Fazit der Redaktion
Franzi Hammerschmidt
@mostlyfrancy
Ich habe mir vorab keinen einzigen Trailer komplett angeschaut, weil ich oft gerne relativ unvoreingenommen in eine Vorstellung gehe. Gewisse Erwartungen habe ich natürlich trotzdem und The Bride hat mich komplett überrascht.
Ich habe nicht mit einer so tiefen Botschaft gerechnet, aber sie passt wirklich unfassbar gut zur Geschichte. Maggie Gyllenhaal ehrt mit ihrer Aufarbeitung gleich noch die Autorin des Romans und es fühlt sich stellenweise wie eine Wiedergutmachung der Vergangenheit an, in der Shelley anscheinend oft mit Ungerechtigkeit konfrontiert wurde. Die deutlichen Verweise auf die Schöpferin in Kombination mit dem Drang nach Freiheit zeichnen ein sehr ausdrucksstarkes Bild von der Entwicklung einer eigenen Identität.
So sehr ich die Intention des Films auch zu schätzen weiß, kann sie aber dem eigenen Abschluss der Geschichte nicht standhalten. Das Ende fühlt sich daher wie ein Rückschritt an – zumindest was die Hauptfiguren betrifft, was mich enttäuscht zurückgelassen hat.
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