Cyberpunk 2077 - Night City: Was wir über Spielwelt und Map wissen

Night City wird in Cyberpunk 2077 der zentrale Open-World-Schauplatz. Hier alle Infos zur Map, Größe, den Distrikten und den Badlands.

von Dimitry Halley, Stephanie Schlottag, Elena Schulz,
22.09.2020 06:31 Uhr

Night City ist Schauplatz von Cyberpunk 2077. Die Stadt hat Geschichte. Night City ist Schauplatz von Cyberpunk 2077. Die Stadt hat Geschichte.

Cyberpunk 2077 hat einen schillernden Star mit Leichen im Keller: Night City, Schauplatz und Map von CD Projekts Rollenspiel, Open World, Großstadt-Moloch, ein Ort mit Geschichte - und Geschichten. Night City ist nämlich nicht nur im Spiel ein extrem wichtiger Schauplatz, die fiktive Großstadt hat auch in unserer realen Welt eine lange Popkultur-Historie.

Letztes Update: 21. September 2020
Aktualisiert: Infos aus Night City Wire Nr. 3 & alles auf Aktualität geprüft

Sie stammt aus der Pen&Paper-Vorlage Cyberpunk 2013 beziehungsweise 2020, existiert in den Köpfen von Fans also bereits seit über 30 Jahren.

Aber so spektakulär Night City in Cyberpunk 2020 auch sein mag, als Spieler interessiert uns natürlich vor allem, was uns in 2077 erwartet. Und darüber lässt sich bereits viel sagen. So viel, dass wir für Plus-Leser die längste Preview der GameStar-Geschichte verfasst haben:

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Falls ihr direkt zu einem bestimmten Teil dieses Artikels springen wollt, könnt ihr das ganz einfach hier tun:

Die Geschichte von Night City

Zur Einordnung: Night City ist sowohl in der Pen&Paper-Vorlage als auch in Cyberpunk 2077 die Spielwiese der Akteure. Die Stadt liegt innerhalb des Story-Universums zwischen San Francisco und Los Angeles, also an der US-amerikanischen Westküste in der sogenannten Coronado Bay. Deshalb hieß sie ursprünglich auch Coronado City - die Namensänderung ist mit tragischen Ereignissen verbunden.

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Gegründet wurde das Städtchen nämlich Anfang der 1990er durch Richard Night, einen Unternehmer, der hier das Ideal einer Stadt verwirklichen wollte: einen goldenen Hafen in stürmischen Zeiten, in denen Menschen glücklich, zufrieden und erfolgreich zusammenleben.

Weil sich so eine Stadtgründung nicht von Taschengeld allein bezahlen lässt, griff Night auf die Unterstützung von Großkonzernen zurück, die willentlich mitmachten, weil in der Welt von Cyberpunk allmählich die nationalen Regierungen zusammenbrachen.

1993 starteten die Bauarbeiten, 1994 gilt als offizielles Gründungsdatum, tja, und 1998 wurde Richard Night von einem unbekanntem Täter erschossen. Hier kündigt sich also bereits an, wohin die Reise für Coronado City geht, das im Andenken an seinen Gründer fortan Night City heißt.

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Night City hat übrigens sogar eine reale Vorlage, die ihr im Flight Simulator besuchen könnt:

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Konzerne und Gangsterbanden

Wir kürzen an dieser Stelle ein bisschen ab, weil wir nicht zu tief in die Pen&Paper-Vorlage eintauchen wollen. Zwischen 1998 und 2077 durchlebt Night City einen ziemlich turbulenten Wandel. Nach dem endgültigen Einbruch nationaler Regierungen wird die Stadt auf der Sonnenseite von zahlreichen Megakonzernen beherrscht, im Schatten florieren derweil diverse Gangsterbanden. Wie die in Cyberpunk 2077 aussehen, erfahrt ihr hier:

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Zu den einflussreichen Unternehmen zählt beispielsweise Trauma Team International, ein Pharmakonzern, der Kunden auch mobile Eingreiftruppen anbietet, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Zu den schwer bewaffneten Notfall-Medizinern erscheint übrigens noch vor dem Spiel ein offizieller Cyberpunk-Comic.

Wo das Machtgefälle zu steil wird, entsteht Stunk: Und so kommt es auch in Night City zu zahlreichen gewaltsamen Ausschreitungen, beispielsweise den sogenannten Mob Wars zwischen 2009 und 2011. Cyberpunk 2077 ist gezeichnet von Organisationen, die Menschen die Kontrolle nehmen wollen - und Akteuren wie Hauptfigur V, die sich ihren Platz in der Welt nur umso härter erkämpfen.

Die spielbaren Viertel von Night City

Die Spielwelt von Cyberpunk 2077 soll laut den Entwicklern flächenmäßig kleiner, aber viel dichter werden als The Witcher 3. Mehr erfahrt ihr in unserem Artikel zur voraussichtlichen Map-Größe.

Für einen Gesamtüberblick hilft euch vielleicht dieses spannende Fan-Projekt weiter: Auf Reddit bastelte User Svale_Chow jetzt schon eine komplette Map von Cyberpunk 2077 zusammen. Night City wird sechs große Distrikte bieten, die ihr als V bereist. Wir stellen sie euch alle vor.

City Center

Der - Überraschung - zentrale Punkt von Night City. Hier sitzen Megakonzerne, Luxus-Appartements, Glanz und Glamour.

City Center Straßen So sieht das Stadtzentrum von Cyberpunk 2077 aus.

City Center bei Nacht Cyberpunk 2077 City Center

City Center Megakonzerne Cyberpunk 2077 City Center

Das Viertel wird von eleganten, aber gut bewachten Wolkenkratzern bestimmt, mit denen die Firmen ihre Überlegenheit demonstrieren wollen. City Center ist der sicherste und am schwersten befestigte Teil von Night City.

Watson

Hier treffen zahlreiche asiatische Kulturen aufeinander und bilden gigantische Märkte, die in den Überbleibseln eines gescheiterten Megakonzerns florieren.

Watson bei Nacht Watson ist sozusagen das China-Town von Cyberpunk 2077.

Watson bei Tag So sieht es tagsüber in Watson aus.

Japanischer Torbogen Solche Bögen nennt man Torii.

Früher war Watson ein blühendes Viertel voller erfolgreicher Unternehmen, Nachtclubs und mit einem modernen Gesundheitszentrum. Inzwischen hat die einbrechende Wirtschaft dem aber ein Ende gesetzt. Jetzt gehört Watson Gangs wie den Tiger Claws und den Maelstrom.

Heywood

Das Wohngebiet von Protagonist V. Im den gigantischen Wohnkomplexen des vorstädtischen Heywood lebt vor allem die Latino-Bevölkerung von Night City.

Cyberpunk 2077 - Heywood Cyberpunk 2077 - Heywood

Santo Domingo

Der Industrie-Distrikt der Stadt. Statt Wohnkomplexen und Gewerbegebieten findet ihr hier stahlharte Industriefabriken in einem Meer aus Maschinen. Auch die städtische Energieversorgung wird über Santo Domingo geregelt.

Santo Domingo ist einer der ältesten Distrikte von Night City. Santo Domingo ist einer der ältesten Distrikte von Night City.

Pacifica

Der Name scheint ein ironischer Witz: Pacifica ist nämlich das gefährlichste Viertel von Night City. Ein Hochofen der Bandenkonflikte. Hier blühen Schwarzmärkte inmitten von Mord und Totschlag.

Ursprünglich sollte Pacifica ein einladender Ort für Touristen werden. Dank Wirtschaftskrisen wurden die großen Bauprojekte aufgegeben, stattdessen zogen Schmuggler und Kriminelle ein. Heute ist Pacifica der verfallene Schauplatz vieler brutaler Gang-Kriege: Die »Voodoo-Boys« sehen sich als Beschützer der Einwohner.

Westbrook

Westbrook ist ein Viertel, in dem reiche Menschen hart arbeiten, aber ebenso hart spielen.

Luxus in Westbrook Dieses Viertel präsentiert sich gepflegter als viele andere.

Sonnenschein in Westbrook In Westbrook findet ihr schicke Gebäude.

Highway in Westbrook Night City ist gut vernetzt.

Hier könnt ihr euer schwer verdientes Geld großzügig ausgeben. Westbrook gilt als Vorzeigeviertel für kostspielige Vergnügungen aller Art.

Die Badlands

Diese lebensfeindliche Wildnis gehört nicht zu Night City, spielt aber trotzdem eine wichtige Rolle in Cyberpunk 2077. Wenn ihr den Nomad-Hintergrund ihr für eure Spielfigur wählt, stammt V nämlich von hier.

Die Wüste Die Badlands werden von nomadischen Gangs durchwandert.

Die Fahrzeuge der Nomaden Ihr könnt eure Fahrzeuge selbst aufmotzen.

Hier erwartet euch ordentlich Mad-Max-Stimmung: Wüste, rivalisierende Banden und aufgemotzte Fahrzeuge bestimmen das Leben in den Badlands. Noch mehr über die Open World aus Gameplay-Sicht erfahrt ihr in unserer großen Übersicht zum Thema:

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Die Größe der Map

Nachdem lange über die Größe der Karte spekuliert wurde, ist mit dem offiziellen Artbook zu Cyberpunk 2077 auch eine Map der Distrikte erschienen. Hier fehlen zwar die Badlands als Umland un konkrete Größenangaben, die Karte hilft euch aber, die Größenverhältnisse der einzelnen Zonen zueinander einzuschätzen:

Elena findet sowieso: Auf die Größe kommt es bei der Open World definitiv nicht an, sondern viel mehr auf den Inhalt:

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Reisen in Cyberpunk 2077

Im Spiel bereist ihr die Open World entweder zu Fuß, per Auto oder mit dem Motorrad. Fliegende Vehikel gibt es zwar auch, allerdings könnt ihr die nicht selbst lenken. Die komplette Spielwelt soll ohne Ladepause begehbar sein.

Die Schnellreise funktioniert übrigens wie in The Witcher. Ihr werdet nicht wie ursprünglich geplant die U-Bahn dafür nutzen.

Night City bietet also eine sehr düstere, gewalttätige Grundlage für Cyberpunk 2077. Damit das Spiel seinem Namen gerecht wird, rühren die Entwickler natürlich noch diverse andere Cyberpunk-Elemente in den Topf. Darunter Cyber-Implantate, Punk-Fashion und, und, und. Wollt ihr mehr über das Rollenspiel erfahren, empfehlen wir euch wiederum Michas große Plus-Preview. Alternativ bekommt ihr das Ganze etwas übersichtlicher in unserem Angespielt-Video:

Cyberpunk 2077 endlich gespielt: Preview-Video mit massig Gameplay 23:56 Cyberpunk 2077 endlich gespielt: Preview-Video mit massig Gameplay

Erkunden der Open World

Im dritten Night City Wire rund um Cyberpunk 2077 erklärten die Entwickler auch etwas mehr dazu, wie das Erkunden der Metropole abläuft. Night City wächst als futuristische Metropole mit Megabuildings und Wolkenkratzern vor allem in die Höhe, während darunter in den niedrigen Bereichen der Stadt völlig andere Lebensrealitäten stattfinden.

Im Vergleich zu The Witcher 3 fehlt die hohe Sichtweite. Ihr könnt nicht einfach eine Burg in der Ferne erspähen und darauf zulaufen. Stattdessen erkundet ihr viele kleine Abschnitte und erkennt nach und nach über Abkürzungen und neue Blickwinkel, wie sie zusammenhängen. Alles das soll sich organisch anfühlen, obwohl jeder Distrikt sich stark unterscheidet, was seinen Nutzen für die Stadt oder auch Architektur, Bewohner und mehr angeht. Übrigens: CD Projekt Red hat sogar jede einzelne Straße benannt.

CD Projekt Red hat jüngst außerdem eine eigene Webseite für Night City veröffentlicht, über die ihr die Stadt interaktiv entdecken könnt. Auch haufenweise neue Screenshots von den Distrikten gibt es zu sehen:

Cyberpunk 2077 - Screenshots ansehen

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