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Fazit: Filmkritik zu Superman: Marvel sollte sich ernsthaft Sorgen machen!

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Fazit der Redaktion

Valentin Aschenbrenner
@valivarlow.bsky.social

Eigentlich fand ich Superman immer schrecklich langweilig. Ein unverwundbarer Mann aus Stahl, mit Schlüpfer über der Hose, dessen einzige Schwachstelle ein grüner Stein darstellt? Puh, da bleib ich lieber bei dem Kerl im Fledermauskostüm, der Clowns und Vogelscheuchen krankenhausreif prügelt. Ich übertreibe nicht, wenn ich jetzt sage, dass der Superman-Film jetzt eine völlig neue Art von Faszination für den Mann aus Stahl für mich entfacht hat.

Endlich verstehe ich, warum der unerschütterlich optimistische Vorzeige-Superheld von DC so viele Fans für sich begeistert! Endlich verstehe ich, warum der letzte Sohn einer verlorenen Welt und dessen Kampf für die Menschheit einen so wichtigen Stellenwert in der gesamten Comic-Landschaft einnimmt!

Dafür braucht es nur einen Superman, der gigantische Kaijus bekämpft und sich im Eifer des Gefechts trotzdem dafür einsetzt, ein Eichhörnchen vor dem sicheren Tod zu bewahren. Vor dem ersten DCU-Film hätte ich als verbitterter alter Mann (zumindest fühle ich mich in Anbetracht des aktuellen Weltgeschehens so) als billigen Kitsch abgetan. Doch James Gunn hat mich eines Besseren belehrt.

Meine anfängliche Skepsis gegenüber dem DCU ist dank Superman optimistischer Vorfreude gewichen. Das neue Film- und Serien-Universum muss nur dieses durchaus hohe Niveau halten und ich wette, dass man bei Marvel trotz all dem Respekt gegenüber und der Freude für den größten Konkurrenten ein kleines bisschen ins Schwitzen kommt.

Fazit der Redaktion

Franziska Hammerschmidt
@mostly-francy.bsky.social‬

Anders als mein Kollege Vali bin ich schon seit meiner Kindheit ein großer Superman-Fan und bin mit Smallville aufgewachsen - die bis heute eine meiner Lieblingsserien ist. Deshalb habe ich tatsächlich sehnsüchtig auf den neuen DC-Film gewartet. Trotzdem hatte ich auch etwas Angst, dass er meinen Vorstellungen nicht entspricht. Ich gebe Entwarnung: Ich habe den Kinosaal mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht wieder verlassen! 

Superman ist laut, bunt und voller Action-Szenen, die mich regelrecht aus meinem Sitz gepfeffert haben. James Gunn verzichtet dabei auf die üblichen Story-Elemente, die wir bereits aus anderen Verfilmungen kennen. Wie zum Beispiel, wie genau Kal-El auf der Erde gelandet ist oder wie ihn seine Zieh-Eltern Martha und Jonathan Kent gefunden haben.

Jetzt komme ich aber zum wichtigsten Punkt: Der neue Superman. Auch wenn ich Henry Cavill als Mann aus Stahl wirklich geliebt habe, steht David Corenswet ihm in keinster Weise nach. Er bringt die verschiedenen Facetten von Clark Kent gut zur Geltung, was sich besonders in der Balance seines kryptonischen und menschlichen Ichs zeigt. 

Obwohl ich meine rosarote Fanbrille aufhabe, kann ich aber auch nicht ganz über ein paar Schwächen hinwegsehen. So kann mich zum Beispiel Clarks ewiger Gegenspieler Lex Luthor nicht ganz überzeugen. Nicholas Hoults Ober-Fiesling wirkt an manchen Stellen beinahe zu übertrieben und schrammt dadurch für mich teilweise haarscharf an der Albernheit vorbei.

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