Elite: Dangerous - Nachricht an die Thargoiden: Spieler nimmt Kommunikation mit Aliens auf

Während viele Spieler den Aliens in Elite: Dangerous den Krieg erklären, setzt Benjamin “Heisenberg6626" Bahr auf Kommunikation.

von Johannes Rohe,
24.11.2017 13:59 Uhr

Die riesigen Schiffe der Thargoiden sind zu einer echten Bedrohung geworden. Spieler wie Benjamin "Heisenberg6626" Bahr versuchen dennoch, einen Krieg zu vermeiden.Die riesigen Schiffe der Thargoiden sind zu einer echten Bedrohung geworden. Spieler wie Benjamin "Heisenberg6626" Bahr versuchen dennoch, einen Krieg zu vermeiden.

Neben Rollenspielen gibt es kaum ein Genre, das die Fantasie seiner Community so sehr anregt wie Weltraumspiele. Immer wieder machen Geschichten aus Spielen wie Eve Online oder Elite: Dangerous Schlagzeilen, die uns an den Grenzen zwischen Spiel und Realität zweifeln lassen.

Während es in Eve oft um große Kriege, dramatischen Verrat und den Verlust von Raumschiffen im Wert von Tausenden Euros geht, bewegt die Elite-Community derzeit vor allem ein Thema: Aliens.

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Angriff der Thargoiden

Anfang 2017 wurden im Universum von Elite: Dangerous erstmals Thargoiden gesichtet. Seitdem rätselt die Community über die Absichten der mysteriösen Außerirdischen. Nachdem sich beide Seiten lange Zeit friedlich abtasteten, eskalierte die Situation im September, als die übermächtigen Alienschiffe begannen, Spieler zu attackieren.

Seitdem herrscht praktisch Krieg und eine Art Wettrüsten: Nach den ersten Rückschlägen schafften es einige Piloten, Thargoidenschiffe mit besonderen Raketen zu vernichten - doch schon kurze Zeit später passten sich die fremden Lebensformen an die Gefahr an und die Waffen verloren ihre Wirksamkeit.

Während viele Spieler nun nach neuen effektiven Methoden zur Alienjagd suchen, geht ein Pilot einen anderen Weg: Benjamin "Heisenberg6626" Bahr versucht, mit den Thargoiden zu kommunizieren.

Wie Kotaku berichtet, hat Bahr in Zusammenarbeit mit dem Alien-Forschungsprojekt Canonn Interstellar Research die Signale der Thargoiden entschlüsselt. Anschließend übersetzte er seinerseits eine eigene Nachricht in ihre Signalsprache, übertrug sie in eine Sonde und überbrachte sie einem Schiff der Fremden - nun, zumindest tat er das auf eine gewisse Art und Weise, denn hier stößt Elite: Dangerous dann doch an seine Grenzen.

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Zwischen Realität und Fiktion

Bahr analysierte die Signale tatsächlich und formulierte auch eine Nachricht (das allein kostete ihn über zwölf Stunden), doch diese ins Spiel zu übertragen und tatsächlich an die Aliens zu übermitteln, ist technisch nicht möglich. Die Übertragung, die Bahr in einem eigenen Video (unten in diesem Artikel) festgehalten hat, ist also reine Fiktion.

Seine Hoffnungen ruhen auf Frontier Development, den Entwicklern von Elite. Die könnten von seiner Aktion Notiz nehmen und das Spiel entsprechend anpassen - ganz so, als ob die Thargoiden die Nachricht tatsächlich empfangen hätten. Wer weiß, vielleicht erhalten Bahr und die ganze Elite-Community ja schon bald eine Antwort aus dem All.

Quelle: Kotaku


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