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Fazit: Game of Thrones Staffel 8 Folge 4 - Review: Die letzten Starks kehren zu alter Stärke zurück

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Fazit der Redaktion

Valentin Aschenbrenner
@valivarlow

Nachdem in den ersten beiden Folgen der achten Staffel so gut wie gar nichts passiert ist und in Episode 3 eigentlich nur fröhlich geschnetzelt wurde, kommt die letzte Season mit »Die letzten Starks« endlich in die Gänge. Eigentlich zu schnell für meinen Geschmack, doch mit der Erzählgeschwindigkeit, die in Staffel 7 etabliert wurde, habe ich mich wohl oder übel abgefunden. Ebenso ist mir bewusst, dass die politischen Intrigen und Fädenziehereien keineswegs das Niveau erreichen, das Game of Thrones für mich einst so interessant gemacht haben.

Dafür fehlt die Zeit, dafür ist es mit der Serie zu bald vorbei. Dennoch schätze ich den Geist (also jetzt nicht der Schattenwolfe) vergangener Tage, der sich in »Die letzten Starks« bemerkbar macht. Ob ich mit Staffel 8 noch insgesamt warm werde, wage ich zu bezweifeln. Dafür hat sich die TV-Serie mittlerweile insgesamt zu sehr davon entfernt, wofür ich sie einst geschätzt habe. Dafür sticht die vierte Folge nun als mein bisherige Favorit aus den letzten sechs hervor.

Heiko Klinge
@HeikosKlinge

Anders als Kollege Aschenbrenner sitze ich nicht mit der Lupe vor dem Fernseher und gleiche jede Szene mit einem unfassbar großen Game-of-Thrones-Wissensschatz ab, um Logiklücken zu entdecken. Sondern ich lehne mich zurück, denke nicht allzu viel nach und lasse das Ringen um den Eisernen Thron einfach auf mich wirken. Vielleicht mag das unkritisch wirken, aber für mich zählt, dass ich schon lange nicht mehr bei einer GoT-Folge so mitgefiebert habe und überrascht war.

Mag ja sein, dass das Ableben von Rhaegal zu lapidar war, aber gerade deswegen hat es mich so schockiert. Und wenn wir mal ehrlich sind, gehören lapidare Tode seit jeher zu Game of Thrones. Auch der Dialog zwischen Varys und Tyrion gehört für mich schon jetzt zu den besten Szenen der gesamten Serie. Denn er greift mit messerscharf formulierten Sätzen genau die zentralen Fragen auf, die ich mir als Fan der Serie schon seit der ersten Staffel stelle und bereitet damit die Bühne für den alles entscheidenden Konflikt. Meine Vorfreude ist jedenfalls geweckt.

5 von 5


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