Adventskalender 2019

Alter Leak zu Diablo 4: Beta, Klassen und Release könnten stimmen

Ein älterer Leak zu Diablo 4 hat sich zu großen Teilen als wahr herausgestellt. Auch die Infos zu Klassen, Beta und Release könnten stimmen.

von Elena Schulz,
21.11.2019 14:40 Uhr

Ein älterer Leak hat schon vor der Ankündigung viel über Diablo 4 verraten. Ein älterer Leak hat schon vor der Ankündigung viel über Diablo 4 verraten.

Vor etwa vier Monaten hat bereits ein erstaunlich akkurater Leak viel zu Diablo 4 verraten. Der lieferte neben mittlerweile bestätigten Infos auch Details zu Paladin und Amazone als weitere Klassen, einer Beta und dem Release-Zeitraum.

Dass wir dieses Gerücht jetzt noch einmal aufgreifen, liegt an dessen bisherigem Wahrheitsgehalt. Der Reddit-Leak hat eine Vielzahl von Informationen aus der Ankündigung von Diablo 4 sehr präzise vorhergesagt - aber dazu mehr weiter unten.

Das damalige Gerücht stammt von Nutzer Gorelight auf Reddit. Der User gibt an, dass er Diablo 4 als Blizzard-Mitarbeiter bereits hinter verschlossenen Türen gesehen habe, könne aber natürlich nicht mehr über seine Person verraten. Da es sich damit trotz der genauen Informationen weiterhin um ein Gerücht handelt, solltet ihr die Details entsprechend behandeln.

Wir stellen euch hier die bislang unbestätigten Infos vor, die sich aber ebenfalls als wahr herausstellen könnten:

Welche Infos aus dem Leak könnten stimmen?

Beta & Release-Zeitraum

Am spannendsten sind aktuell natürlich die Details zu einer möglichen Beta und dem Release-Zeitraum. Dem Leak zufolge plant Blizzard eine Beta für 2020, was passen würde. Bis zum Release soll es laut Entwickler noch ein gutes Stück dauern, für das nächste Jahr wird aber regelmäßig Neues zu Diablo 4 versprochen.

Den Release platziert der Leak Ende 2020 oder Anfang 2021. Letzteres (oder sogar noch später) klingt für uns in diesem Fall deutlich realistischer. Besonders, wenn das Gerücht damit recht hat, dass Diablo 4 neben PC auch für Playstation 5 und Xbox Scarlett erscheinen soll. Blizzard spricht aktuell noch von PS4 und Xbox One als zusätzlichen Plattformen. Theoretisch könnte Diablo 4 aber natürlich für alle vier Konsolen veröffentlicht werden.

Alle Klassen zum Release

Eine weitere interessante Information aus dem Gerücht umfasst die zusätzlichen zwei Klassen, die angeblich zum Launch im Paket stecken werden. Ihm zufolge gesellen sich Amazone und Paladin zu den bisher bestätigten Klassen Druide, Barbar und Zauberin, während später noch weitere Klassen dazukommen.

Der Grund für die Auswahl sei, dass Blizzard den Spielern das Gefühl von Diablo 2 zurückgeben will, allerdings auch eine neue Ära für das Franchise einläuten möchte. Ferner habe auch der Necromancer zu Debatte gestanden. Blizzard habe sich aber dagegen entschieden, weil der Necromancer aktuell bereits in Diablo 3 spielbar sei. Er komme erst später ins Spiel.

Zu Druide, Zauberin und Barbar gibt es bereits ausführliches Gameplay:

Wir konnten Diablo 4 auf der BlizzCon 2019 anspielen. Unseren Ersteindruck findet ihr in der großen Plus-Preview und hier im Vorschau-Video:

Diablo 4 wird anders als gedacht - Vorschau-Video mit Gameplay 15:31 Diablo 4 wird anders als gedacht - Vorschau-Video mit Gameplay

Crafting und mehr

Das alles klingt recht wahrscheinlich, wenn man den aktuellen Informationsstand zu Diablo 4 bedenkt. Allerdings kann sich auch ein größtenteils korrektes Gerücht stellenweise als falsch herausstellen, zum Beispiel, wenn manche der genannten Punkte richtig waren, aber mittlerweile über den Verlauf der Entwicklung wieder geändert oder verworfen wurden.

Beispielsweise spricht der Nutzer davon, dass es zu diesem Zeitpunkt (vor vier Monaten) kein PvP gäbe - Blizzard habe zwar zugegeben, dass in einer MMO-Umgebung PvP für viele Spieler wichtig sei, aber man konzentriere sich erst einmal darauf, ein fantastisches PvE-Diablo zu erschaffen. Mittlerweile hat Blizzard bereits angekündigt, dass dedizierte PvP-Gebiete mit eigenen Loot-Belohnungen wie kosmetischen Items geplant sind.

Weiter erklärt der Leak, dass die Server ungefähr 100 Leute gleichzeitig darstellen können. Es werde außerdem mehrere Hub-Städte geben (Blizzard hatte schon von 100 Städten und Dörfern in der Open World gesprochen), von denen eine Tristram sein soll.

Zudem wird laut Gerücht wohl das Crafting in Diablo 4 zurückkehren und ein wichtiger Bestandteil von Spiel und Ingame-Wirtschaft werden. Man soll außerdem mit anderen Spielern handeln können, konkret Gold, simple Crafting-Materialien und Loot zwischen grauer und gelber Seltenheit. Bei legendären Items und Waffen sei Blizzard sich noch unsicher, ob man hier Handel ermöglichen möchte. Immerhin hänge der Wettkampf und auch das Endgame stark von den Legendaries und ihren Funktionen ab.

Wo lag das Gerücht bisher richtig?

Hier listen wir euch noch einmal alle Punkte auf, in denen das Gerücht bislang recht hatte:

  • Den Titel »Diablo 4«
  • Die isometrische Kameraperspektive und die MMO-Anleihen
  • Die viel größere Open World
  • Die neue Engine, die für Verbesserungen gegenüber Diablo 3 sorgt (alles in 3D, neue Render-Methode für mehr Realismus)
  • Den düsteren Artstyle angelehnt an Diablo 2, Dark Souls und Bloodborne
  • Blizzard orientiert sich sehr am Spieler-Feedback (das betonte unter anderem der Lead Systems Designer in seinem aktuellen Blog-Post mehrmals)
  • Barbar und Druide als Klassen (zusammen mit der Zauberin machen die drei die aktuell bekannten Klassen aus)
  • Skills sind im Kampf kombinierbar - Man kann als Barbar zum Beispiel über Gegner springen, sie greifen und ineinander schleudern, in den Boden rammen, um sie zu paralysieren oder sie gleich exekutieren, sobald die Gesundheit niedrig genug ist
  • Der Druide kann sich mitten im Kampf ohne große Übergänge in Wolf oder Bär verwandeln und auch zwischen ihren Skill-Sets wechseln
  • Zur BlizzCon 2019 soll eine spielbare Demo verfügbar sein

Mehr zum Thema:


Kommentare(72)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen