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Fazit: Ich habe Avatar 3: Fire and Ash schon gesehen und finde ihn sehr ... seltsam

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Fazit der Redaktion

Steffi Schlottag
@ThePumpkini

Meine Kolleginnen und Kollegen witzeln gern darüber, dass ich die einzige Person in der Redaktion sei, die Avatar wirklich liebt. Und es stimmt, seit 2011 bin ich fasziniert von James Camerons Vision, vom Konflikt der Na'vi gegen die Menschheit, von der fremdartigen Schönheit dieser komplett computergenerierten Welt, die dann doch immer wieder an unsere eigene erinnert.

Wenn sich Leute um mich herum beschweren, dass Avatar 2 zum großen Teil eine Naturdoku gewesen sei, denke ich mir »Würde ich gucken, gebt mir fünf Stunden davon!«. 

Ich betone das, um euch zu vermitteln, wie sehr mein Herz an der Filmreihe hängt, und dass selbst ein eingeschworener Fan wie ich bei Avatar 3 mit dem Kopf schüttelt. Beim zweiten oder dritten Mal fehlt vielen Momenten einfach der emotionale Wumms. Dass man ausgerechnet den Charakter von Spider so in den Mittelpunkt stellt, dafür Fan-Lieblinge wie Neytiri immer wieder durch denselben Story-Bogen schickt – diese Entscheidungen geben mir am meisten Rätsel auf.

Mir wäre viel lieber gewesen, es wären nur drei statt fünf Filme geworden, die dann aber auch in jedem Teil etwas anderes zu erzählen haben.

Nach Teil 3 kann ich mir jetzt schon denken, wie die Reihe einmal endet. Meine Erwartungen sind erstmal zurückgeschraubt, das einzige worauf ich noch dringend hoffe: dass einer der verbleibenden Filme uns auf die Erde führt. Das würde frischen Wind reinbringen! Aber an dem scheint James Cameron offenbar nicht allzu interessiert zu sein.

Fazit der Redaktion

Franzi Hammerschmidt
@mostlyfrancy

Avatar ist und bleibt eine wahre Augenweide. Die farbenfrohe Welt von Pandora raubt mir einfach jedes Mal den Atem! Nicht einmal der düstere Ash-Clan kann daran etwas ändern. Im Gegenteil, es ist sehr spannend, das Universum auch einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

So schön das Abenteuer auch für die Augen ist, die Story dreht sich weiterhin im Kreis. Ich hatte stellenweise das Gefühl, ich schaue mir The Way of Water und nicht die Fortsetzung an. Nicht nur die Kerngeschichte, sondern auch der Verlauf der Story ähneln sich enorm. Was nicht verwunderlich ist, da James Cameron das Skript zu Avatar 2 auf zwei Filme aufgeteilt hat. Trotzdem sollten die Ereignisse dann eher aufeinander aufbauen, als sich exakt zu wiederholen. 

Alles in allem gefällt mir Avatar: Fire and Ash aber tatsächlich besser als sein Vorgänger. Der neue Ash-Clan ist der frische Wind, den das Universum gebraucht hat. Die gnadenlosen Bösewichte kennen wirklich kein Erbarmen. Und obwohl das manchmal schwer zu ertragen ist, bleiben sie ihrem Ruf treu und sind herrlich konsequent - in allem, was sie tun.

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