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Seite 2: Star Wars: Battlefront 2 - Performance der PC-Version

Benchmarks

Star Wars: Battlefront 2, DirectX 11
Core i7 8700K, 16,0 GByte RAM, Ultra (erweiterte Umgebungsverdeckung)

  • 1920x1080
  • 2560x1440
Geforce GTX 1080 8.192 MByte
161
111
Radeon RX Vega 56 8.192 MByte
150
105
Geforce GTX 1070 8.192 MByte
132
91
109
73
Geforce GTX 1060 6.144 MByte
102
67
95
62
Asus GTX 1050 Ti ROG Strix OC 4.096 MByte
71
47
59
36
  • 0
  • 34
  • 68
  • 102
  • 136
  • 170

DirectX 12
Core i7 8700K, 16,0 GByte, Ultra (erweiterte Umgebungsverdeckung)

  • 1920x1080
  • 2560x1440
Geforce GTX 1080 8.192 MByte
149
101
Radeon RX Vega 56 8.192 MByte
127
97
Geforce GTX 1070 8.192 MByte
120
83
96
68
Geforce GTX 1060 6.144 MByte
93
62
85
58
Asus GTX 1050 Ti ROG Strix OC 4.096 MByte
61
41
48
32
  • 0
  • 30
  • 60
  • 90
  • 120
  • 150

Unsere Benchmarks haben wir mit einem Core i7 8700K in einer Singleplayer-Mission auf Endor durchgeführt. Es handelt sich nicht um ein Worst-Case-Szenario, aufgrund der üppigen Vegetation, einer relativ hohen Weitsicht sowie zahlreicher Partikeleffekte und Rauch durch brennende Objekte ist aber durchaus einiges für den PC zu tun.

Beim Blick auf die Ergebnisse stechen vor allem drei Dinge ins Auge: Der Anspruch von Battlefront 2 fällt erfreulich gering aus, gerade in Anbetracht der optischen Qualität. AMD-Grafikkarten stehen einmal mehr in einem Spiel mit Frostbite-Engine sehr gut da (so ist etwa die Vega 56 eher in den Regionen der GTX 1080 anzusiedeln als wie sonst üblich in denen der GTX 1070). Und die Implementierung von DirectX 12 kann auch in Battlefront 2 nicht überzeugen.

Jede getestete Grafikkarte verliert beim Wechsel auf DirectX 12 spürbar an Leistung, wenn die nur unter dieser Schnittstelle aktivierbare dynamische Auflösung ausgeschaltet ist. Außerdem kommt es vor allem direkt nach dem Spielstart zu störenden Framedrops (siehe auch den nächsten Abschnitt) .

Zum Testzeitpunkt standen zwar noch keine speziell für Battlefront 2 angepassten Treiber von AMD und Nvidia zur Verfügung (im Falle von Nvidia ist der Download seit Kurzem möglich), sowohl die Performance unter DirectX 12 als auch die generelle Leistung könnten sich also noch verbessern. Mit großen Unterschieden zu den aktuellen Treibern (AMD: 17.11.1, Nvidia: 388.13) rechnen wir allerdings nicht.

Texturen mit 2,0 GByte VRAM Hier spielen wir mit einer Radeon RX 560 mit nur 2,0 GByte VRAM. Obwohl wir in den Optionen maximale Details ausgewählt haben, wird zu Gunsten der Performance nicht die höchste Textur-Detailstufe geladen.

8,0 GByte VRAM Der direkte Vergleich zum Spielen mit einer Grafikkarte mit 8,0 GByte VRAM: Sowohl im Nah- als auch im Fernbereich sind die Texturen deutlich schärfer. In Full HD reichen dafür auch 4,0 GByte VRAM problemlos aus.

CPU, Speicherbedarf & Frametimes

Star Wars: Battlefront 2, FX 4300 vs. i7 8700K
Geforce GTX 1080, 16,0 GByte RAM, Ultra (erweiterte Umgebungsverdeckung)

  • 1920x1080
  • 2560x1440
Core i7 8700K DirectX 11
161
111
Core i7 8700K DirectX 12
149
101
FX 4300 DirectX 11
98
95
FX 4300 DirectX 12
77
74
  • 0
  • 34
  • 68
  • 102
  • 136
  • 170

Schaut man sich die offiziellen Systemanforderungen an, kommt man vor allem bei den minimal angegebenen Prozessoren etwas ins Stutzen. So ist der Core i5 6600K nicht nur deutlich schneller als der ebenfalls aufgeführte FX 6350 von AMD, sondern generell für eine Minimal-Angabe eine vergleichsweise flotte CPU.

Dass die Angaben in diesem Punkt zu hoch gegriffen sind, zeigen unsere Messungen mit einem FX 4300 von AMD. Die Ladezeiten erhöhen sich zwar leicht, es gibt ab und an Framedrops und die fps werden klar durch den Prozessor limitiert. Gepaart mit einer GTX 1080 erreichen wir aber trotz maximaler Details (außer im Falle der Umgebungsverdeckung) durchschnittlich immer noch knapp 100 Bilder pro Sekunde.

Besonders interessant ist in diesem Fall auch der Vergleich zwischen DirectX 11 und DirectX 12. Der Grund: Theoretisch sollte DX 12 gerade langsameren Prozessoren zu einer höheren Performance verhelfen können, in Battlefront 2 ist aber eher das Gegenteil der Fall. Das Spielerlebnis verschlechtert sich mit der langsamen CPU stärker als mit dem Core i7 8700K, den wir für die Grafikkarten-Benchmarks genutzt haben.

Abschließend noch ein paar Worte zum Speicherbedarf des Spiels. In Full HD liegt er mit Blick auf den VRAM bei knapp 4,0 GByte. Spielbar ist Battlefront 2 gleichzeitig auch mit einer Karte mit nur 2,0 GByte, allerdings werden dann auch trotz anders lautender Einstellungen nur niedrig aufgelöste Texturen geladen (siehe auch die Vergleichsbilder oben). In WQHD sollten es besser 6,0 GByte VRAM sein, in 4K bieten sich bei anspruchsvollen Szenen sogar 8,0 GByte an.

Der Arbeitsspeicher wird unserer Erfahrung nach meist mit etwa 9,0 GByte belegt, teilweise haben wir aber auch Werte von über 10,0 GByte gesehen. Um gänzlich vor kleinen Nachladerucklern durch zu wenig RAM gefeit zu sein, sollte euer PC also über 12,0 oder 16,0 GByte verfügen.

Frametimes: GTX 1070 @ DirectX 11 Hier seht ihr die Frametimes beim Spielen mit einer GTX 1070 und Intels Core i7 8700K unter DirectX 11. Sie sind größtenteils sehr gleichmäßig und es gibt nur kleinere, nicht wirklich spürbare Ausreißer.

GTX 1070 @ DirectX 12 Wechseln wir mit identischer Hardware zu DirectX 12, verschlechtern sich die Frametimes nicht nur sichtbar durch mehr und größere Ausreißer, sondern auch spürbar durch ein weniger gleichmäßiges Spielgefühl.

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