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Seite 11: E3: Flops im Rückblick - Von gefallene Wunderkindern und anderen Debakeln

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Tomb Raider: The Angel of Darkness

Entwickler: Core Design
E3-Präsentation: 2002
GameStar-Wertung: 52 (GS 09/03)

Frau Croft war schon lahm, die Gegner aber oft noch lahmer. Diese Skelettkrieger konnte selbst Schnecken-Lara umlaufen. Frau Croft war schon lahm, die Gegner aber oft noch lahmer. Diese Skelettkrieger konnte selbst Schnecken-Lara umlaufen.

Im April 2002 schon waren wir in London und hatten uns Laras sechstes Abenteuer beim Entwickler Core Design angesehen. Auf der kurz darauf stattfindenden E3 war Fräulein Croft natürlich auch vertreten, und unser positiver Eindruck vom Preview-Event bestätigte sich. Tomb Raider 6 wirkte düsterer, erwachsener.

Und das Bewegungsrepertoire der Archäologin erschien auch ungleich ausgefuchster, umfangreicher. Core Design und Eidos versprachen uns sogar an den Nerven nagende Schleichpassagen. Und einen weiteren spielbaren Charakter mit Namen Kurtis. Sehr gut! So beurteilten wir nach London und nach der E3 das Potenzial von Tomb Raider: Angel of Darkness. Zwar schaffte es der Titel auch 2003 noch mal in unsere Hitliste der zehn besten Adventures der E3, doch die Ernüchterung ließ dann nicht mehr lange auf sich warten.

Kurtis war wie Lara -- nach einer Geschlechtsumwandlung. Kurtis war wie Lara -- nach einer Geschlechtsumwandlung.

Im Juni des gleichen Jahres schon trudelte Lara im wahrsten Sinne des Wortes bei uns ein. Die ehemals agile und sprunggewaltige Heldin war nur noch ein Schatten ihrer selbst. Um eine einfache Treppe hinunter zu laufen, benötigte die Dame gefühlte Jahre. Das vormals simple, aber eingängige und motivierende Spielprinzip wurde durch aufgesetzte und teils hochgradig alberne Mechanismen verwässert. Da war beispielsweise dieses lächerliche Trainieren: Um einen schweren Gegenstand bewegen zu können, musste Lara zunächst an einem nicht ganz so schweren Gegenstand die Muckis stählen. Nur um drei Gänge später an einer einfachen Holztür zu scheitern. Und hinter Kurtis verbarg sich nichts weiter als eine Lara in einem anderen Körper. Fachpresse und Fans waren sich Mitte 2003 einig: Core Design hatte Lara kaputt gemacht. Zum Ausgleich machte Lara daraufhin Core Design kaputt - Tomb Raider: The Angel of Darkness war der letzte Titel des Entwicklers.

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