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Nach knapp 30 Smartphone-Tests 2025: Hier sind unsere 5 Highlights
In diesem Jahr haben wir bei GameStar Tech rund 30 unterschiedliche Smartphones getestet, von günstig über mittelpreisig bis ziemlich teuer. Unter den Geräten war bislang keines, was wirklich missfiel, aber auch nur wenige, die einen wirklich nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben.
Doch es gibt sie, die persönlichen Favoriten, die 2025 durch bestimmte Eigenschaften ganz besonders im Gedächtnis geblieben sind. Nachfolgend zeigen wir unsere fünf Highlights.
Beachtet: Der Artikel spiegelt die persönliche Meinung wider und hat nicht den Anspruch, die fünf besten Handys im Hinblick auf Kamera, Performance oder sonstiges herauszustellen. Dieser Artikel ist bereits in einer früheren Version erschienen. Er wurde nun um zwei weitere Geräte ergänzt.
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Sony Xperia 1 VII
HMD Fusion
Sony Xperia 10 VII
realme GT8 Pro
Poco F8 Pro
Xiaomi 15T Pro
Xiaomi 15 Ultra
Nothing Phone 3
Nothing Phone 3a Pro
Nothing Phone 3a
CMF Phone 2 Pro
Google Pixel 10 Pro XL
Poco F7 Pro
Poco M7 Pro
Poco F7
Samsung Galaxy S25 Ultra
Samsung Galaxy S25 Edge
Samsung Galaxy S25
Samsung Galaxy A56
Samsung Galaxy A36
Samsung Galaxy Fold 7
Samsung Galaxy Z Flip 7
Honor Magic V5
Honor Magic7 Pro
Motorola Edge 70
Redmagic 11 Pro
Redmagic 10S Pro
Nubia Z70 Ultra
iPhone 17 Pro
iPhone Air
Nothing Phone (3)
Das Nothing Phone (3) hat mich vor allem durch seine Neuausrichtung überzeugt. Der Londoner Hersteller verabschiedet sich vom ikonischen Glyph-Interface seiner Vorgänger und ersetzt die LED-Streifen durch eine Glyph Matrix – ein kreisförmiges Display aus 489 individuell ansteuerbaren LEDs.
Diese Neuerung macht das Smartphone zu einem echten Hingucker. Die Matrix kann Uhrzeit, Akkustand, Mini-Spiele oder pixelige Avatare für Kontakte anzeigen. Das ist deutlich spannender als die bisherigen LED-Streifen.
Das zeichnet das Nothing Phone (3) aus:
Innovatives Design: Die neue Glyph Matrix ist ein Sprung vom bisherigen LED-Interface und verwandelt Benachrichtigungen und Co. in kleine, verspielte Pixel-Symbole. Das asymmetrische Kameralayout mag polarisieren, verschafft dem Phone (3) aber ein unverwechselbares Aussehen.
Starke Kamera-Performance: Das Kamerasystem liefert bei Tageslicht hervorragende Ergebnisse. Besonders der Ultraweitwinkel überzeugt im Vergleich zu den günstigeren Phone (3a)-Modellen. Die optische Bildstabilisierung sorgt auch bei schwächerem Licht für brauchbare Aufnahmen.
Solide Leistung: Der Snapdragon 8s Gen 4 mag nicht das High-End-Niveau erreichen, im Alltag merkt man davon aber nicht viel. Apps öffnen schnell, Multitasking läuft flüssig und selbst anspruchsvolle Mobile Games wie »Genshin Impact« laufen problemlos auf hohen Details.
Zukunftssichere Ausstattung: IP68-Zertifizierung, eSIM-Support und fünf große Android-Updates sorgen dafür, dass ihr das Handy lange nutzen könnt.
Xiaomi 15T Pro
Das Xiaomi 15T Pro beweist einmal mehr, dass die Lücke zwischen oberer Mittelklasse und Premium-Smartphones immer kleiner wird. Für 800 Euro bekommt ihr hier eine Ausstattung, die noch vor wenigen Jahren Flaggschiff-Territorium war.
Besonders beeindruckt hat mich die Kamera, die in Kooperation mit Leica entstanden ist. Das Kamerasystem ist richtig gut und gerade bei Tageslicht entstehen Fotos, die mit deutlich teureren Geräten mithalten können.
Das zeichnet das Xiaomi 15T Pro aus:
Herausragende Akkulaufzeit: Mit über 20 Stunden im meinem Akku-Benchmark gehört das 15T Pro zu den Ausdauerchampions. Bei normaler Nutzung hält es problemlos zwei Tage durch - bei einem so großen und hellen Display bemerkenswert.
Beeindruckendes Display: Der sehr leuchtstarke Bildschirm bietet genügend Helligkeit, selbst bei strahlendem Sonnenlicht. Die 144-Hertz-Bildwiederholrate macht Scrollen und Co. butterweich.
Kamera mit Charakter: Die Kamera liefert nicht nur technisch starke Ergebnisse, sondern auch einen besonderen Look. Manchmal wirken die Fotos selbst ohne Filter, als läge einer darüber. Das verleiht den Aufnahmen Charakter – aber man muss es natürlich mögen.
Neue Kommunikations-Funktion: Das »Astral Communication«-Feature ermöglicht Walkie-Talkie-Gespräche ohne Netz zwischen zwei 15T-Geräten - theoretisch bis zu 1,9 Kilometer weit. Leider ist das Feature noch auf die Geräte der 15T-Serie beschränkt, aber trotzdem spannend.
Sony Xperia 1 VII
Das Sony Xperia 1 VII mag an dieser Stelle überraschend klingen, aber ich finde es stark, dass Sony einfach sein eigenes Ding macht. Der Hersteller konzentriert sich auf eine kleine Zielgruppe und liefert für diese ein überzeugendes Gerät.
Mich hat das Handy als Musikfan vor allem mit dem Kopfhörer-Anschluss samt Walkman-Ausstattung überzeugt, ebenso mit seiner herausragenden Rekord-Akkulaufzeit. Das Kamerasystem bietet einen echten optischen Zoom und liefert zumindest bei gutem Licht ausgezeichnete Ergebnisse.
Das Design könnte man mittlerweile als konservativ bezeichnen, ich empfinde allerdings als zeitlos. Zu den Knackpunkten zählt allerdings der sehr hohe Preis von knapp 1.500 Euro, den man bereit sein muss, zu bezahlen – und das trotz einiger Abstriche wie dem suboptimalen Fingerabdrucksensor.
Das zeichnet das Sony Xperia 1 VII aus:
Rekord-Akkulaufzeit: 26:18 Stunden im Akku-Benchmark – das ist ein Rekordwert unter meinen Testgeräten. Bei normaler Nutzung hält das Xperia problemlos zwei Tage durch.
Premium-Audio: Der 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss ist mit Walkman-Technologie ausgestattet. Goldlötung, hochwertige Komponenten und Signalpfade direkt aus den Audioplayern sorgen für exzellente Klangqualität. Die Ausgangsleistung reichte in meinem Test auch für Over-Ear-Kopfhörer (35 Ohm) problemlos aus.
Echte optische Zoom-Kamera und zahlreiche Video-Features: Der kontinuierliche optische Zoom zwischen 85 und 170 Millimetern ist toll. Leider neigt das System zu Verwacklungen, was ärgerlich ist. Für Content Creator und Filmer bietet das Sony-Smartphone zudem zahlreiche Video-Funktionen wie Auto Framing, S-Cinetone oder den Pro Video-Modus.
Unverwechselbares Design: Sony bleibt seiner Designsprache treu. Das Display ohne Notch wirkt für den einen oder anderen womöglich altbacken, ermöglicht aber dafür echte Stereo-Frontspeaker.
Realme GT8 Pro
Kurz vor dem Jahresende hat sich das realme GT8 Pro noch einen Platz in meiner persönlichen Bestenliste gesichert. Der Hersteller greift hier ganz oben an und liefert ein Paket, das sich nicht von der Konkurrenz verstecken muss.
Besonders angetan hat es mir die Zusammenarbeit mit dem Kamera-Traditionshersteller Ricoh. Statt nur einen Markennamen auf das Gehäuse zu drucken, bekommt man hier echte Features für Street-Fotografie an die Hand.
Dazu kommt eine technische Ausstattung, die mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 und einem riesigen 7.000-mAh-Akku auf Top-Niveau liegt.
Nicht alles ist perfekt: Der langsame USB-Anschluss ist aus meiner Sicht veraltet und der Android-Update-Support mit 4 Jahren etwas kurz. Das Gesamtpaket ist aber mit eines der spannendsten des Jahres.
Das zeichnet das Realme GT8 Pro aus:
Kamera mit Ricoh-Touch: Das Realme GT8 Pro wird Kamera-Enthusiasten nicht enttäuschen. Die strategische Partnerschaft mit Ricoh sorgt für einen umfangreichen Kamerawerkzeugkasten. Besonders der Ricoh-GR-Modus mit den beiden beliebten Brennweiten 28 mm und 40 mm dürfte einige Herzen von Streetfotografen höher schlagen lassen.
Viel Leistung: Realme verbaut den Flaggschiff-Chip des Jahres. Dementsprechend bringt das Smartphone eine beachtliche Leistung.
Akkulaufzeit: Wenngleich die Akkulaufzeit mit dem 7.000-mAh-Akku nicht ganz den Erwartungen entspricht, erreicht das Smartphone im Benchmark-Test 20,52 Stunden und verpasst nur knapp das Siegertreppchen.
iPhone Air
Patrick Schneider: Dieses Jahr schwimme ich gegen den Strom. Ich hab‘s vorher selbst nicht geglaubt, aber das iPhone Air macht mir seit über bald drei Monaten aus mehreren Gründen eine Menge Spaß.
Allen voran überzeugt mich der Formfaktor: Im Alltag spürt man deutlich, wie dünn und leicht das Handy ist. Es liegt wunderbar in der Hand, die obere Kameraaussparung stört zu keiner Zeit und mit 6,5 Zoll hat das Display für mich die perfekte Größe.
Mit einer Bildschirmzeit zwischen vier und fünf Stunden bereitet mir das Gerät zudem keine Akku-Probleme – ganz anders als im Vorfeld befürchtet.
Die Hauptkamera mit 48 Megapixeln (f/1,6, 1/1,56 Zoll) reicht mir vollkommen aus. Bei Smartphones kommt in 99 Prozent der Fälle ohnehin die Hauptkamera zum Einsatz. Die Limitierung stört mich persönlich also kaum.
Was mich dagegen wirklich nervt: Apple reserviert das RAW-Format zur besseren Nachbearbeitung von Bildern weiterhin für seine Pro-Modelle. Das ist eine reine Software-Limitierung, um die Pro-Serie abzugrenzen.
An die Mono-Lautsprecher gewöhnt man sich zwar, aber Stereo bietet eben mehr Volumen und Wumms. Das sind für mich die beiden größten Knackpunkte.
Allerdings macht die Leistung einiges wieder wett. Apple verbaut den abgespeckten A19-Pro-Chip, der nahezu alles bewältigt. Die Kombination aus Leistung und dem leichten, handlichen Formfaktor hat mich schließlich doch beeindruckt und überzeugt. Aber es hat seine Zeit gebraucht.
Das zeichnet das iPhone Air aus:
Der Formfaktor: Mit Abmessungen von 156,2 x 74,7 x 5,6 Millimetern und einem Gewicht von 165 Gramm liegt es ausgezeichnet in der Hand. Auf dem Gerät macht Lesen und Spielen enorm viel Spaß.
Die Leistung: Apple verbaut den A19-Pro-Chip der Pro-Serie, lediglich mit einem GPU-Kern weniger. Das tut der Leistung allerdings wenig Abbruch. Selbst sehr leistungsintensive Spiele wie Genshin Impact bewältigt das iPhone Air mühelos, ohne dabei unangenehm warm zu werden.
Das Display: Apple verbaut ein 6,5 Zoll großes Display mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Der Bildschirm ist knackscharf und äußerst hell. Draußen erreicht das Display bei direkter Sonneneinstrahlung eine Spitzenhelligkeit von stolzen 3.000 Nits.
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Das iPhone Air nach 30 Tagen – mein Fazit!
Fazit
Nothing Phone (3): Das Handy überzeugt mich als schicker Allrounder mit der neuen, verspielten Glyph Matrix. Wer ein außergewöhnliches Design mit starker Kamera und solider Performance sucht, ist hier gut aufgehoben.
Xiaomi 15T Pro: Mein Preis-Leistungs-Tipp mit einer im Hinblick auf den Preis beeindruckenden Ausstattung. Das tolle Kamerasystem, das hervorragende Display und die lange Akkulaufzeit überzeugen.
Sony Xperia 1 VII: Das Smartphone richtet sich an eine kleine Zielgruppe, die bereit ist, für besondere Features wie den Premium-Kopfhöreranschluss, zahlreiche Video-Features und die Rekord-Akkulaufzeit deutlich mehr zu bezahlen. Wer die Ausstattung zu schätzen weiß, bekommt ein passendes Gerät an die Hand.
Realme GT8 Pro: Ein hervorragendes Handy, das von einer sinnvollen Kamera-Partnerschaft profitiert und somit viele Vorteile in diesem Bereich bietet. Zudem dürft ihr von dem Flaggschiff-Handy eine herausragende Leistung sowie eine starke Akkulaufzeit erwarten.
iPhone Air: Das ultradünne iPhone richtet sich an eine noch kleinere Zielgruppe als das Sony-Smartphone. Es ist definitiv etwas für all jene, die im Smartphone-Bereich auf etwas Neues gewartet haben und mit den Kompromissen des Formfaktors leben können.
Alle drei Handys zeigen, dass Innovation nicht immer in derselben Richtung stattfinden muss. Ob Matrix-Display, Kamera-Kooperationen oder Audio- und Video-Fokus – jeder Hersteller setzt eigenen Akzente und spricht damit unterschiedliche Nutzergruppen an.
Welches der drei Smartphones würdet ihr euch kaufen oder findet ihr alle drei für euch eher unpassend?Habt ihr vielleicht eines davon im Einsatz? Teilt mir eure Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit.








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