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Counter-Strike: Nach 8 Jahren Arbeit stampft Valve ein großes Fan-Projekt ein und niemand weiß warum

Mit der Mod Classic Offensive wollten Fans CS 1.6 zurückholen, nach viel Arbeit lässt Valve sie nun auflaufen und das ohne eine Begründung.

Ambitionierte Counter-Strike-Fans wollten euch mit zurück ins Jahr 2003 nehmen. Ambitionierte Counter-Strike-Fans wollten euch mit zurück ins Jahr 2003 nehmen.

Das Team hinter der Steam-Mod Classic Offensive war angetreten, um den »Vibe von 1.6« in Counter-Strike: Global Offensive zurückzubringen. Doch nach acht Jahren Entwicklung ist dieser Traum wahrscheinlich zu Ende. Das Projekt wurde durch Valve mit einer automatisierten Antwort einfach auf Eis gelegt. 

»Wir haben nach ihren Regeln gespielt«

In einem längeren Beitrag auf X, ehemals Twitter, erklärt das Mod-Team, dass Classic Offensive laut Steam nicht veröffentlicht werden darf, eine Begründung blieb, so der Beitrag, aus.

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Bereits im Jahr 2017 durchlief die Mod erfolgreich den mittlerweile abgeschafften Steam-Greenlight-Prozess. Infolgedessen haben die Modder laut eigenen Angaben mit einigen Entwicklern von Valve Kontakt gehabt und auch einige Änderungen an der Mod vorgenommen, die von Valves Rechtsabteilung vorgegeben wurden.

In den acht Jahren haben sich die Fans stets an die Vorgaben für Mods auf Steam gehalten und »nach ihren Regeln gespielt«, selbst wenn die Qualität der Mod darunter litt.

Video starten 2:27 Classic Offensive - Mod-Remake von CS 1.6 für CS:GO

In all der Zeit soll es von Valve keine Aufforderung gegeben haben, die Arbeit einzustellen, weswegen die Fans sich jetzt unfair behandelt fühlen und sogar andere Modder dazu anhalten, sich zweimal zu überlegen, Mods in Zusammenhang mit Valve-Spielen für Steam zu entwickeln.

Die Situation ist für das Fan-Projekt laut eigener Aussage einfach »niederschmetternd«, vor allem da sie bereits im Oktober 2024 die Mod in den Prüfprozess bei Valve gaben und mit einem baldigen Release rechneten. Classic Offensive sollte komplett kostenlos werden.

Wie einer der führenden Entwickler via X teilte, haben bereits andere Modder dieselbe automatisierte Nachricht bei anderen Projekten bekommen. Manchmal soll es sich um einen Fehler handeln, der rückgängig gemacht werden kann, es bleibt also ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Modder.

Ähnlich erging es im August letzten Jahres der H2M-Mod für Call of Duty. Auch in diesem Fall wollten Fans einen klassischen Shooter, in diesem Fall Modern Warfare 2 (2009), mit moderner Grafik neu aufleben lassen. Publisher Activision zog jedoch in letzter Sekunde die Reißleine.

Da zum Spielen eine Version von Modern Warfare Remastered nötig war, gingen die Verkaufszahlen zum Release der Mod stark nach oben. Activision verdiente also an der Popularität der Mod. Im Nachhinein wurden deshalb Vorwürfe laut, der Publisher habe bewusst die Verkäufe bis zum letzten Moment noch mitgenommen, nur um dann das Projekt zu canceln.

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