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Intel Core i5 8600K - Im Vergleich zu i5 8400, i7 8700K & Ryzen 2000

Intels Core i5 8600K mit sechs Kernen taktet im Test ein gutes Stück höher als der beliebte Core i5 8400 - aber rechtfertigt das auch den höheren Preis?

von Nils Raettig,
11.05.2018 13:50 Uhr

Der Core i5 8600K von Intel tritt im Test unter anderem gegen den günstigeren Core i5 8400 und gegen AMDs ähnlich teuren Ryzen 5 2600X an, die alle jeweils über sechs Kerne verfügen.Der Core i5 8600K von Intel tritt im Test unter anderem gegen den günstigeren Core i5 8400 und gegen AMDs ähnlich teuren Ryzen 5 2600X an, die alle jeweils über sechs Kerne verfügen.

Nach anfänglichen Lieferschwierigkeiten bei den Coffee-Lake-Prozessoren zum Release im Herbst 2017 ist Intel inzwischen gut damit aufgestellt. Vor allem die Core-i5-Modelle erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie nicht so teuer sind wie die Core-i7-CPUs, aber dennoch sechs Kerne zu bieten haben.

Das gilt auch für den Core i5 8600K aus diesem Test, der momentan ungefähr 220 Euro kostet. Damit ist er ähnlich teuer wie AMDs Ryzen 5 2600X und etwa 60 Euro teurer als der Core i5 8400. Wie gut sich der Core i5 8600K im Duell mit diesen CPUs und mit dem rund 100 Euro teureren Core i7 8700K schlägt, überprüfen wir mit Benchmarks.

Wir bedanken uns bei Caseking.de für die Bereitstellung eines Test-Samples des Core i5 8600K.

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Core i5 8600K im Detail

Der Core i5 8600K unterstützt als Core-i5-CPU wie von Intel gewohnt nicht die virtuelle Kernverdoppelung (Hyperthreading). Im Gegensatz zum Ryzen 5 2600X kann er damit nur sechs statt zwölf CPU-Threads gleichzeitig bearbeiten. Mit Blick auf die Taktraten unterscheiden sich die beiden Prozessoren dagegen nur beim maximalen Boost-Takt (und auch beim Takt auf allen sechs Kernen) um 100 MHz.

Deutlich größer ist der Taktunterschied zum Core i5 8400, zumindest auf den ersten Blick: Sein Standardtakt liegt satte 900 MHz niedriger als beim Core i5 8600K. Für die tatsächliche Leistung ist der Boost-Takt aber wesentlich wichtiger. Hier beträgt der Unterschied zwischen den beiden Core-i5-CPUs deutlich geringere 300 MHz (bei Last auf allen sechs Kernen).

Das angehängte »K« im Namen deutet einen weiteren Unterschied an: Der 8600K verfügt im Gegensatz zum Core i5 8400 über einen freien Multiplikator, der mit einem passenden Mainboard mit Z370-Chipsatz das Übertakten der CPU ermöglicht. Bei AMDs Ryzen-Prozessoren steht diese Möglichkeit mit allen Modellen zur Verfügung, solange kein Mainboard mit A320-Chipsatz genutzt wird.

Intels aktuelles Top-Modell im Mainstream-Segment (Core i7 8700K) hat dem Core i5 8600K vor allem die virtuelle Kernverdoppelung, einen größeren L3-Cache und noch einmal höhere Taktraten voraus: Unter Last auf allen sechs Kernen erreicht der 8700K 4,3 GHz statt 4,1 GHz. Wie sehr sich diese Faktoren in Spielen und Anwendungen auswirken, wird sich auf den folgenden Artikelseiten zeigen.

Meltdown und Spectre (»Next Generation«)

Gegen die CPU-Sicherheitslücken Meltdown und Spectre, die Anfang des Jahres für Aufregung gesorgt haben, sind bereits viele Sicherheitsupdates für die meisten aktuellen (und auch viele ältere) Intel-Prozessoren wie den Core i5 8600K in Form von BIOS-Aktualisierungen und Windows-Updates veröffentlicht worden. Inzwischen weiß man allerdings, dass es mindestens acht weitere, mehr oder weniger schwer wiegende Sicherheitslücken auf Basis des Spectre-Problems gibt, die auch als »Spectre Next Generation« bezeichnet werden.

Sie müssen jeweils mit eigenen Sicherheits-Updates angegangen werden, die ersten dieser Updates verzögern sich jedoch bereits. Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass es mindestens noch einige Monate dauern wird, bis gegen all diese Lücken neue BIOS-Versionen sowie Betriebssystem- und Software-Updates zur Verfügung stehen.

Als privater Nutzer muss man sich zwar vermutlich nicht all zu große Sorgen machen, einer dieser Sicherheitslücken zum Opfer zu fallen, da Einzelpersonen für entsprechende Angriffe wohl ein deutlich weniger attraktives Ziel darstellen als Server- und Cloud-Systeme, die große Datenmengen speichern. Erfreulich ist die Situation aber dennoch nicht.

Ob neue CPU-Generationen bereits von Haus aus gegen die Lücken gefeit sein werden, muss sich noch zeigen, auch da sie in der Regel auf den Vorgänger-Modellen basieren und ihnen meist in vieler Hinsicht ähneln.

Letztlich bleibt damit nur übrig, stets nach aktuellen Sicherheits-Patches für die eigene Hardware Ausschau zu halten und auf neue Hardware zu hoffen, zumal momentan noch nicht klar ist, ob AMD mit seinen aktuellen Ryzen-Prozessoren in Bezug auf Spectre Next Generation nennenswert besser da steht als Intel.

»Security-Grundlagen für Spieler – die wichtigsten Tipps

Technische Daten

Core i5 8600K

Core i5 8400

Core i7 8700K

Ryzen 5 2600X

Kerne / Threads

6/6

6/6

6/12

6/12

Sockel

1151

1151

1151

AM4

Architektur

Coffee Lake

Coffee Lake

Coffee Lake

Zen+ (12nm)

Standard-Takt

3,6 GHz

2,8 GHz

3,7 GHz

3,6 GHz

max. Turbo-Takt

4,3 GHz

4,0 GHz

4,7 GHz

4,2 GHz

Speicher

DDR4-2666 (Dual-Channel)

DDR4-2666 (Dual-Channel)

DDR4-2666 (Dual-Channel)

DDR4-2933 (Dual-Channel)

L2-Cache pro Kern

256 KByte

256 KByte

256 KByte

512 KByte

L3-Cache

9,0 MByte

9,0 MByte

12,0 MByte

2 x 8,0 MByte

TDP

95 Watt

65 Watt

95 Watt

95 Watt

freier Multiplikator

Ja

Nein

Ja

Ja

Verbindung DIE / Heatspreader

Wärmeleitpaste

Wärmeleitpaste

Wärmeleitpaste

Metall (verlötet)

ca. Preis

220 Euro

160 Euro

325 Euro

220 Euro

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