Elden Ring: Alle Infos zum Open-World-Rollenspiel der Dark-Souls-Macher

Elden Ring wurde endlich enthüllt. Hier erfahrt ihr alles rund um Open World, Release, Multiplayer, Gameplay, Story und mehr zum Rollenspiel von From Software und George R.R.Martin.

Elden Ring - Vorschau-Video zum Soulslike mit Open World 9:58 Elden Ring - Vorschau-Video zum Soulslike mit Open World

Letztes Update: 20. Juni 2021
Neu: Neue Infos zu Story, Open World und mehr ergänzt

Viel zu lange blieb es beunruhigend still um Elden Ring. Das Action-RPG der Souls-Macher From Software kam dem Hype der Fans trotzdem oder gerade deswegen kaum aus. Jetzt gibt es endlich neues Gameplay und handfeste Infos zum Release, Multiplayer, der Story, der Open World und mehr.

Wir sammeln für euch alles Wichtige zum Open-World-Rollenspiel Elden Ring, das in Zusammenarbeit mit dem Autor von Game of Thrones, George R.R. Martin, entsteht.

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Release: Wann erscheint Elden Ring?

Release schon nächstes Jahr: Elden Ring soll am 21. Januar 2021 erscheinen. Damit liegt die Veröffentlichung des Spiels des Rollenspiels in gar nicht so weiter Ferne, wie der ein oder andere Fan vielleicht befürchtet hätte.

Wie ist der aktuelle Stand? Verschiebungen sind natürlich nicht auszuschließen, allerdings soll sich Elden Ring aktuell bereits in der finalen Entwicklungsphase befinden. Die Entwickler machen sich gerade ans Polishing. Außerdem arbeitet man daran, dass das Spiel trotz seiner Größe nicht dröge wird.

Plattformen: Worauf lässt sich Elden Ring spielen?

PC und Konsole: Die Veröffentlichung von Elden Ring ist für PC, Playstation 5, Xbox Series X/S sowie Playstation 4 und Xbox One geplant. Ob und was für Unterschiede es bei den jeweiligen Plattformen gibt, ist aktuell nicht bekannt. Wer sich Elden Ring für alte Konsolen holt, soll außerdem auf die Version für neue Generationen upgraden können.

Auf dem PC via Steam erhältlich: Elden Ring steht PC-Spielern via Steam zum Kauf und spielen zur Verfügung. Das bestätigten bereits die offizielle Website sowie der neue Gameplay-Trailer der E3 2021. Eine Steam-Seite gibt es aber derzeit noch nicht.

Auf dem PC wird Elden Ring unter anderem via Steam erhältlich sein. Auf dem PC wird Elden Ring unter anderem via Steam erhältlich sein.

Wie viel Spielzeit umfasst Elden Ring?

Einem kürzlichen Interview nach zu urteilen, das wir für euch zusammengefasst haben, wird Elden Ring kein hunderte Stunden langes Open-World-Abenteuer. Zumindest nicht, wenn ihr nur die Story spielt. Die lässt sich wohl in 30 bis 40 Stunden beenden.

Für optionale Bereiche, Bosse und mehr dürft ihr aber noch einige Stunden draufrechnen. Sogar die Hälfte der Endgegner soll freiwillig sein.

Story: Um was geht es in Elden Ring?

Darum geht es: Parallelen zu den Souls-Spielen sind eindeutig vorhanden: Wir schlüpfen in die Rolle eines sogenannten» Tarnished« (zu deutsch: »Befleckter«). Die wurden einst aus den Zwischenlanden verbannt, weil sie nicht das Licht der goldenen Ordnung in ihren Augen trugen. Das geht vom alles überspannenden Erdbaum und dem mystischen Artefakt »Eldenring« aus.

Als dieses zerbricht, wird das Land aber in Unglück, Krieg und Verzweiflung gestürzt, während wir als Nachfahre der Verbannten zurückkehren dürfen und dem Ruf danach folgen, der nächste Eldenfürst zu werden. Diese Bestimmung soll auch der wichtigste Leitfaden bei der Story und der Erkundung der Welt werden.

Für das Chaos in den Zwischenlanden überhaut erst verantwortlich sind aber die vom Blut der dortigen Herrscherin Marika gesegneten Halbgötter. Die rissen die Splitter des Eldenrings an sich und herrschen jetzt mit Wahnsinn und Gewalt. Sie stellen die Bosse der sechs großen Dungeons im Spiel, die es zu meistern gilt.

Storytelling wie bei Dark Souls: Erzählt wird die Geschichte wieder typisch für From Software eher indirekt über Item-Beschreibungen und Details in der Welt. Wir müssen aufmerksam erkunden, lesen und uns viel selbst zusammenreimen.

Allerdings spielen auch NPCs eine größere Rolle - genau wie wir sind auch andere Helden auf der Suche nach den Teilen des Eldenrings und treiben die Handlung voran. Je nachdem, welche Entscheidungen wir treffen und wie wir uns ihnen gegenüber verhalten, beeinflusst das die verschiedenen Enden. Denn als Eldenfürst sind wir zwar im Prinzip eine Art Gott, aber längst nicht allmächtig.

Außerdem soll die Geschichte insgesant leichter verständlich ausfallen als bei Dark Souls, aber eben auch tiefer und reichhaltiger, weil Welt und Handlung so viel umfangreicher sind.

Dieser vielarmige Kollege ist einer der Halbgott-Söhne von Marika und nicht gut auf uns zu sprechen. Dieser vielarmige Kollege ist einer der Halbgott-Söhne von Marika und nicht gut auf uns zu sprechen.

Wie komm George R.R. Martin ins Spiel? Der Autor steuert nicht die Story bei, sondern die Mythen und Legenden der Welt, sowie ihre reale Historie. Elden Ring erzählt also ziemlich sicher keine umfangreiche Geschichte der Marke Game of Thrones, auch wenn Elemente wie Verrat und Intrigen in die Welt einfließen können.

Miyazaki bezeichnete sich selbst als großen Fan von Martin, weshalb der Kontakt zustande kam. Allerdins rechnete man bei From Software ursprünglich nicht mit einer Zusage und wurde positiv überrascht.

George R.R. Martin eroberte bereit mit Das Lied von Eis und Feuer die Herzen von Fantasy-Fans. Zu Elden Ring steuert der Autor jetzt die Hintergrundgeschichte bei. George R.R. Martin eroberte bereit mit Das Lied von Eis und Feuer die Herzen von Fantasy-Fans. Zu Elden Ring steuert der Autor jetzt die Hintergrundgeschichte bei.

Gameplay: Wie spielt sich Elden Ring?

Das Genre: Elden Ring wird ein Third-Person-Action-RPG und irgendwie auch ein Soulslike. Damit orientiert es sich an den früheren Werken von From Software wie Bloodborne und Dark Souls. Das zuvor veröffentlichte Sekiro verabschiedete sich bekanntermaßen etwas von den Rollenspielelementen.

Damit bekämpft ihr eure Widersacher: Eine Vielzahl an Nah- und Fernkampfwaffen oder auch Magie steht euch im Kampf zur Verfügung. Zusätzlich dürft ihr besondere über 100 Skills auf unterschiedliche Waffen anwenden - genau wie bei den Waffenkünsten in Dark Souls 3.

Jeder Spieler soll seine eigene Vorgehensweise gegen die zahlreichen Feinde finden. Stealth ist wie in Sekiro zum Beispiel eine valide Option: Wenn ihr euch von hinten an Gegner anschleicht, teilt ihr mehr Schaden aus. Außerdem ermöglichen Sprünge jetzt mehr Freiheit beim Kämpfen und Erkunden.

Rollenspiel-Elemente: Ihr dürft euch nach dem einarmigen Wolf in Sekiro nun wieder einen eigenen Charakter erstellen. Außerdem existieren unterschiedliche Charakterklassen: Es gibt wie in Dark Souls 3 wieder zehn zur Auswahl - höchstwahrscheinlich Magier, Krieger, Schurken und mehr vom Standard-Buffet, Details wissen wir noch nicht. Ihr legt damit aber nur eine Richtung fest, weil ihr euren Helden wie immer über Skillpunkte noch weiter ausbaut und anpasst.

Pferd als Begleiter: Das Zwischenland müsst ihr übrigens nicht zu Fuß erkunden. Ein treues Reittier steht euch zur Verfügung, nach Screenshots und Material zu urteilen sogar immer das gleiche. Über magische Portale kann das Tier sogar hohe Klippen und weite Gräben überwinden. Auch kämpfen dürft ihr vom Pferderücken aus. In Dungeons oder im Multiplayer müsst ihr aber auf den komfortablen Helfer verzichten.

Dank Magie kann euer Pferd offenbar gewaltige Abgründe überspringen. Dank Magie kann euer Pferd offenbar gewaltige Abgründe überspringen.

Harte Bosskämpfe sind geplant: Wer die Bosskämpfe der Souls-Reihe mochte, soll auch von Elden Ring nicht enttäuscht werden. Herausfordernde Gegner sollen ein fester Bestandteil des Titels werden. Allerdings fällt Elden Ring deutlich freier aus - welche Bosse ihr wann angeht oder ob ihr manche gar komplett ignoriert, bleibt euch überlassen.

Wie schwer wird Elden Ring? Insgesamt sollen die Kämpfe aber vielfältiger ausfallen als bei Dark Souls und Ausdauer als Ressource eine kleinere Rolle spielen. Der Anspruch entsteht eher dadurch, dass ihr taktisch nun viel mehr Möglichkeiten habt, Auseinandersetzunen anzugehen - zum Beispiel über Stealth oder auf dem Pferderücken.

Die Kämpfe werden so oder so wieder knackig, allerdings soll es auch eine Mechanik ähnlich der Wiederbelebung in Sekiro geben. Außerdem wird es mehr Wege geben als nur einen, um sich zu heilen - allerdings auch längere Gefechte. Ihr dürft diese Heil-Gegenstände sogar selbst craften - Itemherstellung und Ressourcen sammeln ist ein wichtiger Teil des Spiels.

Übrigens werden euch manche Gegner wieder reinlegen wollen, wie die berüchtigten Mimic-Truhen. Vielleicht ja die lebendigen Vasen?

Multiplayer: Gibt es PvP und/oder Koop?

Online-Koop für bis zu vier Spieler: Nicht unähnlich zu den Souls-Spielen könnt ihr auf euren Reisen durch die Zwischenwelt Verstärkung mitbringen. Bis zu drei Spieler gleichzeitig könnt ihr beschwören - übrigens deutlich unkomplizierter als mans gewohnt ist und offenbar fast überall. Auch PvP kehrt zurück, selbst in den offenen Weiten der Open World. Nur auf euer Pferd müsst ihr im Multiplayer verzichten.

Die altbekannten Phantome, Invasionen und Nachrichten anderer Spieler werden auch eine Rolle spielen. Habt ihr keine echten Freunde zur Hand, dürft ihr zudem die Geister gefallener Feinde als KI-Helfer beschwören. Die bringen spannende taktische Möglichkeiten mit, weil sie euch mit einem Schild den Rücken decken oder als Bogenschützen Feinde auf Distanz halten können. Noch mehr dazu lest ihr in unserem Multiplayer-Überblick.

Die Gegner und Bosse von Elden Ring müsst ihr nicht alleine legen. Ihr könnt bis zu drei Spieler als Verstärkung mitbringen. Die Gegner und Bosse von Elden Ring müsst ihr nicht alleine legen. Ihr könnt bis zu drei Spieler als Verstärkung mitbringen.

Open World: Was für eine Spielwelt bietet Elden Ring?

Offene Spielwelt: Statt wie in den bisherigen Spielen von From Software von Gebiet zu Gebiet zu reisen, erkundet ihr in Elden Ring eine wirklich offene Welt zu Fuß und auf dem Rücken eures Pferdes. Als Inspiration dient aber nicht Ubisoft und Co. sondern der Klassiker Shadow of the Colossus. Der zeichnet sich durch eine eher leere, einsame Welt mit einzelnen spannenden Fixpunkten Dazu passt auch, dass Abenteuerlust und Entdeckerdrang im Mittelpunkt stehen sollen.

Es wird eine klassische Karte geben: Eine Map wird es aber trotzdem geben - allerdins nur in der Open World und nicht in Dungeons, damit Spieler weiterhin Spaß an der Wegfindung haben. Ob man sie auch dort deaktivieren kann, ist bisher nicht bekannt. Man darf aber eigene Wegpunkte als Ziele festlegen.

Erkunden spielt eine zentrale Rolle. Ihr sollt etwas sehen und dann dorthin wollen - ähnlich wie bei Skyrim oder Zelda: Breath of the Wild. Verzettelt ihr euch, helfen aber NPCs oder auch die Jagd nach den Splittern des Eldenrings als übergeordnetes Ziel. Schnurstracks zum finalen Dungeon laufen könnt ihr übrigens nicht, weil ihr manche Areale erst freischalten müsst.

Speichern dürft ihr wieder an bestimmten Checkpoints in der Welt. Die werden als »Segen oder Gnade« bezeichnet, deuten sich durch ein Leuchten am Boden an und entstanden beim Zerbrechen des Eldenrings. Das erinnert sehr an die Leuchtfeuer aus Dark Souls.

Diese Gebiete kennen wir bereits: Aus den Infos der offiziellen Website und dem Gameplay-Trailer gehen einige Infos zu der Vielfalt der Spielwelt von Elden Ring hervor. So setzt sich das Zwischenland aus grünen Ebenen, Sümpfen, Gebirgsketten, aber auch Schlössern und Dungeons zusammen.

Miyazaki hat bestätigt, dass es es sechs Hauptareale geben wird, die jeweils einen großen Dungeon samt eigenem Boss mitbringen. Städte sucht man übrigens vergeblich, weil das Team seine Ressourcen lieber in die eigenen Stärken investieren wollte.

Abseits vom Schlag entdeckt ihr aber viele weitere interessante Orte wie Ruinen, NPCs oder kleinere Dungeons. Wie die Spielwelt aussieht, zeigen die ersten Screenshots:

Elden Ring - Screenshots aus dem ersten Gameplay-Trailer ansehen

»Nahtlose« Übergänge: Die offene Spielwelt von Elden Ring soll laut den Entwicklern mit fließenden Übergängen daherkommen. Euch erwarten also keine langen Ladezeiten und vielleicht sogar Abkürzungen oder neue Routen, die man sich nach und nach erschließt.

Eine Schnellreise-Funktion wird es ebenso geben wie ein zentrales Hub-Areal (vermutlich irgendwo beim Erdbaum) im Stil des Feuerband-Schreins.

Dynamisches Wetter: Der Wechsel von Tag und Nacht sowie des Wetters war bereits Teil vorangegangener Spiele von From Software. Allerdings unterlag das immer bestimmten Skriptsequenzen In Elden Ring sollen sowohl der Tag/Nacht- sowie Wetterwechsel dynamisch funktionieren, wovon zweifelsohne die Atmosphäre profitieren dürfte.

Außerdem sind nachts zum Beispiel manche Spuren von Monstern oder Tieren besser sichtbar, man selbst hat es leichter beim Schleichen und besonders starke Gegner tauchen an manchen Punkten auf.

Legacy Dungeons: Habt ihr Angst, dass das klassische Dark-Souls-Leveldesign in der offenen Welt seinen Charme verliert, werden euch die Dungeons freuen, die die altbekannten vertikalen Areale, verschachtelten Wege, Abkürzungen, Fallen und Überraschungsgegner mitbringen sollen.

Sogar Rätselpassagen soll es geben und die neue Sprungfunktion weitere Wege eröffnen - im gleichen Zug wurde auch der Fallschaden verringert, um Frust zu vermeiden. Außerdem besucht ihr nicht nur klassische Verließe, sondern auch Höhlen, Katakomben oder Festungen.

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Darauf, was eine Open World für Probleme mit sich bringt und wie sie in Elden Ring potenziell gelöst werden können, geht GameStar-Redakteurin Elena in ihrer tiefergehenden Plus-Analyse ein.

Trailer: Was gibt es zu Elden Ring zu sehen?

Besonders viel Videomaterial gibt es zu Elden Ring bisher nicht. Nach einem ersten Trailer zur E3 2019 hielt From Software recht lang die Füße still. Erst zur E3 2021 folgte dann ein ausführlicherer Gameplay-Trailer. Beide Videos könnt ihr euch hier anschauen:

Erster Reveal-Trailer von 2019

Elden Ring: Trailer der E3 2019 enthüllt das Action-Rollenspiel 2:20 Elden Ring: Trailer der E3 2019 enthüllt das Action-Rollenspiel

Erster-Gameplay-Trailer von 2021

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Wir haben uns den Trailer im Detail angeschaut und fassen für euch zusammen, was er jetzt schon über das Rollenspiel verrät:

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Freut ihr euch auf Elden Ring? Und seid ihr Dark-Souls-Fans oder absolute Neulinge was die knallharten Bosskämpfe angeht? Schreibt uns in die Kommentare, was ihr vom kommenden Action-Rollenspiel haltet!

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