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Inhaltsverzeichnis
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Spiele im Early Access - Gerechtfertigter Hype oder unfertig und überschätzt?

Twitch, Herdentrieb, Guerilla-Marketing: Warum Early Access oft einen Riesenwirbel veranstaltet, während manche Indie-Perle im virtuellen Ladenregal verstaubt.

von Christian Just,
14.02.2019 08:00 Uhr

Monat für Monat werden im Early-Access-Bereich auf Steam (und Gog.com) Millionenbeträge umgesetzt. Warum ist das Geschäft mit den unfertigen Spielen so explodiert? GameStar hat mit Branchenkennern gesprochen.Monat für Monat werden im Early-Access-Bereich auf Steam (und Gog.com) Millionenbeträge umgesetzt. Warum ist das Geschäft mit den unfertigen Spielen so explodiert? GameStar hat mit Branchenkennern gesprochen.

Wer sich für das Genre der Survivalspiele interessiert, kommt um Spiele im Early Access nicht herum. DayZ, Rust, The Forest, Escape from Tarkov, PUBG, Subnautica - alle wichtigen Einträge im Survivalspiel-Register rückten erstmals als spielbare Alphas ins Licht der Öffentlichkeit. Einige verweilen sogar ungewöhnlich lange im unfertigen Zustand.

DayZ beispielsweise hat fünf Jahre Early Access auf dem Buckel und erschien Ende 2018 endlich als Vollversion. Längst hat sich der Weg über Early Access für alle möglichen Genres bewährt, von Rollenspielen (Divinity: Original Sin 2) über Strategietitel (They are Billions) bis hin zu Ego-Shootern (Dusk) und Simulationen (Rimworld).

Doch was steckt dahinter? Warum wählen Entwickler diesen Weg und setzen sich damit der teils harschen Kritik der Spielerschaft aus, wenn mal Termine nicht eingehalten werden oder Features in der Pipeline versauern? Und warum geben Spieler Geld für ein unfertiges Produkt aus, wenn es doch (anscheinend) mehr als genug fertig entwickelte Spiele gibt?

Im großen GameStar-Plus-Report legen wir dar, was Early Access ausmacht - aus Sicht von Entwicklern, der Presse, Influencern und Spielern. Welche Vorteile bietet Early Access aus Marketing-Sicht? Welche technischen Aspekte beim Gamedesign spielen eine Rolle? Und wieso lassen sich immer wieder so viele Spieler darauf ein?

Dabei versuchen wir eine Antwort auf die Frage zu finden, warum einige Spiele im Early Access es trotz ihres unfertigen Zustands sogar schaffen, einen regelrechten Hype zu generieren. Zuletzt gesehen beim Hardcore-Survivalspiel Scum.

Ein Begriff zieht sich dabei durch unsere gesamten Nachforschungen: Innovation.

Das Millionengeschäft - So viel kosten Spiele in der Entwicklung

Der Autor
Christian Just verlagerte das Survival aus dem Real Life ins Virtuelle, nachdem sein Atomschutzbunker im Garten fertiggestellt war. Schreibt für GameStar als Genre-Experte, spielt alles, wo "hardcore" dransteht und mag privat das gute Gefühl, einen Atomschutzbunker im Garten zu haben. Was natürlich kompletter Quatsch ist.

Was ist Early Access?

Als Early Access (EA) bezeichnen wir alle Spiele, die gegen Geld Zugang zu einer nicht finalen Version ihres Spiels anbieten. Nicht nur das Early-Access-Programm auf Steam, das den Begriff weithin bekannt machte, gibt Spielern diese Möglichkeit. Bereits 2009 verkaufte Minecraft-Entwickler Marcus »Notch« Persson seine Klötzchen-Sandbox als spielbare Alpha-Version. Somit gab es das Phänomen Early Access schon vor Steams Programmbeginn am 20. März 2013. Und auch heute setzen Entwickler abseits von Steam auf dieses Modell.

Der Entwickler von Escape from Tarkov beispielsweise, Battlestate Games, bietet verschiedene Editionen seines Beta-Shooters über einen eigenen Launcher zum Verkauf an. Auch wenn Battlestate Escape from Tarkov nicht explizit als Early Access bewirbt, ist sein Verkaufsmodell mit dem EA-Programm auf Steam doch weitgehend deckungsgleich: Spieler zahlen für Zugang zu einer Vorab-Version, die sich noch mitten im Entwicklungsprozess befindet. Die Entwickler geben in Devblogs und Videos Auskunft über den Entwicklungsfortschritt, es gibt eine Roadmap, gute Absichten und keinerlei Garantien.

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