Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

NUR FÜR KURZE ZEIT 
3 MONATE GRATIS

beim Abschluss eines 12-Monats-Abos

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

20% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Pathfinder: Kingmaker im Test - Der Erbe von Baldur's Gate

Der legitime Nachfolger von Baldur‘s Gate ist für viele Spieler Pillars of Eternity. Doch unser Test zu Pathfinder: Kingmaker zeigt: Es gibt einen zweiten würdigen Erben.

von Benjamin Danneberg,
09.10.2018 16:52 Uhr

Pathfinder: Kingmaker - Test-Video zum epischen Rollenspiel 7:49 Pathfinder: Kingmaker - Test-Video zum epischen Rollenspiel

Lange haben Rollenspielfans auf einen Nachfolger von Baldur's Gate gewartet. Pathfinder: Kingmaker will in diese riesigen Fußstapfen treten, auch wenn das eine titanische Aufgabe ist. Bisher haben wir Pillars of Eternity als den Alleinerben gesehen, schließlich ist es hervorragendes Rollenspiel. Und auch die beiden Divinity: Original Sins fanden mit ihrem kreativen Kampfsystem viele Freunde. Aber keines dieser Spiele konnte den speziellen Geist von Baldur's Gate erneut komplett zum Leben erwecken. Ihnen allen fehlte eine ganz bestimmte, schwer definierbare Zutat: Dieses gewisse Etwas, das echte Rollenspiel-Veteranen auf den ersten Blick erkennen, aber von dem kaum jemand genau sagen kann, was es eigentlich ist.

Pathfinder: Kingmaker möchte nicht einfach bloß ein Oldschool-Rollenspiel sein. Das Ziel der Entwickler von Owlcat Games ist es, die Blütezeit der sogenannten CRPGs (Classic Role Playing Games) wieder einzufangen und eben dieses »Baldur's Gate-Gefühl« vollständig zurückzuholen. Ist ihnen das gelungen oder haben sie wirklich ein zu schweres, gar sperriges Werk abgeliefert? Wir haben sehr viel Zeit in den Raublanden verbracht und sind am Ende zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen. Lest in unserem Test, ob Pathfinder sich selbst zum König gekrönt hat.

Einer der nervigeren Bugs, die uns begegnet sind: Die Autosavefunktion macht Ärger. Erst das abschalten sorgt wieder für sauberes Laden von Spielständen. ?Einer der nervigeren Bugs, die uns begegnet sind: Die Autosavefunktion macht Ärger. Erst das abschalten sorgt wieder für sauberes Laden von Spielständen. ?

Bugverseucht oder nicht?
Technisch machte Pathfinder: Kingmaker im Test in über 80 Stunden Spielzeit eine gute Figur. Wir erlebten nur einen einzigen Crash, allerdings gab die Autosave-Funktion deutlich öfter Fehler aus. Die Deaktivierung und das häufigere manuelle Schnellspeichern (generell eine gute Idee in diesem Spiel, vor allem vor Kämpfen) brachte die Lösung. Es fehlen auch immer mal wieder Portraits von Gesprächspartnern und zwischendurch mussten manchmal Menüs geöffnet und geschlossen werden, um Anzeigeprobleme zu eliminieren.

Von wirklich schwerwiegenden Fehlern blieben wir verschont. Die Steamforen sind allerdings voll von Spielern, die Probleme haben. Während das bei der Komplexität des Spiels und den hunderten möglichen Wechselwirkungen nicht unbedingt überrascht, liegen einige der Beschwerden dort aber nicht an Bugs, sondern daran, dass nicht richtig gelesen oder aufgepasst wird. Wenn unsere Gruppe sehr langsam läuft, liegt das nicht an einem Fehler, sondern entweder an Überlastung oder am schlechten Wetter.

Wettlauf gegen die Zeit

Das Spielprinzip kennen wir aus den bereits genannten und anderen Spielen dieser Art: In der isometrischen Draufsicht steuern wir eine Helden-Party von bis zu sechs Mitstreitern durch eine vielfältige Spielwelt. Längere Reisen auf der geradezu gigantischen Landkarte werden durch das Ziehen einer Table-Top-Figur dargestellt.

Um Gefechte wie gegen diesen Lindwurm zu bestehen, müssen wir uns perfekt positionieren, ausrüsten und über unseren Feind Bescheid wissen.Um Gefechte wie gegen diesen Lindwurm zu bestehen, müssen wir uns perfekt positionieren, ausrüsten und über unseren Feind Bescheid wissen.

Dabei entdecken wir die offene Spielwelt und begeben uns an dutzenden Punkten der Weltkarte in die einzelnen Levels. Das können Zufallsbegegnungen in kleinen Gebieten sein, größere Karten mit Dungeons, Dörfern oder Städten, sowie spezielle Szenarien, die die vielen, vielen Geschichten in Pathfinder: Kingmaker erzählen.

Die Haupt-Story beginnt damit, dass wir das Niemandsland in den Flusskönigreichen, die sogenannten Raublande, für uns beanspruchen und ihr neuer Baron werden sollen. Anfangs müssen wir uns dafür ein Wettrennen mit einem Konkurrenten liefern, der ebenfalls auf den Titel scharf ist. Wer zuerst den amtierenden Banditenkönig der Raublande (gewaltsam) absetzt gewinnt, und steigt in der Hackordnung der Adelsfamilien ein gutes Stück auf. Diverse andere Häuser sowie benachbarte Länder verfolgen ihre ganz eigenen Interessen - und die sind längst nicht alle positiver Natur.

Diese und einige andere Aufgaben haben übrigens ein Zeitlimit. Dadurch wird geschickt ein Gefühl der Dringlichkeit vermittelt, allerdings ist es auch so großzügig bemessen, dass wir unser Auftragsbuch schon aktiv ignorieren müssen, um die Deadline zu reißen.

Eine riesige Weltkarte mit Unmengen Szenarien, Karten und Zufallsbegegnungen wartet darauf, erschlossen zu werden.Eine riesige Weltkarte mit Unmengen Szenarien, Karten und Zufallsbegegnungen wartet darauf, erschlossen zu werden.

Baldur's Gate trifft Sim City

Unser so errungenes Land verwalten wir tatsächlich selbst - das Königreichsmanagement ist kein simpel draufgeklatschter Verwaltungs- und Aufbaumodus. Diesen Modus betreten wir über den Kartentisch oder den Button auf der Weltkarte (solange wir uns in unserem Reich befinden, können wir von überall her regieren). In unserem Thronraum halten wir ganz klassisch Audienz, fällen Entscheidungen und schlichten Streitigkeiten. Oft genug müssen wir aber auch selbst aufgrund von Audienzen losziehen und handfeste Problemlösungen bieten.

Unser Königreich soll wachsen und dafür müssen wir es gut beobachten, auf Probleme schnell reagieren und weitere Regionen annektieren.Unser Königreich soll wachsen und dafür müssen wir es gut beobachten, auf Probleme schnell reagieren und weitere Regionen annektieren.

Unterschiedliche Ereignisse erscheinen als eine Reihe Karten, die sich in Gelegenheiten (Ereignisse, die keine negativen Auswirkungen aufs Reich haben können) und Probleme aufteilen. Beide Ereignisse haben großzügige Zeitlimits, letztere können bei Fehlschlag die Werte unserer Baronie runterziehen: Stabilität, Wirtschaft, Gemeinschaft uns weitere Attribute entscheiden über Wohl und Wehe unserer Regentschaft.

Damit Ereignisse möglichst in unserem Sinne ausgehen, ernennen wir Berater (beispielsweise unsere Gefährten oder andere NPCs, die für den jeweiligen Job taugen; beispielsweise ist Jubilost ein sehr guter Kämmerer) und weisen sie Ereignissen zu. Auch hier wird ähnlich wie im richtigen Kampf gewürfelt und der Expertenbonus der Berater kann hier den Unterschied ausmachen.

Pathfinder: Kingmaker - Halb Baldur's Gate, halb Aufbauspiel: Das eigene Königreich gespielt 8:19 Pathfinder: Kingmaker - Halb Baldur's Gate, halb Aufbauspiel: Das eigene Königreich gespielt

1 von 5

nächste Seite



Kommentare(277)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen