshi Nakanishi erzählt, dass Capcom sogar zunächst mit der Idee gespielt hat, Resident Evil 9 nur mit Leon zu machen. Die Idee wurde verworfen, weil die Entwickler davon ausgingen, ein reines Horrorspiel mit einem ängstlichen Leon würde nicht funktionieren.

Stattdessen spielen sich beiden Helden nun komplett unterschiedlich. Schauen wir uns zunächst mal Leon an:

  • Action wie in Resi 4: Leon ist nach Teil 2, 4 und 6 ein erfahrener Biohazard-Veteran und lässt sich nicht mehr so leicht von den Zombies und Mutanten einschüchtern. Seine Passagen sind actiongeladen und überdreht. Der Horror-Aspekt rückt dabei etwas in den Hintergrund – Leons Abschnitte sollen dabei als eine Art Durchschnauf-Pause dienen.
  • Tomahawk: Leon besitzt eine Streitaxt, mit der er gegnerische Angriffe parieren oder bissige Kollegen im Nahkampf abwehren kann.
  • Fokus auf Gunplay: Leon kann unterschiedliche Gliedmaßen von Zombies anschießen, um sie beispielsweise in die Knie zu zwingen oder zum Straucheln zu bringen. Ist ein Zombie geschwächt, kann er mit einem Nahkampf-Angriff ausgeschaltet werden – bekommt also beispielsweise Leons Fußsohle in den Kiefer. Autsch.
  • Kettensäge: Einige Zombies schwingen besondere Waffen, die sie fallen lassen können. Gut für Leon, der ebenfalls davon Gebrauch machen kann. Vrrr, vrrr!

Video starten 12:54 Neues Gameplay aus Resident Evil Requiem: Showcase zeigt 13 Minuten lang Leon und Grace in Aktion, neue Details und mehr

Grace als Horror-Kontrast

  • Horror wie in Resi 2 und 7: Die Abschnitte von Grace legen einen größeren Fokus auf unheimliche Atmosphäre, auf Schleichen und Ressourcenmanagement. Auch Grace selbst zeigt sich deutlich ängstlicher und vorsichtiger als Leon.
  • Schleichen und Ressourcen managen: Im Gegensatz zum Haudrauf-Leon muss sich Grace durch Gänge schleichen, jede Kugel zweimal umdrehen und sich trotzdem gruseligen Gegnern stellen. Ganz so hilflos wie in der gamescom-Demo ist sie also zum Glück nicht. Sie muss aber trotzdem ständig abwägen, ob sie einen Gegner angreifen und ausschalten oder lieber fliehen sollte.
  • Requiem: Grace besitzt eine spezielle Waffe, die sich den Namen mit dem Spiel teilt. Der Revolver hat zwar limitierte Munition, aber ganz schön viel Wucht.
  • Crafting: Grace kann selbst Items herstellen. Dafür benutzt sie das Blut von Infizierten, das sie mit speziellen Tools aufsammelt. Um an diese Ressource zu gelangen, kann es sich also schon mal lohnen, einen Zombie auszuschalten.
  • Lautloses Ausschalten: Im Showcase sieht man außerdem, wie Grace sich von hinten an einen Zombie anschleicht und ihn mit einer Art Spritze zum Bersten bringt.

Was wurde sonst noch angekündigt?

  • Vereinte Geschichte: Obwohl wir abwechselnd in die Rollen von Leon und Grace schlüpfen, werden beide Story-Stränge später vereint und erzählen eine zusammenhängende Geschichte, in der sich die Pfade der Helden kreuzen.
  • Requiem spielt nach Resident Evil 6: Das bedeutet, dass Leon immer noch als DSO-Agent (Division of Security Operations) tätig ist und gegen Bioterrorismus kämpft.
  • Neue Zombie-Art: Einige Untote haben ihre alten Gewohnheiten auch nach der Transformation nicht abgelegt. So gibt es etwa ein Hausmädchen-Zombie, das manisch versucht, die Umgebung sauber zu halten. Die Routinen der Zombies sollen dabei helfen, sie zu umgehen, abzulenken oder sie lautlos auszuschalten.
  • Die Kamera kann jederzeit von Third-Person auf Ego-Perspektive umgestellt werden.
  • Schwierigkeitsgrade: Ihr könnt zwischen »modern« und »klassisch« wählen. Im klassischen Modus braucht ihr Farbbänder, um mit Grace an Schreibmaschinen speichern zu können.
  • Neue Kooperation mit Hamilton: Nein, damit ist nicht mein Meerschweinchen gemeint, sondern die amerikanische Uhr-Marke. Zum Release des Spiels erscheinen zwei limitierte Modelle, jeweils eines für Leon und Grace.

Wie sich Resident Evil Requiem letztlich spielt und ob die Vision der Entwickler aufgeht, sehen wir spätestens zum Release am 27. Februar 2026. Wir behalten den Survival-Horror für euch natürlich weiterhin im Auge.

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