Monster Hunter World: Iceborne bringt eines der unbeliebtesten Monster der Reihe zurück

Capcom hat zwei neue Monster für Iceborne einthüllt. Eines ist ein neuer Drachenältester, das andere ein alter und von manchen verhasster Bekannter.

von Elena Schulz,
24.08.2019 10:46 Uhr

Yian Garuga und Namielle kommen mit Iceborne in Monster Hunter World.Yian Garuga und Namielle kommen mit Iceborne in Monster Hunter World.

Es wurden zwei weitere Monster für Monster Hunter World: Iceborne bestätigt. Mit Namielle kommt ein neuer Drachenältester mit dem Element Wasser ins Spiel. Yian Garuga ist ein alter (und von manchen verhasster) Bekannter.

Namielle wurde im Gamescom-Trailer zu Iceborne angeteasert. Man sieht ihre fluoreszierenden Flügel und Tentakel, die an eine Qualle erinnern, sowie eine Welle, die den Spieler mitreißt. Dass ihr Element Wasser sein wird, ist bereits bekannt.

Monster Hunter World: Iceborne - Gamescom-Trailer zeigt mehr von Velkhana und neuen Drachenältesten 4:01 Monster Hunter World: Iceborne - Gamescom-Trailer zeigt mehr von Velkhana und neuen Drachenältesten

Die Rückkehr von Yian Garuga ist die bislang größte Überraschung von Iceborne. Er wurde nicht wie die anderen Monster am Ende eines Trailers angedeutet. Er wurde einfach als Teil eines japanischen Werbespots rund um die Revierkämpfe gezeigt.

Nach dem Video ging ein Aufschrei durch die Monster-Hunter-Community. Falls ihr euch fragt, warum: Yian Garuga gilt als eines der lästigsten und schwersten Monster der Reihe. Hier ein paar Fan-Reaktionen auf die Enthüllung:

Lohnt sich der Einstieg mit Iceborne auf dem PC?

Psycho Chicken: Warum ist Yian Garuga so schlimm?

Aber warum ist Yian Garuga überhaupt so schlimm? Das Monster wurde erstmals in Monster Hunter: Freedom eingeführt. Auf den ersten Blick sieht der Monstervogel nicht sonderlich bedrohlich aus.

Allerdings sollten beim Werbespot schon die Alarmglocken läuten: Dort wischt der Yian Garuga einfach so ein Dämonjho mit seinem Schwanz weg. Ein Monster, das zu den stärksten und aggressivsten in Monster Hunter World zählt.

Die Vogelwyvern Yian Garuga ist extrem schnell, aggressiv und schreit besonders laut, was unseren Jäger ohne Ohrenstöpsel nervigerweise zum Innehalten zwingt. Er nutzt das, um uns festzusetzen und anschließend ordentlich auszuteilen, ohne dass wir wirklich reagieren können.

Zudem besitzt das Monster einen vergifteten Schwanz für Peitschenhiebe, spuckt Feuerbälle oder pickt uns einfach mit seinem Schnabel zu Tode.

Diese Kombo macht das Monster im Prinzip zu einer noch lästigeren Variante von Rathian oder Rathalos. Kein Wunder, dass viele Spieler nicht begeistert über das Wiedersehen sind. Von manchen Spielern wird er nur liebevoll das »Psycho Chicken« genannt.

Für Rüstungen mit Gift-Resistenz und starke Gift-Waffen könnte sich der Kampf aber auch in Monster Hunter World lohnen.

Brachydios, Barioth & mehr: neue Monster im Trailer

Auch der bereits angedeutete Brachydios wurde im Trailer erstmals in seiner ganzen Pracht gezeigt. Er kämpft mit einem ekligen Schleim, der sich überall verteilt und zeitversetzt explodiert.

Die Zeitfenster variieren von Angriff zu Angriff. Außerdem kann man im Schleim stecken bleiben. Im Vergleich zu Monster Hunter 3 Ultimate bringt Brachydios auch neue Angriffsmuster mit.

Von Icebornes Flagschiff-Monster, Eis-Drachenältester Velkhana, gab es ebenfalls mehr im Trailer zu sehen. Er nutzt unterschiedliche Eisangriffe, von denen einer zum Beispiel Säulen bildet, die später zerbrechen und dem Spieler Schaden zufügt.

Man kann sie aber auch zu seinem Vorteil nutzen, sich dahinter verstecken oder darauf klettern und auf den Drachen springen. Velkhana baut sich über den Kampf hinweg außerdem eine Eisrüstung auf, die für immer stärkere Frost-Angriffe sorgt. Man muss sie brechen.

Zu sehen ist auch etwas, das wie ein Belagerungskampf im Stil von Zorah Magdaros aussieht. Diese Kämpfe laufen anders ab, weil man das Monster mit stationären Waffen bekämpft.

Auch Barioth wird ausgiebig gezeigt. Der frostige Säbelzahntiger bringt neue Angriffsmuster mit, ist schneller und noch tödlicher als früher. Er springt gerne in die Luft oder an Wände, flieg und schmettert uns dann einen starken Angriff entgegen.

Die Sub-Spezies Säure-Glavenus greift schneller und präziser an als Glavenus. Zudem nutzt er ätzende Säure statt Feuer als Element und setzt uns damit zu.

Monster Hunter World: Iceborne - Glavenus, nur tödlicher: Gameplay-Trailer stellt neue Subspezies Acidic Glavenus vor 0:59 Monster Hunter World: Iceborne - Glavenus, nur tödlicher: Gameplay-Trailer stellt neue Subspezies Acidic Glavenus vor

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Meta-Änderungen: Infos aus den Patch Notes

Der Elementar-Schaden in Monster Hunter World: Iceborne wird verstärkt, während der reine Schaden ohne Element abgeschwächt wird. Dem Entwickler zufolge wurden die Waffen mit Elementar-Schaden vorher zu wenig genutzt. Das dürfte viel an der Meta in Bezug darauf ändern, welche Waffen gerade die besten sind.

Es gibt auch neue, rein optische Dekorationen, über die sich Waffen personalisieren lassen. Eine weitere große Änderung wird sein, dass Monster sich nicht mehr schlafen legen, wenn wir ihnen ins Nest folgen.


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