Ogerkönigreiche (Vorbesteller DLC)
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Total War: Warhammer 3 - Video stellt den Vorbestellbonus der Ogerkönigreiche vor
Ogerkönigreiche auf der Kampagnenkarte
Oger sind recht einfach gestrickte Wesen. Im Prinzip brauchen sie nur entsprechend simple Dinge zur Glückseligkeit. Alles was sie wollen, ist ein Platz zum Plündern, ein Grund zum Raufen und bergeweise Fleisch zum Speisen. Aus genau diesem Grund setzen sich die Fraktionsmechaniken der Ogerkönigreiche auf der Kampagnenkarte im weitesten Sinne auch aus diesen drei grundlegenden Bedürfnissen zusammen.
- Platz zum Plündern: Die Oger haben die Fähigkeit, sich quasi in den Ländereien anderer Fraktionen niederzulassen. Sie sind nicht per se eine Hordefraktion, können aber ebenfalls eine besondere Lagerstellung einnehmen. Nur hängt die Anzahl dieser Lager davon ab, wie weit ihr im Techtree vorangeschritten seid. Lagert eine Ogerarmee in einem fremden Land, kann sie vor Ort Einheiten rekrutieren und plündert automatisch das Umland. Außerdem sind sie gut geschützt und der Feind muss eine echte Belagerungsschlacht schlagen, um das Lager der Oger zu vernichten.
- Grund zum Raufen: Schon in den Vorgängern gab es Oger, die als Söldner angeheuert wurden. Auch als vollwertige Fraktion schlummert in den Ogern weiterhin eine Söldnerseele. Ihr könnt Verträge annehmen, um fremde Städte anzugreifen, Charaktere zu ermorden oder Armeen zu zerstören. So lässt sich gutes Geld verdienen, sofern ihr dem Krieg mit der Opfer-Fraktion auch gewachsen seid.
- Fleisch zum Speisen: Neben Gold verlangt es Oger-Einheiten nach Fleisch. Die Nahrung funktioniert damit wie eine zweite Währung der Ogerkönigreiche. Dabei verspeist eine Oger-Einheit jede Runde eine Fleischration - allerdings nur, wenn sich kein Ogerlager in der Nähe befindet. Fleisch wird durch Gebäude generiert, aber Oger zögern auch nicht, geschlagene Feinde zu braten. Oger können extra Fleisch ausgeben, um spezielle Boni zu bekommen. Dann machen sie mehr Schaden oder können weiter marschieren.
Abschließend sind Oger auch ein wenig eitel und legen großen Wert auf große Namen. Ein Oger-Kommandant kann sich im Verlauf seines Lebens einen Großen Namen verdienen, der ihm entsprechende Vorteile beschert. Wer sich beispielsweise durch das Errichten eines Lagers den Titel Campmaker verdient, hat dadurch einen Bonus auf die Kontrolle in einer Provinz.
Ogerkönigreiche auf dem Schlachtfeld:
Ein Volk, das fast ausschließlich aus großen, feisten Monstern besteht, muss sich gar nicht zu komplizierte Strategien zurechtlegen. Die Oger-Streitmächte setzen darauf, kleinere Feinde schnell in den Nahkampf zu verwickeln wo sie dann zerquetscht, zerstampft oder gefressen werden. Fast alle Einheiten dieser Fraktion sind deshalb monströse Kreaturen. Das gibt ihnen einen Vorteil gegenüber normaler Infanterie, sofern die feindliche Streitkraft nicht aus reinen Anti-Monster-Einheiten besteht.
Legendäre Kommandanten
Speckus Goldzahn: Alle Oger sind fett, verfressen und gierig. Doch Speckus ist der fetteste, gierigste und verfressenste von ihnen allen. Das zeigt sich schon daran, dass dieser feiste Oger seinen eigenen Vater verspeist hat. Außerdem ist er viel zu schwerfällig, um alleine zu laufen. Deshalb rollt er lieber auf einem hölzernen Kart übers Schlachtfeld, das mit Gold beladen wurde und von Gnoblars geschoben wird. Speckus kann das Gold übrigens ausgeben, um Einheiten der Feinde zu bestechen. Die wechseln dann dreist die Seite.
Skrag der Schlächter: Man kann es kaum glauben, aber diese Bestie mit einer Säge und einem Haken als Hand, ist so etwas wie ein Hohepriester. Die Oger verehren das Große Maul und Skrag ist ihm am ergiebigsten zu Diensten. Deshalb schleppt er einen Kessel mit sich rum, in dem Fleisch für das Maul geopfert wird. Das verleiht Skrag sogar magische Fähigkeiten. Der Caster kann mit Ritualen die Moral der Feinde brechen, eigene Attacken verstärken oder eine riesige Faust beschwören.
Kommandanten
- Tyrann: Die Anführer der einzelnen Ogerstämme nennt man Tyrannen und sie sind deshalb an der Spitze, weil sie schlicht stärker sind als der Otto Normaloger. Tyrannen werden sogar noch stärker, je mehr fliehende Feinde im Kampf erschlagen werden.
- Fleischermeister: Wie alle Oger, wissen auch die Schlachter im Nahkampf auszuteilen. Was sie besonders macht, sind ihre mächtigen magischen Rituale.
Helden
- Jäger: Diese Jäger gehören zu keinem festen Stamm sondern ziehen alleine durch die Welt. Der Überlebenskampf hat sie aber ungewöhnlich stark gemacht und sie können sogar Stonehorns zähmen und darauf in die Schlacht reiten.
- Fleischer: Diese Heldenvariante der Slaughtermaster sind eben so vom Großen Maul beseelt und opfern ihm verschiedene Körperteile, um magische Rituale durchzuführen.
- Feuerbrauch: Nicht alle Oger-Priester sind Metzger. Es gibt auch eher schamanenhafte Gestalten, die den Feuermund anbeten. Das gibt ihnen die Macht, in der Schlacht ebenfalls Feuer zu spucken oder Explosionen auszulösen.
Infanterie
- Gnoblars: Sie sehen ein wenig aus wie Goblins und sind mit ihnen entfernt verwandt, aber etwas größer. Oger halten sie sich als minderwertige Arbeitskräfte, die aufgrund ihrer sinistren Ader aber auch auf dem Schlachtfeld zu einer Plage werden können.
- Gnoblar-Fallensteller: Alle Gnoblar sind reine Bauernopfer, denen kein Oger eine Träne nachweint. Die Trapper sind aber immerhin zusätzlich noch ganz gute Fernkämpfer und Fallensteller, was ihnen einen geringfügig höheren Wert gibt.
Kavallerie
- Trauerfangreiter: Diese monströsen Hunde mit grauem Fell und Stoßzähnen dienen den Ogern als Reittiere. Das verleiht den Dickbäuchen noch mehr Masse und etwas mehr Tempo, als einem lieb sein sollte.
- Quetscher: Manchen Ogern reicht ein monströser Hund nicht. Sie reiten lieber monströse Nashörner mit zwei oder drei Hörnern und dichtem Fell.
Monster
- Ogerbullen Diese Oger sind die Standardeinheit der Streikräfte der Ogerkönigreiche. Aufgrund ihrer Größe und furchteinflößenden Kampfweise, sind aber natürlich alles andere als durchschnittlich.
- Eisenwänste: Eisenwänste sind die verbesserte Version der Ogerbullen, die nicht nur besser kämpfen sondern auch bessere Ausrüstung mit sich führen.
- Vielfraße: Diese weltmännischen Oger haben die ganze Welt bereist und sind gestählte Söldnerveteranen. Sie tragen neben Kleidungsstücken aus fernen Ländern auch exotische Waffen wie eine Muskete mit sich herum.
- Bleispucker: Solche Oger tragen Kanonen mit sich herum und haben eine beängstigende Reichweite. Dass sie sich dabei regelmäßig eigene Körperteile wegsprengen, scheint sie nicht zu stören.
- Säbelzahnrudel Neben monströsen Hunden und monströsen Nashörnern ist sicher noch Platz für monströse Säbelzahntiger. Die können sich sehr schnell bewegen und eigenen sich daher gut zum ausmanövrieren.
- Verschlinger: Es gibt auch ogerähnliche Kreaturen, die etwas agiler und heimlicher vorgehen - aber nicht weniger hungrig sind. Gorger können sich verstecken, geraten im Kampf aber in einen wahren Fressrausch.
- Riesen: Diese gewaltigen Monster finden sich auch in anderen Armeen, wie bei Grünhäuten oder Norsca. Sie sind noch größer als Oger und dadurch noch gefährlicher.
- Steinyak: Ach ja - monströse Stiere ... die gibt es auch noch. Und sie sind gewaltiger als alle andere tierähnlichen Monster in den Reihen der Oger.
Artillerie
- Gnoblar-Schorttschleuder: Ein Katapult aus Schrott, das Schrott verschießt. Mag nutzlos klingen, aber der Launcher hat selbst für Artillerie eine große Reichweite und wird von Nashörnern gezogen.
- Eisenspeier: Eine obszön mächtiges Geschütz, das ganze Regimenter zerbomben kann. Hat dafür wenig Munition und ist sehr langsam, obwohl es ebenfalls von riesigen Nashörnern gezogen wird.
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