Unreal Engine 5 verpasst CS:GO-Klassikern wie Dust2 einen NextGen-Look

Ein fleißiger Bastler hat sich in der Unreal Engine 5 ausgetobt und beliebte Maps aus CS:GO nachgebaut. Ihr könnt das Ergebnis sogar herunterladen und selbst ausprobieren.

von Sören Diedrich,
20.07.2021 11:54 Uhr

Mit Dust 2 hat sich der Entwickler einen der absoluten Fan-Favoriten für die Portierung in die UE5 ausgesucht. Mit Dust 2 hat sich der Entwickler einen der absoluten Fan-Favoriten für die Portierung in die UE5 ausgesucht.

Eine weitere Unreal Engine 5-Demo macht von sich reden. Diesmal hat sich ein Bastler zwei der beliebtesten Maps aus Counter-Strike: Global Offensive geschnappt und diese mit dem neuen Technikgerüst aus dem Hause Epic nachgebaut.

Doch diesmal ist es mit bloßem Anschauen nicht getan. Ihr könnt die Demo sogar auf dem Discord-Channel Custom-Strike herunterladen und kurzerhand selbst durch die vertrauten, aber doch irgendwie neu wirkenden Gassen streifen. Seht einfach selbst:

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Echte Klassiker in neuem Gewand

Für sein Projekt hat sich der Entwickler die beiden Maps Dust 2 und Inferno ausgesucht. Beide Karten sind bereits seit dem legendären Serienerstling mit an Bord und können sich über entsprechend viele Fans freuen.

Aufwändiges Remake: Statt Assets aus dem Unreal Store lieblos aneinander zu klatschen, hat sich der Ersteller sichtbar Mühe gegeben, dem Original so nahe wie möglich zu kommen. Selbst die kleinsten Ecken der verwinkelten Maps wurden nachgebaut, aber auch prominente Orte die als Engpass fungierenden Tordurchgänge auf Dust 2 sind auf Anhieb erkennbar - lediglich die herumlaufenden Hühner auf Inferno fehlen.

Das Ergebnis heimst viel Lob ein: Auf YouTube kann das Gezeigte die meisten Betrachter überzeugen. Viele zeigen sich wenig überraschend angetan von der modernen Optik. Kritik gibt es jedoch auch, und zwar primär an der Ausleuchtung der Levels. Die sei nämlich viel zu hell eingestellt und würde es somit schwer machen, kleinere Details wahrzunehmen. Auch bei der Farbgebung solle der Ersteller noch einmal Hand anlegen.

Für unseren GameStar-Podcast haben wir übrigens einen Designer von Epic eingeladen, der mit uns über die neue Unreal Engine 5 und deren Bedeutung für zukünftige Spielegrafik geplaudert hat:

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Das Projekt wird ambitionierter

Bei dem ursprünglichen Vorhaben, die CS:GO-Maps einfach zu portieren, soll es übrigens nicht bleiben. Der Entwickler hat bereits angekündigt, das Projekt unter der Bezeichnung »RTX CS:GO« weiter voranzutreiben. Dazu sollen neben weiteren Maps auch weitere Features gehören - bis hin zu Multiplayer-Gefechten auf den portieren Karten.

Wer wissen will, was man alles aus der Unreal Engine 5 in puncto Realismus herausholen kann, sollte sich übrigens auf etwas gefasst machen: Denn eine mit detailierten Assets erstelle Wohnung wirkt auf den ersten Blick fast fotorealistisch.

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