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Seite 2: Fünf gewagte Chefredakteurs-Prognosen für 2020

3. Es wird immer egaler, auf welcher Plattform ihr spielt

Ohnehin ist es gut möglich, dass sich die Frage »PlayStation, Xbox, Switch oder PC« 2020 deutlich seltener stellen wird als in der Vergangenheit. Denn die Plattformen werden definitiv weiter zusammenwachsen. Und das meiner Meinung nach deutlich schneller, als wir alle glauben.

Nein, das Spiele-Streaming wird sich - zumindest in Deutschland - 2020 noch nicht flächendeckend durchsetzen. Dazu fehlt es nach wie vor sowohl an den infrastrukturellen Voraussetzungen als auch an preislich konkurrenzfähigen Angeboten, selbst ein Google Stadia steckt hier noch in den - wenn auch technisch beeindruckenden - Kinderschuhen.

Google Stadia im Test - Funktioniert die »Zukunft des Gaming« jetzt wirklich? 14:30 Google Stadia im Test - Funktioniert die »Zukunft des Gaming« jetzt wirklich?

Aber das vollkommen plattformunabhängige Streamen von Spielen wird in nur wenigen Jahren Realität sein und darauf müssen sich die Hersteller jetzt schon einstellen. Bereits in Call of Duty: Modern Warfare können PC- und Konsolenspieler problemlos gegeneinander antreten. In Civilization 6 oder Divinity: Original Sin 2 zockt ihr die gleiche Partie daheim auf dem PC und unterwegs auf der Switch. Microsoft denkt mit »Play Anywhere« den PC und die Xbox sowieso bereits als eine Plattform. Mit Project xCloud wird es darüber hinaus 2020 sogar möglich werden, eure Xbox- und PC-Spiele auch auf dem Handy zu zocken.

Selbst das diesbezüglich bis dato zurückhaltende Sony wird da nicht tatenlos zusehen, in welchem Umfang bleibt allerdings noch abzuwarten und sicherlich auch vom Druck der Konkurrenz abhängen. Ich bin dennoch sicher: 2020 werdet ihr deutlich mehr Titel plattformübergreifend spielen als noch 2019.

4. Ihr werdet deutlich weniger Spiele kaufen als 2019

Egal ob Steam, Epic Store, Humble Bundle oder GOG: Kein Store hat es sich bereits 2019 nehmen lassen, euch mehr oder weniger regelmäßig mit kostenlosen Spielen zu versorgen. Wer sich bei Epic einigermaßen regelmäßig eingeloggt hat, dürfte dort locker 30 Gratis-Titel eingesackt haben - und allein das ist schon mehr, als ein durchschnittlicher Core Gamer im Jahr überhaupt schaffen kann.

Wer darüber hinaus ein Abo für Mircosofts Game Pass, Sonys PlayStation Now, EAs Origin Access Premier, Ubisofts Uplay+ oder das Humble Monthly besitzt, hat zu jeder Zeit weit über 100 Spiele zur Auswahl - darunter zumindest im Fall von Microsoft, EA und Ubisoft sogar die jeweils aktuellsten Blockbuster.

Warum sollte man da überhaupt noch einzelne Spiele im (Online-)Laden kaufen? Mal ganz abgesehen davon, dass der nicht mehr aufzuhaltende Siegeszug der Abos natürlich auch das monatlich zur Verfügung stehende Spiele-Budget reduzieren wird. Fragt einfach mal im Musikladen oder der Videothek eures Vertrauens, was das bedeutet. Oh, beide gibt's nicht mehr? Eben.

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Den Spieleherstellern und Plattformhaltern ist das natürlich längst bewusst. Entsprechend hart werden sie 2020 um Kunden und Abonnenten kämpfen. Indem sie für die wenigen, die sich nach wie vor was Schönes ins Regal stellen wollen, ebenso exklusive wie künstlich verknappte und entsprechend teure Sammler-Editionen anbieten werden. Und indem sie euch weiter mit Gratis-Spielen und Sonderaktionen in ihre Abos und Services locken wollen. Natürlich nicht aus Nächstenliebe, sondern um 2020 - in der vermutlich entscheidenden Phase im Wettbewerb der Shops und Abos - so viele User wie möglich an sich zu binden.

Je härter der Wettbewerb, desto mehr profitiert der Kunde. Und 2020 wird der Wettbewerb besonders hart sein. Gut für uns, schlecht für diejenigen, die Spiele noch ganz normal im (Online-)Laden verkaufen wollen.

5. Euer Informationsbedürfnis über Spiele wird sich ändern

Wenn derart einschneidende Veränderungen im Spielemarkt anstehen, geht das logischerweise auch nicht spurlos an unseren Lesern und damit auch an unserer Berichterstattung vorbei. Denn eure zentrale Frage beim Besuch von GameStar.de wird immer seltener lauten »Wofür gebe ich am besten mein Geld aus?«, sondern immer häufiger »Womit verbringe ich heute am besten meine wertvolle Freizeit?« und »Was gibt's Neues zu meinen Lieblingsspielen?«.

Das heißt auf der einen Seite, dass wir euch auf der einen Seite eine echte Heimat zu den 10 bis 15 Spielen anbieten müssen, die nahezu jeden Besucher von GameStar.de interessieren - egal ob sie nun Cyberpunk 2077, Age of Empires 4, Flight Simulator oder Diablo 4 heißen. Nicht nur mit aktuellen News, Tests und Service-Artikeln, sondern auch und vor allem mit eher ungewöhnlichen Geschichten, die euch neue Perspektiven auf euer Lieblingsspiel ermöglichen. Geschrieben von Redakteuren, bei denen ihr aus jedem Wort herauslest, dass sie die gleiche Leidenschaft für dieses Spiel haben wie ihr. Das Video von Maurice zu Diablo 4 ist für dies Art von Gaming-Journalismus ein sehr schönes Beispiel, wie ich finde.

Diablo 4 - Maurice enthüllt 27 neue Details 15:00 Diablo 4 - Maurice enthüllt 27 neue Details

Auf der anderen Seite müssen wir 2020 noch mehr Geschichten finden und erzählen, die euch selbst dann interessieren, wenn ihr vom jeweiligen Spiel noch nichts gehört habt. Wir werden nie alle Titel testen können, die es gerade irgendwo kostenlos gibt oder einem bestimmten Abo hinzugefügt wurden. Aber wir können und wollen euer Kompass im Spiele- und Abo-Dschungel sein, euch Übersicht verschaffen, aber genauso auf Details und Geheimtipps aufmerksam machen, die ihr ansonsten vielleicht übersehen hättet.

Dafür brauchen wir nicht nur inhaltliche, sondern auch strukturelle und technische Ideen - etwa um euch möglichst schnell rausfinden zu lassen, ob das Spiel eures Interesses Teil eines Abo-Services ist. Aber egal was 2020 nun tatsächlich bringt, wir werden auf jeden Fall jeden Tag unser Bestes geben, dass ihr beim Besuch von GameStar.de das Gefühl bekommt hier genau richtig zu sein. Und das ist alles andere als eine gewagte Prognose.

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