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Inhaltsverzeichnis
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Vor dem Riesen-Addon: Lohnt sich der Einstieg in Elite: Dangerous?

Elite: Dangerous bekommt 2021 sein großes Addon Odyssey, dem wir auch einen Test widmen wollen. Unser Autor wärmt schon mal das Cockpit vor.

von Mario Donick,
24.12.2020 08:00 Uhr

  • Elite: Dangerous ist ein umfangreiches Weltraumspiel, das 2014 erschien und 2021 sein nächstes großes Addon namens Odyssey bekommt - altgediente Commander freuen sich, aber wie wirkt das Spiel auf Neueinsteiger?
  • Ein X4-Fan wechselt das Universum und berichtet von seinen ersten Eindrücken.

Elite: Dangerous sieht auf Bildern immer fantastisch aus. Unser Autor erkundet, ob es sich auch so spielt. Elite: Dangerous sieht auf Bildern immer fantastisch aus. Unser Autor erkundet, ob es sich auch so spielt.

Es musste so kommen: Nachdem ich vor einigen Wochen in einem Plus-Artikel meine Begeisterung über Weltraumspiele ausgedrückt habe, fragt mich die Redaktion, ob ich nicht Lust hätte, Elite: Dangerous einen Besuch abzustatten. Immerhin steht Anfang 2021 das nächste große Addon Odyssey an, das unter anderem begehbare Raumstationen und Planeten mit Atmosphäre und Siedlungen bringen soll. Sogar Schießereien in der Ego-Perspektive werden möglich sein, das weckt Erinnerungen an Star Citizen. Jetzt könnte also ein idealer Zeitpunkt zum (Wieder)einstieg sein.

Elite: Dangerous Odyssey - Neuer Trailer zeigt, wie es sich als Ego-Shooter spielt 1:20 Elite: Dangerous Odyssey - Neuer Trailer zeigt, wie es sich als Ego-Shooter spielt

Elite Dangerous… verdammt. Das Spiel schlummert seit Jahren in meinem Pile of Shame. Als 2015 das Horizons-Update rauskam, hatte ich es mal kurz ausprobiert, aber nie ernsthaft gespielt. Lieber verbrachte ich meine Zeit in anderen Universen - im Indie-Spiel Evochron Legacy, ab und zu in Star Citizen, aber seit 2018 vor allem in X4: Foundations, dessen Mischung trotz aller Bugs meinen Nerv am besten trifft.

Die Spiele der X-Serie kenne ich seit Anbeginn; da kenne ich mich aus und das X-Universum ist zwar künstlich, aber überschaubar. An Elite Dangerous habe ich mich nie so richtig rangewagt. Zu groß und ernsthaft erschien mir da alles - die echte Milchstraße in einem Spiel, wo wirklich jeder Stern erreichbar ist? Das ist verdammt cool, aber habe ich Zeit dafür?

Zu Beginn macht uns das Spiel gleich klar, wie beeindruckend das All ist. Und es hat recht. Zu Beginn macht uns das Spiel gleich klar, wie beeindruckend das All ist. Und es hat recht.

Na gut, Zeit ist aktuell nicht das Problem: Erstens ist Lockdown, zweitens habe ich Weihnachtsurlaub und drittens kann ich jetzt immer sagen: »Ich muss noch arbeiten!« wenn ich bis spät abends durch den Weltraum fliege.

Also gut, ja, ich mach's, und wenig später ist die Milchstraße installiert und ich sitze im Tutorial, wo ich erstmal durch einen Parcours aus Ringen fliegen darf. Nach ein wenig Probieren entscheide ich mich für einen Xbox-Controller zur Steuerung, anders als in Evochron, das ich mit Flightstick fliege oder X4, das ich mit Tastatur und Maus spiele.

Der Autor
Neben Flugsimulationen und Open-World-Rollenspielen fliegt Mario Donick auch durch die Weiten des Weltalls - seit 1999 in Egosofts X-Serie (X: Beyond the Frontier bis X4: Foundations) und seit 2009 in der Indie-Serie Evochron (zuletzt Evochron Legacy, 2016). Ihn fasziniert vor allem der Kontrast zwischen der Größe des Alls und der Winzigkeit der Menschen darin, und je besser ein Spiel das wiedergibt, desto sympathischer ist das Spiel unserem Autoren. Umso erstaunlicher eigentlich, dass Mario Elite Dangerous bisher nie ernsthaft gespielt hat - bis jetzt.

Von Mario stammen auch unsere Experten-Einschätzen zum Microsoft Flight Simulator:

Der Einstieg

Mein »Holo me«, das bisher keine große Rolle spielt. Mit dem Odyssey-Update dürfte sich das ändern, denn da können wir das Schiff verlassen und zu Fuß rumlaufen. Mein »Holo me«, das bisher keine große Rolle spielt. Mit dem Odyssey-Update dürfte sich das ändern, denn da können wir das Schiff verlassen und zu Fuß rumlaufen.

Zu Beginn führt mich das Spiel ins Dromi-System. Doch als ich den Auto Launch auswähle, passiert zehn Minuten gar nichts, außer dass irgendwelche Trümmer anderer Schiffe im Innern der Raumstation herumdriften und ein Timer runterzählt. Muss ich jetzt warten? Oder soll ich selbst fliegen? Aber ich will keine Strafe zahlen müssen.

Also warte ich. Bis der Timer rot wird und mir 200 Credits als Strafe für unbefugtes Betreten der Station aufgebrummt werden. Das fängt ja gut an. Als ich auf der Zielstation für die Tutorialmission angekommen bin, zahle ich also erstmal die Strafe und dann kann ich endlich tun, was ich tun möchte. Aber was ist das überhaupt?